2016-10-31

WISSEN - WEISHEIT - KOOPERATION



Perspektive:
Veränderung + Wandel
Methode:
QuantTalk-Coaching

Start-Frage - Auszug:

Ich beziehe mich auf den letzten QuantTalk, wo es um Veränderung ging. Mirt ist noch nicht ganz klar, wie wir an diesen „Kraft-Riesen“ (Bewusstsein) herankommen können, wenn doch scheinbar unser Verstand das verhindern tut. …
Und was ist überhaupt das Interesse unseres Verstandes nicht mit dem Bewusstsein zu kooperieren?
Soweit ich das über andere Informationsquellen mitbekommen habe, ist eines der wichtigsten „Neuheiten“ in dem, was man Neue Energie nennt, dass unser Bewusstsein den Verstand aufnehmen wird, sie also eine Einheit bilden werden. …
Gibt es dazu besondere Erfahrungen in Ihren Arbeitsgruppen? …  

(Fragesteller – LehrerIn,Sek. II, 39)

Die QuantTalk-Antwort  – Auszug:

Wir wollen gern anhand von 5 Vergleichen den Unterschied zwischen Bewusstsein und Verstand etwas näher erläutern.

Eine Bitte vorweg:

Nehmen Sie als Anhalt oder Grundlage, aber berücksichtigten Sie bitte stets, dass dieser „Integrations-Prozess“ von Bewusstsein und Verstand für jeden Menschen anders verläuft, ja verlaufen muss, denn es gibt eben keine „Standard-Menschen“.

So ist er eben, unser Verstand, er sucht immer beharrlich nach „Handbüchern“ oder „Bedienungsanweisungen“, die es jedoch in „Sachen Bewusstsein“ nie geben wird. Jeder Mensch muss und wird seinen eigenen Veränderungsprozess erfahren, völlig verschieden in Art, Zeit und Intensität.  

Wir setzen die Begriffe „Bewusstsein“ und „Seele“ nachfolgend (tendenziell) gleich, weil wir meinen, dass es hier angemessen ist, Vieles vereinfacht und nicht unnötig ablenkt …

Hier also 5 Kernpunkte im Unterschied von Seele und Verstand:

Punkt 1:

Unserer Seele geht es stets um Begeisterung und um Leidenschaft. (das ist bereits bekannt aus dem QT auf den Sie sich beziehen).
Der Mensch hat - demgegenüber – seine Wünsche und Bedürfnisse, sehr konkret und sich dabei oft in einer „Opferrolle“ aufhaltend. …

Punkt 2:

Unsere Seele liebt Sinnlichkeit und Sinneserfahrungen.
Der Mensch hingegen liebt gern Emotionen, am Besten in Form von Dramen. Manchmal hat man sogar den Eindruck, dass Menschen so etwas benötigen, um zu wissen, dass sie noch lebendig sind. … Manche Menschen gehen gar so weit, dass sie „künstlich“ Dramen erzeugen …

Punkt 3:

Unserer Seele geht es nur um Erfahrungen. Sie wertet nicht, ob diese Erfahrungen nun „gut“ oder „schlecht“ sind. Ein Verkehrsunfall – oh, eine interessante Erfahrung;  verliebt in eine neue Partnerschaft – oh, eine Erfahrung …  Und alles ist ihr sozusagen gleich wichtig … Das soll  „Mensch“ verstehen können …
Und der Mensch. Er liebt Handlungen und die damit verbundenen Emotionen. Ein toller Job – mir geht’s gut; ein mieser Job – oh, mir geht es schlecht. Gesund ist für ihn eher gut, krank eher schlecht … Und diese Erfahrungen nutzt der Mensch, um seine „Zukunft“ auszugestalten. …         So „schützt“ er sich quasi vor neuen Erfahrungen. … Fragen Sie jemand, wie denn z.B. das Neue Jahr werden soll, was er oder sie sich dazu wünschen. Sie kennen das Ergebnis vorweg. Egal wie der Wunsch aussieht, das nächste Jahr verläuft als – vielleicht leicht variierte - Fortsetzung des letzten Jahres, kaum signifikante Unterschiede, egal welch „hochtrabende“ Wünsche man Ihnen nannte …
Sie ahnen den Grund?!

Punkt 4:

Die Seele strahlt aus, immer auf bestem Niveau und mit allen Potenzialen. ALLE. Seelen sind so Sie verhalten sich quasi wie unsere Sonne. Auch sie strahlt, wie es aussieht, völlig grundlos, ohne Bedingungen und sogar ohne Wertung. Der „schlechte“ und der „gute“ Mensch, keiner bekommt mehr oder weniger „Strahlen“ …
Der Mensch und sein Verstand jedoch, sind ununterbrochen am Werk zu werten und zu beurteilen. „Stellen Sie sich vor, Sie wären Sonne“ oder ein anderer Mensch wäre das … Oder wollen Sie sich das besser nicht vorstellen?
Unser Verstand ist absoluter Spezialist für „Bewerten“, „Beurteilen“ und natürlich auch „Verurteilen“ …
In letzter Konsequenz ist das der Stoff, woraus sogar Kriege entstehen …

Punkt 5:

Der Seele – also auch dem Bewusstsein – geht es nur um Weisheit. Weisheit ist „destilliert“ aus menschlichen Handlungen. Die Seele benötigt keine Einzelheiten, keine Worte, keine Dramen, all das ist ihr „fremd“. Diesen „Job“ übernimmt der Mensch und hat dafür in seinem Verstand einen absoluten Experten. …
Jeder Mensch kann das gut an sich selbst beobachten. Die Gedanken drehen sich ununterbrochen  ums Werten, wie ein Karussell das nicht abzustellen ist. Und dieser unser Verstand „kümmert“ sich natürlich auch um – für Menschen in z.B. Deutschland – so zentrale und direkt hochwichtige Sachen, wie, „wer nun in den USA Wahlen gewinnt“? (als ob das wirklich A oder B in Deutschland betrifft – und wenn – im Bereich von 1 zu 1Mio. doch etwas davon auf Ihn oder sie „überschwappt“, diese Information schafft keine Veränderung   …) und unser Verstand ist zugleich in „tiefer Sorge“, ob sein „Besitzer“ oder seine „Besitzerin“ keine Krankheiten bekommen, genug Geld haben oder korrekt gekleidet sind …  Ein tolles „Spiel“ – oder?

Alles erfolgt aufgrund von bereits (vorab) bewerteten (d.h. eigentlich veralteten) Informationen.

Und das Interessante:
Der Verstand weiß, dass alle seine Gedanken ein mehr oder weniger kurzes „Verfallsdatum“ haben, sie müssen „sterben“, um anderen (ähnlichen Gedanken) Platz zu machen  … Keine schöne Situation für Gedanken – was meinen Sie? …

Und die Seele?
Sie könnte eigentlich – über die meisten unserer Gedanken - sofern sie einen Kopf hätte, diesen nur kräftig und unaufhaltsam schütteln. Sie weiß einfach nicht um die Details und kennt  keine „Erinnerungen“. …
Ob sie ahnt, dass ehedem die meisten unsrer Gedanken unser Leben eher behindern, denn befördern? …

Lassen Sie uns noch auf einige andere, der von Ihnen gestellten Fragen, in Kürze eingehen.

Nun, wir schließen uns Ihren Erkenntnissen an, dass in dem, was man als Neue (Lebens-)Energie bezeichnet, es zu einer – wie auch immer gearteten Integration von Seele und Mensch kommen soll/wird. Das ist notwendig, damit sich der Mensch wieder seines wahren Ursprungs bewusst wird. …

In Bezug auf den Verstand sehen wir eine Integration von Verstand mit dem Bewusstsein auch nicht für sehr problematisch an, weil der Verstand eigentlich bisher nichts anderes getan hat, wie dem Mensch zu dienen, durchaus in bester Absicht und meist recht guten Erfolgen.
Wandelt sich das MenschSein und erreicht ein Mensch ein erweitertes Bewusstsein, wird der Verstand eben diese Dienst- bzw. Schutz-Funktion auch beibehalten, nur eben dann auf neuem Niveau. …

Wie wird sich nun ein Mensch seiner selbst und damit mehr und mehr bewusst?

Das ist nicht mittels unseres Verstandes zu schaffen. …

Deutlich gesagt heißt das, es wäre ein Irrtum, zu meinen, man müsse nur tüchtig mehr lernen, dann würde der Mensch schon bewusster.

So funktioniert das nur in der menschlichen Vorstellung …

Das würde doch dann unterstellen, dass das Bewusstsein noch etwas zu „lernen“ habe, was außerdem noch „bedeutsam“ wäre.
Bewusstsein „lernt“ nichts dazu, sondern erweitert lediglich sein bereits enormes Potenzial noch weiter, indem es neue Erfahrungen sammelt und damit seine Weisheit ausdehnt.

Bereits im letzten QuantTalk sprachen wir an, dass:
Ein „kluger“ Mensch noch lange kein „weiser“ Mensch ist.
Das gilt auch umgekehrt …
Es geht also bei der Integration von Verstand und Bewusstsein nicht um entweder –oder von Verstand und Bewusstsein, sondern um sowohl – als auch …

Und woher will man wissen, ob die „Lösung“ (mehr) aus dem Verstand kam oder (mehr) aus dem Bewusstsein?

Es gibt da so etwas wie ein inneres Gefühl, das eine tiefe Gewissheit und Überzeugung ausstrahlt und sich etwa so daherkommt:
„Ich weiß und fühle es, dass es so oder so ist …“ „Aber ich kann dir nicht genau sagen, woher ich das weiß und warum das (für mich) dennoch stimmig ist …..“

Vereinfacht ausgedrückt:

Wenn jemand wissen will, wie er von A nach B kommt, wird er/sie wohl weiterhin einen Routenplaner nehmen, den irgendein Verstand entworfen, gebaut und verkauft hat und den Ihr eigener Verstand kaufte, weil er den Vorteil (Nutzen) für Sie kannte.
Aber um zu wissen, ob es für Sie vorteilhafter ist, die Reise eher in zwei Tag oder erst in zwei Woche anzutreten, dafür ist der Verstand überfordert (wir unterstellen, dass der Start variabel ist, Sie also selbstständig entscheiden könnten.)
Erinnern Sie sich bitte: Unser Verstand benötigt „Beurteilungs-Grundlagen“. Und er könnte z.B. nicht erkennen, ob Sie mit einer Entscheidung für „in zwei Wochen“, einem Verkehrsunfall umgehen würden, den Sie bei einem früheren Start begegnet wären …
Wie Sie wissen, kenn das Universum keine „Zufälle“. …

Ähnlich ist es mit Themen wie z.B. Partnerwahl, dem Wählen der für Sie stimmigen Partei oder einer Wahlenthaltung oder der Wahl einer Tätigkeit, usw.. …

Und was Bewusstsein z.B. mit DNA-Effizienz zu tun hat und welche Rolle die sogenannten „Indigo-Kinder“ oder „Indigo-Erwachsenen“, etc. für den Prozess des Bewusstseinswandels spielen, dazu verweisen wir z.B. auf vorherige Fragen und unsere Antworten. …
Es ist für Sie sicherlich auch interessant sich bezüglich solcher oder ähnlicher Themen gezielter im Internet „umzusehen“.
Unter www.edenways.de haben wir kürzlich begonnen, uns systematischer mit den Themen „Wandel und Veränderung“ noch konsequenter zu befassen, denn es wird immer deutlicher, dass dafür die Potenziale zunehmen, unumkehrbar und mit dynamischer Tendenz …

Was es dazu z.B. bedarf?

Vieler Menschen, die bereits eigene Erfahrungen mit Veränderungs-Prozessen gesammelt haben und nunmehr anderen Menschen Mut machen können, sich ebenfalls auf den Weg zu machen …
Um das zu beschleunigen, dazu werden wir „LebensMeister“, „QuantMaster“ und „QuantCoachs“ ausbilden … 
 
Nicht, ob diese QuantTalk („QT“) ist eine Art „Coaching“. Die Antworten werden sozusagen „quantenoptimiert“ gegeben. Wir veröffentlichen – in Abstimmung mit den Fragestellern – daraus Auszüge. Aus den Nachfragen („feedback“) wird erkennbar, ob und wie sich in einen MailCoaching der Erkenntnisprozess entwickelt …   

Für Fragen / Seminare / Coaching: info@quantinstitut.de


2016-10-27

Wege zu einer kooperativen Welt – oder: Wie sich Potenziale für Wandel und Veränderungen wirksam entfalten



Perspektive:
Veränderung + Wandel
Methode:
QuantTalk

„Start-Frage“  - Auszug:

Ich habe ein Buch gefunden, das ich Ihnen gern empfehlen möchte. Es ist von Egon Vouille’me und heißt „Globalisierung 2.0 – Weltgemein-schaft.net..
Dort wird in sehr ansprechender und überzeugender Weise dargelegt, warum und wie wir unseren Planeten verändern können bzw. müssen und was jeder dazu beitragen kann, um eine Veränderung zu bewirken. …
Wir stehen vor der Entscheidung, gemeinsam einen Wandel herbeizuführen oder letztendlich den Planeten als Lebensgrundlage zu verlieren. …
Ich behandele gerade diese Buch – das es auch als pdf. gibt - im Unterricht. Die Schüler sind begeistert, weil alles so klar „auf der Hand liegt“. Bitte helfen Sie mit, den Text zu verbreiten, es kann gar nicht genug „Werbung“ für solche Texte gemacht werden, denn nur wenn viele Menschen das lesen, darüber reden, vielleicht sogar Parteien damit konfrontieren oder selbst neue Bewegungen gründen, lässt sich etwas bewegen. …
Früher hatte ich gedacht, dass sich über die neuen Medien, wie Facebook leichter Veränderungen und Meinungen verbreiten lassen. Davon bin ich inzwischen abgekommen, weil dort jeder meint, den anderen immer neue Dinge aufzudrängen, „Bildchen“ zuzusenden, usw. was aber nicht zu einer
Veränderung führt, sondern nur neue Ablenkungen schafft …
Das Buch Globalisierung 2.0 macht Mut, regt an und diejenigen, die nicht mehr so weiter machen wollen wie bisher, bekommen Anregungen, wohin die Reise gehen kann, was zu tun ist und dass man das schaffen kann …
 
(Fragesteller – LehrerIn,Sek. II, 39)

Die QuantTalk-Antwort 1 – Auszug:

Vorweg – wir finden jeden Beitrag sinnvoll, der zeigt, dass es Alternativen zu dem gibt, was wir derzeit vorfinden. Das Buch Globalisierung gehört zweifelfrei dazu. Es gemeinsam mit Schülern zu behandeln ist wertvoll, denn diese Generation wird sich in eine Zeitphase tiefgreifender Veränderungen bewegen und darin auch das Neue gestalten müssen. …

Die Annahme, dass solche Texte oder auch Unterricht der eigentliche Auslöser für nachhaltige Veränderungen sind, wollen wir jedoch etwas relativieren. …
Das kann jeder gut in seiner eigenen Umgebung nachvollziehen. Dort gibt es Menschen, die haben weder solche Texte gelesen, noch haben sie Unterricht gehabt, der – methodisch und didaktisch – komfortabel ablief und dennoch erkennt man in einem Gespräch mit ihnen leicht: Dieser Mensch trägt „das Herz am rechten Fleck“. Er oder sie kennt zwar keine Einzelheiten zur Wirtschaftspolitik, weiß nicht viel über das Thema Geld oder ist nicht „fit“ im Zitieren von klugen Philosophen – oder was auch immer … aber er oder sie besitzt so etwas wie viel „Lebensweisheit“.
Dann gibt es Menschen, die über all diese klugen Gedanken perfekt verfügen, die regelmäßig das „Kulturleben“ aufsuchen, sich in der Politik engagieren, sogar selbst Bücher schreiben – und trotzdem erscheinen sie uns irgendwie „festgefahren“, haben zu jedem Satz das „Aber“ hinzuzufügen. …

Wo mag der Unterschied zwischen beiden „Typen“ liegen?

Die weit verbreitet Annahme, dass gute Ausbildung jemand zu einem
„erfolgreichen“ Unternehmer macht, dass ein „Einser“ Rechtsstudent ein erfolgreicher Anwalt wird, usw. wird täglich relativiert und dennoch hängen wir massiv solchen „Glaubenssätzen“ an. …

Was also könnte es sein, was uns den – nach allgemeiner Lesart - „ungebildeten“ Menschen, uns dennoch als sehr weise erscheinen lässt und dass das, was wir als „Super-Ausbildung“ bezeichnen, sich nicht in der erhofften Weise zu manifestieren scheint?

Was sollte uns demnach „hoffen“ lassen, dass die tollsten Bücher und Konzepte nunmehr dazu führen, dass Veränderung – in der erwünschten Form – eintreten wird? Sind zu wenig gute Bücher geschrieben worden? Müssen wir mehr davon lesen oder verinnerlichen wir die Texte zu wenig handlungsorientiert?

Es lohnt sich, hier einen Moment stehen zu bleiben, um wirklich zu prüfen, was die „Blockade“ sein könnte und wie sie aussieht, die zu beseitigen wäre, damit Veränderung oder Wandel in Erscheinung treten kann, so rasch und so nachhaltig, wie sich viele Menschen das wünschen, vor allem die, die den Planeten „retten“ wollen (sofern das ginge und nötig wäre) …

Spitzen wir es zu:

·         Was unterscheidet den „ungebildeten“ Weisen von den „Intellektuellen“?
·         Was ist ausschlaggebend, weshalb jemand erfolgreich ist oder nicht? (Wobei wir nicht werten wollen, was „Erfolg“ wirklich heißt – wir können das durchaus mal abstrakt stehen lassen) …

Was wir jetzt sagen, wird viele Leser – zunächst – in starken Widerstand zu unserer Annahme bringen.

Der Unterschied zwischen Weisheit und Bildung, Bildung und Erfolg hat viel mit dem zu tun, auf das unsere Gesellschaft so stolz ist: Unser Verstand, unsere Gedanken, unser Denken …

Lassen Sie uns dazu einige Hinweise geben:

·         Unser Verstand arbeitet wie ein Prozessor. Er verarbeitet neue Informationen und gleicht sie dann mit vorhandenen Informationen ab.
·         Er hat zugleich die zentrale Aufgabe, als „Wächter“ zu fungieren. Das ist seine Schutzfunktion, sozusagen eine Art „Existenzschutz“, zur Vermeidung von Nachteilen bzw. Umgang mit vermeindlichen Problemen (Unfälle, Krisen, etc.).  Oder anders ausgedrückt: Er nimmt den „Rückspiegel“, um damit das Neue zu bewerten.

Der Verstand ist demnach eher „Bremse“ als „Gaspedal“ in der Beurteilung von „Leichtigkeit“ des Wandels oder Hoffnung auf zügige Veränderungen.

Nun, ein Buch dürfte unserem Verstand angenehm sein, denn so etwas kennt er gut. …

Bücher und andere Informationen sind nun einmal die wichtigsten Instrumente, um unseren Verstand zu erweitern, wäre hier – zu Recht – anzumerken.

Um nicht missverstanden zu werden:

Wir sagen nicht, dass Bücher für Veränderungsprozesse keine wertvollen Grundlagen sind. Wir sagen lediglich, dass wir sie nicht für so entscheidend halten, wie man das gern annimmt. Dies gilt sowohl für die Intensität, wie auch die Geschwindigkeit von Wandel und Veränderungen.

Was wäre somit – aus unserer Sicht – wirksamer?

Worte – gleich ob aufgeschrieben oder gesprochen – verfügen nur über recht wenig Energie, sie sind meist ohne „Leidenschaft“ . Unser Verstand ist zwar der mit Abstand größte Verbraucher von Lebensenergie (was oft unterschätzt wird aber erklärt, das sich z.B. ein Bauarbeiter wundert, wenn ihm ein Lehrer erklärt, dass er sich völlig „ausgelaugt“ fühlt …), der Verstand selbst bewegt dabei jedoch nur recht bescheiden wirksam „seine“ Energie nach außen.
Anders ausgedrückt:
Gedanken verfügen nur über relativ wenig Kraft; das „Feld“ wird davon entsprechend gering tangiert.
Dazu ein Hinweis:
Gedanken sind nichts anders als Energie. Die Physik sagt zu Recht, dass Energie nicht „verloren“ gehen kann. Folglich gehen auch Gedanken nicht verloren. Sofern sie irgendwie „adressiert“ sind, fügen sie sich zusammen. Das nennen wir hier „Feld“. …
So wird es verständlich, dass eine Verbreitung des Buches „Generation 2.0“ natürlich mehr „bewegt“, je öfter es gelesen und darüber diskutiert wird. …

Wer jedoch genauer seine eigenen Gedanken erforscht, wird beobachten, wie schnell diese (ungefragt) „abirren“ und man erlebt, dass plötzlich ganz andere Gedanken sich hinzufügen. Lehrer nennen das dann nachlassende „Konzentration“. …
Kurzum: Die bereits ehedem – energetisch – schwächelnden Gedanken verlieren durch diese Effekte noch weiter an Kraft …

Aber was wäre nun die Alternative zu einer Veränderungsstrategie über den Verstand?

Die liegt unserer Überzeugung dort, wo die größte (energetische) Kraft liegt, in unserem Bewusstsein.

Fortsetzungs-Frage  - Auszug:

Aber das Bewusstsein wird doch durch unsere Intelligenz bzw. unseren Verstand erst erzeugt. Wie sich die „Gesamt-Intelligenz“ eines Landes entwickelt, so entwickelt sich doch auch die Fähigkeit, Veränderungen herbeizuführen. Wenn sich – aufgrund von entsprechenden Informationen, wie z.B. des Buchs „Generation 2.0“ -  immer mehr Menschen mit dem Thema befassen, muss es dann nicht zwangsläufig Veränderungen geben, auch wenn es richtig sein sollte, dass Gedanken über nur wenig „Energie“ verfügen. Irgendwann würde sich das Massenbewusstsein einfach verändern müssen, oder?
 

Die QuantTalk-Antwort 2 – Auszug:

Das (Miss-) Verständnis, was Bewusstsein nun genau ist, ist vielfältig und es würde den Rahmen sprengen, sich auf den Weg zur „Klärung“ hier tiefer einzulassen. …
Deshalb nur so viel:
Bewusstsein selbst sehen wir quasi als „energiefrei“ an, denn es ist Teil des (unseres) Ursprungs. Aber es ist gleichwohl der (originäre) „Erzeuger“ von Energie, sozusagen der „erste und einzige Erzeuger“.
Nennen wir diesen „Ausgangspunkt“ oder „Ursprung“ unserer Existenz vereinfacht „Seele“, dann wären die Begriffe Seele und Bewusstsein synonym zu sehen.…
Es mag für Sie etwas überraschend klingen, dass wir unser Verständnis von „Bewusstsein“ konsequent von dem entkoppeln, was landläufig – sehr verstandesbezogen – unter „Bewusstsein“ angesehen wird. …

Folgen wir dieser Spur, wird das Ergebnis eigentlich nicht überraschen:

Unser Bewusstsein kann von unseren Verstand nicht erreicht und demnach auch nicht verändert werden. Wir sagen nicht, dass es keine Verbindung gibt, wir sagen nur, dass unser Verstand unser Bewusstsein nicht gedanklich erreichen kann.  …
Die Essenz unseres Lebens wird schon „registriert“, vor allem jedoch unsere Gefühle ….
Das Bewusstsein speichert – sozusagen – Weisheit, kein Wissen!

Bewusstsein ist der Ausgangspunkt dessen, was wir – etwas salopp – als „Spiel des Lebens“ nennen wollen.  Und dabei geht es ausschließlich um Erfahrung, auch wenn wir uns noch so sehr – was menschlich verständlich ist – dagegen sträuben. …
Die Seele hatte und hat lediglich  das (unendliche) Verlangen, sich selbst zu erfahren, immer und immer wieder …
Und alles begann – ursprünglich – mit der „Idee“ der Seele sich selbst erfahren zu wollen. Und das begann, als sie erkannte: “Ich existiere“.

Es muss so etwas wie Leidenschaft entstehen, um das „Spiel“ in Gang zu setzen. Und genau diese Leidenschaft der Seele war es auch, die das dazu notwendige „Medium“ erzeugt, was wir (Lebens-) Energie nennen. ….
 
Von dort an bildeten sich die verschiedenen Formen von Energie aus, wovon die „Erdenergien“ die dichtesten und unflexibelsten sind. …

Das ist sicherlich für manche Leser bereits zu viel „Spirit“, was meist zu einer Menge von (unnötigen) Emotionen und Widerständen unseres Verstandes führt …
Dabei ist es eigentlich nur so etwas wie „dimensionale Physik“, wozu auch die Quantenphysik gehört, denn sie geht weit über die künstlichen Begrenzungen hinaus, nur auf der Ebene der festen Materie (Planet) zu gelten  …

Und ohne uns mehr auf diese dimensionale Physik einzulassen, werden wir kaum die wirklichen „Effizienz-Potenziale“ für Wandel und Veränderung erschließen bzw. wirklich verstehen und wirksam anwenden können …   

Die Quantenphysik hat das übrigens seit langem erkannt. Es lohnt sich dazu    bei den bekannten Physikern Werner Heisenberg, Max Planck oder Albert Einstein nachzulesen. Der Physiker Hans-Peter Dürr beschreibt das in seinem Buch  „Geist, Kosmos und Physik“ recht gut. Zum Einstieg in diese „Entgrenzung“ ist auch das Buch von Amit Goswami „Das bewusste Universum – Wie Bewusstsein die materielle Welt erschafft“, zu empfehlen. …

Dass unsere Gedanken gleichwohl wichtig für Veränderungen sind, zeigt der quasi „boomende“ Markt von Coachings, die sich mit „Manifestieren“ oder „Bestellungen beim Universum“ oder mit dem „Gesetz der Anziehung“ befassen. …

Solche Seminare und Coachings sind durchaus interessant und die gelehrten „Techniken“ scheinen auch durchaus – in zeitlichen Grenzen – zu funktionieren. Eines der Beispiele dazu ist die „Bestellung eine Parkplatzes“. Wer die Prinzipien richtig anwendet, der wird erfahren, dass das mit dem Parkplatz auch tatsächlich funktioniert. …

Erinnern wir uns kurz daran, was im Urzustand geschah, was dazu führte, als enorme Potenziale von Energie erzeugt wurden, um das „Lebens-Spiel“ in Gang zu setzen:

Der entscheidende „Auslöser“ war LEIDENSCHAFT – eine unendliche Sehnsucht nach „Etwas“ (zu erfahren).
Es wird sehr schön in dem recht bekannten Satz symbolisiert der - verkürzt ausgedrückt - besagt:
„Wenn du ein Schiff bauen willst, dann lehre vor allem die Sehnsucht nach dem Meer“ …

Unser Verstand hält – erfahrungsgemäß durchaus nachvollziehbar – das für „Blödsinn“, denn ohne handwerkliche Fähigkeiten, kann man kein Schiff bauen und ohne viel Zeit und Mühe aufzuwenden, scheint das auch nicht zu funktionieren …

Das wollen wir durchaus nicht bestreiten, aber auch das „Handwerken“ ohne Leidenschaft, dürfte näher anzuschauen sein. Wir können es täglich – nicht nur im Handwerk, sondern in allen Betrieben „bewundern“, was alles getan werden muss, um fehlende Leidenschaft „auszugleichen“. Dafür hat man als „billigen“ Ersatz wahre „Motivations-Dauer-Kampagnen“ für viel Geld auffahren müssen. … Der bekannte Psychologe und Management-Trainer Reinhard K. Sprenger hat das in seinen Büchern  „Mythos Motivation“ und „Prinzip Selbstverantwortung“ sehr treffend dargestellt …

Fassen wir es so zusammen:
Bücher sind gut (vor allem solche wie “Generation 2.0“), zielgerichtete, sinnvolle Gedanken ebenfalls, aber ohne die entsprechende LEIDENSCHAFT, werden ganz einfach (leichtfertig) wichtige Chancen „verschenkt“ bzw. Veränderungs-Potenziale nur rudimentär in Wirkung gebracht …

Ob das dennoch mit Wandel und Veränderung funktioniert?

Durchaus, nur eben wird der Wandel viel langsamer erfolgen, weil die zur Wirkung gebrachte (gedankliche) „Wandlungs-Energie“ nur recht gering ist. Um eine Zahl zu nennen:
Wir würden die gedankliche „Wandlungs-Energie“ nicht viel höher als 10% (!) von dem einstufen, was – in Verbindung mit Leidenschaft tatsächlich zu erreichen wäre. …

Fortsetzungs-Frage  - Auszug:


Aber unser Bewusstsein entsteht doch durch Gedanken und je mehr gute Gedanken wir denken, umso größer muss einfach unser Bewusstsein werden. …


Die QuantTalk-Antwort 3 – Auszug:

Wenn unser wahres Bewusstsein tatsächlich durch unsere Gedanken entstünde, würden wir – überzogen ausgedrückt – latent der Gefahr unterliegen, dass menschliche Existenz ausgelöscht oder zumindest essenziell verändert werden könnte. Kein angenehmer „Gedanke“, oder?

Wenn das ginge, hätten starke Interessengruppen das in den letzten Jahrhunderten längst – nicht nur ausprobiert, sondern auch geschafft. …

Unser Bewusstsein muss also mehr sein.

Es ist auch unser Bewusstsein, was uns sicher sein lässt, dass unsere Nachkommen uns gleichen, ein Mensch in Afrika aussieht, wie ein Mensch in Europa. Die Afrikaner können sich darauf verlassen, dass ihre Kinder eine dunkle Hautfarbe haben und die Europäer werden eher hellfarbig sein. Aber das ist nicht unbedingt gemeint. …
Es geht eher um das Grundlegende.
Menschen scheinen immer 2 Beine zu haben und immer den Kopf oben zu tragen, mit zwei Ohren und einem Körper, dessen Organe sich gleichen … Sprechen wir vereinfacht vom „Typ Mensch“. …
Dass das so ist, „garantiert“ unser gemeinsames (Menschen-)Bewusstsein. …

Nun wäre die These genauer anzuschauen, in wie weit unser Verstand unser Bewusstsein beeinflussen kann oder was beide miteinander zu tun haben …

In unserer Gesellschaft verwenden wir die Begriffe Bewusstsein und SELBST-Bewusstsein – nachvollziehbar – gern auf „menschliche“ Art. Das zieht sich hin, bis zu den etwas infantilen Ansichten, was wir assoziieren, wenn wir so etwas wie den Begriff „Gott“ hören – prüfen Sie das bitte selbst aus …

So geht es bei fast allem menschlichen Denken und Handeln. Wir glauben  sogar „denkend“ bewusst zu werden. …

Kann so etwas – und in welchem Rahmen - funktionieren?

Ja und nein. Wir kommen der Antwort näher, wenn wir beginnen zwischen Wissen und Weisheit zu differenzieren. Sie erinnern sich, wir haben weiter oben davon gesprochen, dass es Menschen gibt, die sind – ohne viel erlerntes Wissen – sehr bewusst, wie und warum man z.B. kooperieren sollte und was zu tun oder zu unterlassen wäre, unsere Lebensqualität auf dem Planeten „menschen-würdig“ zu erhalten bzw. zu gestalten. Und wir sehen zugleich viele „Studierte“, gar „Promovierte“ oder „Habilitierte“, die keine Probleme damit haben, für Gruppen tätig zu sein, die z.B. extrem gefährliche Waffensysteme herstellen, also eher im Kontext des „Gegenteils von Planeten-Erhaltung““ wirken …natürlich gegen gute Bezahlung … 

Gleichwohl würden so etwas nicht beurteilen oder bewerten wollen.
Der Weise ist nicht „besser“ und ein Wissenschaftler, der seine Kenntnisse zum Bau zerstörerischer Kampfmittel einsetzt nicht „schlechter“. Wir sagen: Jeder ist anders, und ein interessanter Teil der großen Variationsbreite und -tiefe im „Lebens-Spiel der Menschen“ …

Wir wissen, dass an genau dieser Stelle, großer (Verstandes-) Widerstand aufkommen wird, ja aufkommen muss, denn wir sind es seit Dauer unserer menschlichen Existenz gewohnt und geübt, zu werten, zu urteilen und auf solche Urteile bezogen, entsprechend zu handeln. Das Ergebnis davon lässt sich – historisch – gut nachvollziehen. …

Ein „ver-rücktes“ Bewusstsein?

Nur aus Sicht unseres Verstandes.
Aus Sicht unseres Bewusstseins, der Sicht unserer Seele, ist das nichts anderes als ein „Ausschöpfen aller Potenziale“, die so etwas wie „Dualität“ (oder Kontraste) und Freier Wille“ erst sinnhaft werden lassen …

Vereinfacht gesagt:
„Kontraste“ sind die Triebfeder für Entwicklung, sind Teil dessen, was wir „Evolution“ nennen. …

Um es abzukürzen:

Unsere Seele „destilliert“ Wachstum aus diesem ganzen „Spiel“ -unbewertet und unbeurteilt.  Und daraus erweitert sie ihre Weisheit. …
Würde die Seele bewerten oder beurteilen, würde – einsehbar – sie selbst sich „Wachstums-Grenzen“ auferlegen.

Für uns reicht es hier aus, zu wissen, was die stärkste Kraft ist, um die von uns ausgewählten, sinnvollen Potenziale zur Wirkung zu bringen. Deshalb plädieren wir nachhaltig dafür, „Veränderungs-Wissen“ mit „Veränderungsleidenschaft“ zu verbinden!

Wir haben weiter oben gesagt, dass der (wie auch immer definierte) Erfolg eines Unternehmens/Unternehmers, eines Rechtsanwaltes oder eines Heilers oder „Reichtum“ nur relativ wenig mit Wissen zu tun hat. Es ist vielmehr die bewusste Nutzung von „Leidenschaft für …“, die die Stufen von Erfolg ausmacht.

Nehmen wir ein Beispiel:

Auch die Diskussionen über „Armut und Reichtum“ finden wir wenig „weise“. Geld ist nichts anders als eine „Energie-Form“. Energie ist eigentlich ohne Begrenzung, damit Fülle das eigentliche (universal gültige)  Prinzip. Wo also wäre demnach zu beginnen, wenn man das (offensichtlich unstimmige) Verhältnis von Armut und Reichtum wirksam verändern möchte?

Wir würden beginnen, die wirklichen Ursachen aufzuzeigen. Wieviel Leidenschaft und damit Energie bringt ein „Hartz IV“ Antragsteller in Bezug auf Geld ein und wieviel jemand, der z.B. über die Anschaffung seines „Dritt-Wagens“ (als Staus-Symbol) – leidenschaftlich und euphorisch - nachdenkt …

Und die Politik?

Sie diskutiert über ein paar Euro mehr für „Hartz IV“ – und die Betroffenen sind es irgendwie zufrieden. Aber eine LEIDENSCHFT für einen Kontrast wird daraus – bei den Betroffenen – (bisher) nicht erzeugt … -

Eine wirkliche Veränderung benötigt aber genau das – sie benötigt die Leidenschaft derer, die verändern oder wandeln wollen ! 

Fügen wir also dem Buch „Generation 2.0“ die notwendige LEIDENSCHAFT bei. Es wäre jedoch missverstanden, jetzt anzunehmen, man müsse zum „Missionieren“ übergehen, überall Gruppen gründen, gar eine Partei oder Bewegung gründen, weil der Verstand glaubt, das seien die wirksamsten Methoden, die er kenne. Nun das mag bisher so gewesen sein. Aber das erscheint jetzt viel zu aufwändig und würde auch den Erkenntnissen der Quantenphysik kaum entsprechen.

Zur Erinnerung:

Die Quantenphysik spricht von „Nichtlokalität“ der Quanten und weiß, dass die Quanten in „Ist-Zeit“ überall sein können. Sie kennen keine Begrenzung durch Zeit. …
Ahnen Sie, wie „Wandel 2.0“ oder „Veränderung 2.0“ aussehen sollte, hochwirksam, zügig und einfach nicht zu bremsen oder zu kontrollieren. Wer auch immer, mit welchen Methoden auch immer, das verhindern möchte - es wird, ja muss scheitern. …
Wir nennen das „SmartTransform“ oder „EdenWays“.
Darauf näher einzugehen, würde hier den Rahmen sprengen. …

Wir wollen uns auf den Hinweis begrenzen, zunächst dafür zu sorgen, dass Ideen mit viel Leidenschaften erfüllt werden. Bücher, die das „authentisch“ berücksichtigen, sind für Wandel und Veränderung von großem Wert.  …        

QuantTalk („QT“) ist eine Art „Coaching“. Die Antworten werden sozusagen „quantenoptimiert“ gegeben. Wir veröffentlichen – in Abstimmung mit den Fragestellern – daraus Auszüge. Aus den Nachfragen („feedback“) wird erkennbar, ob und wie sich in einen MailCoaching der Erkenntnisprozess entwickelt …   

Für Fragen / Seminare / Mail-Coaching: info@quantinstitut.de

Intelligenz – Was ist das, woher kommt sie?

Frage: In unserer „Lebensberatungs-Gruppe“ wurde kürzlich intensiv die Frage diskutiert, was denn eigentlich Intelligenz ist und w...

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