2014-01-27

„Gut und Böse“ – Ein beliebtes, aber problematisches „Spiel“.


Bereich
SourceThink

Frage
Fast immer, wenn ich Gespräche führe, ob mit Freunden, Kommilitonen, im Verein oder in unserer Familie, geht es darum, dass irgendein Handeln anderer Menschen als „gut“ oder „schlecht“ bezeichnet wird. Natürlich werden es nicht immer direkt als solches benannt, aber irgendwie geht es doch um Differenzierung. ...
Warum können Menschen nicht neutral bleiben ....?

Anmerkung:   
Die AG „QuellDenken – SourceThink zeigt uns – in bewusst vereinfachter Form – wie Denken, das vom „Ursprung der Evolution“ ausgeht,  aussehen könnte. Diese Denk-Form ist für Menschen sehr ungewohnt und führt oftmals zu Ergebnissen, die stark abgelehnt werden. Das ist verständlich, weil wir Menschen von der „Quelle“ ein völlig anderes Glaubensmuster verfestigt haben, andererseits wir dann die volle Verantwortung für unser Handeln übernehmen müssen. Wenn wir von „Quelle“ sprechen, meinen wir hier die „All-heit“, von der jeder Mensch ein Teil ist. Es ist die Sicht, die oftmals auch als „ICH BIN“ bezeichnet wird....
(Fragesteller: Männlich, 19, Student)        

„SourceThink-Antwort“
„Quell-Denken“ kennt keine solche „Differenzierung“, wie du es nennst. Für die Quelle ist alles gleich, weil alles „Alles“ ist und deshalb gibt es keine „Differenzierung“, alles ist einfach nur Erfahrung, eben stets eine andere Erfahrung...
Aber du hast Recht, in allen unseren gesellschaftlichen Strukturen finden wir diese Art von „Wertungs-Denken“ vor.
Viele Strukturen gibt es nur deshalb, weil im tiefsten Inneren bei Menschen die Annahme verankert ist, dass sie etwas besser können als andere oder, sie davon ausgehen, dass ihre Lebensidee die richtigere ist.
Dabei meinen sie sogar, dass es so etwas wie „Die Wahrheit“ geben könnte.
Schau, dieses Spiel hat dazu geführt, dass Menschen sich „Christen“ oder „Musleme“ usw. nennen und dabei annehmen, dass sogar „ihr“ Gott der „richtige/bessere“ sei.
Mit oder wegen diesem „Spiel“ wurden Menschen gefoltert, verbrannt, wurden Kriege führt, wurde viel Leid erschaffen.
Aber auch in anderen Bereichen, in denen man es zunächst Wertung nicht vermutet, findet – recht subtil – dieses Prinzip Anwendung.
Selbst die Wissenschaft ist ein gewichtiger „Mitspieler“. Auch sie setzt eher auf „Trennung“ als auf „Kooperation“, zwei Vokabeln die im Spiel von „richtig“ und „falsch“ eine interessante Rolle einnehmen.
Das „Gegeneinander“ baut auf dem Muster auf, dass der „Bessere“ sich durchsetzt – und das sei irgendwie sinnvoll...
Das Spiel von „besser“ und „richtiger“ durchzieht in der Tat das gesamte Leben, gleich ob Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft.
Wir haben uns so an dieses „Muster“ gewöhnt, dass es uns sichtlich schwer fällt, es loszulassen und kreativ nach „Ersatz“ zu suchen ....
Für die „Quelle“ sind alle Menschen okay, ist alles Handeln oder Unterlassen der Menschen ebenfalls okay.
Ja, wir meinen das so, wenn wir „alles“ Handeln sagen.
Und wir wissen, dass eine solche Aussage zu viel Kritik führt:
Aber die „Quelle“ kann doch unmöglich denken bzw. wollen, dass:
·         Ein Mörder gleichzustellen ist z.B. mit einem Lebensretter.
·         Ein wirtschaftlicher „Ausbeuter“ gleichzustellen ist z.B. mit einem sozial engagierten Gewerkschaftler.
·         Eine Mutter, die ihr Kind fürsorglich behütet, gleichzustellen ist z.B. mit einer Mutter, die ihr Kind vernachlässigt.
·         Eine aufopferungsvoll tätige Pflegerin gleichzustellen ist z.B. mit Jemanden, der Hilfe verweigert.
·         Eine hingebungsvoll tätige Lehrerin gleichzustellen ist z.B. mit einem Lehrer, der es nicht so ernst mit der Unterrichtsvorbereitung nimmt
·         Ein Politiker, der den „Nobel-Preis für Frieden“ bekommt, gleichzustellen ist mit einem Politiker, der Krieg führt.
Wir könnten die – eher willkürlich – definierten Beispiel zuhauf fortsetzen. Sie dürften ausreichen, um zu verdeutlichen, was gemeint ist, auch im Extrem.
Um hier nicht ablenken zu lassen, wollen wir gern hinzufügen, dass es  Menschen selbstverständlich unbenommen ist, ihre Gesetze so auszurichten, wie sie meinen, dass Zusammenleben sinnvoll funktioniert.

Uns geht es allein um die „Quellsicht“, und von dort „sehen“ die Dinge meist gänzlich anders aus….

Aus Sicht der „Quelle“ sind alle Wesen gleich, denn sie sind alle sozusagen „göttlichen Ursprungs“. Und nur dies allein sieht die „Quelle“.
Anzunehmen, die „Quelle“ würde sich z.B. um den „Mörder“ kümmern, würde bedeuten, die „Quelle“ mit dem „Spiel in der Illusion“ zu verbinden. Und das genau kann sie nicht tun, denn sie „sieht“ nicht den „Mörder in Aktion“, sozusagen den Menschen, der einen anderen Menschen „getötet“ hat, sondern erfährt einfach deren „Gefühle/Empfindungen“, die des „Mörders“ und die des „Ermordeten“.

Die „Quelle“ wünscht und macht einfach nur „Erfahrungen“ und diese werden – auf unterschiedliche Weise – von den beiden „Beteiligten“ hergestellt.
Die „Quelle“ also recht „lieblos“?

Aus Sicht der Menschen hat es manchmal den Anschein, besonders wenn bei Kriegen oder Naturkatastrophen tausende Menschen umkommen…

Die „Quelle“ weiß, dass jedes Wesen, jedes Geschöpf, die gleiche Kraft, Freiheit und Fähigkeit hat, wie Sie selbst.
Sie weiß auch, dass die „Trennung“ von der „Quelle“ niemals wirklich geschehen ist und kann.
·         Aber es ist doch geschehen, sagen die Menschen, wie sollte sonst ein „Quell-Teil“ auf die Idee kommen, einen anderen „Quell-Teil“ umzubringen?
Ja, da hast du Recht, wir nehmen „felsenfest“ in unserem Glaubensmuster an, dass „Trennung“ geschehen wäre, wie anders sollte es auch sein, wenn kaum ein Mensch denkt oder aussieht wie ein anderer und die Natur uns eine unglaubliche Vielfalt – also Trennung - täglich vor Augen führt.
Aber wir bleiben dabei, diese „Trennung“ ist lediglich eine Annahme, zwar eine recht real erscheinende, aber letztlich doch eine solche.
Auf der Ebene unseres Planeten, haben wir physische Körper angenommen, die auch wiederum der Schwingung der Erde angepasst sind, um damit die gewollten Erfahrungen im Umgang mit Materie machen zu können.
Eigentlich ist der physische Körper nur ein Körper von mehreren. Der ätherische (feinstoffliche), der emotionale, der mentale und letztlich der „Lichtkörper“ (spirituelle) komplettieren zu unserem Gesamtkörper.
Deshalb würden wir eher von „Transformation“ als von „Tod“ sprechen wollen, denn so etwas wie „Tod“ kann es in der „Gesamt-Evolution“ nicht geben. Leben währt immer, allerdings können wir auf unserem Planeten den physischen Körper aufgeben.
Da die Körper einer bestimmten Schwingung angepasst sind, müssen wohl auch irgendwann die anderen Körper „aufgeben“ werden, wenn wir uns in höheren Schwingungsebenen bewegen werden. Das ist es, was manche als den „Weg zurück in die Einheit“ bezeichnet haben….
„Quell-Denken“ kennt im eigentlichen Sinne keine „Körper“. Für sie sind sie nicht das Eigentliche, das WER wir wirklich sind. …
Für die „Quelle“ sind ihre „Teile“ oder „Aspekte“ stets bestens geschützt, weil Sie nur kennt, was oder wie etwas wirklich ist. Und in der Wahrheit der „Quelle“ haben wir Körper, aber sind keine Körper.  „Körper“ gehören nicht zur Wahrheit, wie sie die „Quelle“ kennt. In diesem Sinne sind Körper „Illusion“ oder einfach ein Teil des wichtigen „Erfahrungs-Spiels“.
Wer hat aber dann solch perfekte Körper „gemacht“, wer hat z.B. sichergestellt, dass diese Körper überhaupt „leben“ und „funktionieren“?
Das waren die, die auch alles Übrige – außerhalb der ALL-HEIT gemacht haben: WIR selbst!
Verständlich, wenn jetzt alle „Aber-Register“ gezogen werden, denn da zeigt sich ein riesen Berg an Selbstverantwortung, der auf uns wartet, und Selbstverantwortung, unbeschränkte und konsequente Selbstverantwortung mögen wir eigentlich irgendwie doch (noch) nicht.
Ebenfalls verständlich, denn die „Trainings-Programme“ hießen - über tausende von Jahren - „vergessen wer wir wirklich sind“.
Und bei der Stabilität dieser „Vergessens-Programme“ haben die Religionen erfolgreich mitgewirkt. Das taten sie vor allem mit einem „Gottes-Bild“ der Trennung, was sehr komfortabel ihnen viel Reichtum und Macht bescherte …
Nehmen wir von den vorstehenden Beispielen – die uns beachtliche Kritik eingebracht haben dürften – nur eines heraus, um den erläuterten Zusammenhang besser zu verstehen, zumindest nachvollziehbar machen zu können:
·         Ein wirtschaftlicher „Ausbeuter“ und ein „sozial engagierter Gewerkschaftler“.
Wir Menschen führen dabei stets eine Art von „Bewertung“ durch. Die einen Menschen haben die Moral A, während die anderen Menschen nach Moral B. werten.
Beide Moral-Kategorien sind jedoch lediglich Glaubensmuster, aus unterschiedlichen Regionen des aktuellen Massenbewusstseins gedanklich „entliehen“.
Der eine Mensch rechtfertigt sein Handeln mit der Theorie a., während der andere Theorie b. für „richtiger hält.
Aus Sicht der „Quelle“ erfüllen jedoch beide Handelnde lediglich „bestmöglich“ ein von ihnen selbst gewähltes „Spiel“, und mittels dieses Spiels machen beide Menschen unterschiedliche zahlreiche Erfahrungen, die in dieser Form wirklich einmalig und damit besonders sind.
Ein wichtiges GESETZ der ALL-HEIT ist das Prinzip der FREIHEIT. Denn nur wenn diese gegeben ist, kann das „Lebens-Spiel“ in Gang kommen und in Gang bleiben oder eben variieren oder auch beendet werden.
Da die „Quelle“ alle Erfahrungen gleich wertvoll einschätzt (denn es geht ihr nur um solche Erfahrungen und den damit immer einhergehenden Gefühlen), gibt es
1.   Keinen „Quell-Bonus“ oder einen „Quell-Malus“
2.   Kein Eingreifen der „Quelle“.
Alles ist gleich „wichtig“, gleich „wertvoll“ für die „Quelle“, und sie weiß, dass niemals ein „Teilchen“ oder ein „Aspekt“ leiden oder „getötet“ werden kann.
Und da auch für die „Quelle“ das Prinzip universeller Freiheit gilt, würde sie auch niemals  „eingreifen“ (können bzw. sogar dürfen).
Unsere Seelen sieht dies natürlich ebenso. …
Macht also das „Spiel von gut und böse“ (oder ihre vielschichtigen Erscheinungen wie „richtig/falsch“, „wertvoll/schädlich“, usw.) überhaupt Sinn?
Ja und Nein.
Ja, denn wir leben auf einem Planeten, auf dem das „Spiel der Dualität“ (was letztlich auch die Gegensätze „gut/böse“ beinhaltet), eine wichtige Bedeutung hat. Ohne diese Dualität könnte unser Planet einfach nicht existieren, weil es keinen „Daseins-Sinn“ gäbe. Überall, wo wir hinsehen, begegnet uns hier eine Art von Polarität (oder Dualität). Mann/Frau, „arm/reich“, „krank/gesund“, „groß/klein, leicht/schwer, usw., es gibt keinen Bereich, der ohne diese Dualität existiert. Selbst unser Strom (plus/minus) funktioniert  „dual-konform“.

Müssen wir dann auf alle Ewigkeit mit dem leben, was wir eigentlich ablehnen?
Wer möchte schon gern den „Bösen“ spielen, den „Ausbeuter“, den „Habgierigen“?
Wir alle möchten eigentlich doch nur allzu gern zu den „Guten“, den „Wertvollen“, den „Angesehen“ zählen.
Im Spiel von „hell und dunkel“ lieben fast alle das „Helle“ und beurteilen die „dunkle Seite“ sehr kritisch und abweisend.
Nein, das Spiel von „gut“ und „böse“ macht keinen Sinn, wenn man über die „Dualität“ (oder Polarität) hinaus will.
Dieses „Darüber Hinausgehen“, quasi die Auflösung des „Spiel-Musters“ schafft man am besten dadurch, aufzuhören „Schiedsrichter“ im Spiel  sein zu wollen.
Man erkennt und anerkennt besser, wie das „Quell-Prinzip“ lautet:
·         „Gut“ und „böse“ sind gleichgewichtig, „gut“ ist nicht besser als „böse“, sondern einfach nur anders.
Empfehlen wir deshalb, „Ausbeutung“ anzuerkennen?
Nein, natürlich nicht. Wir wollen lediglich Hinweise zum Erkennen der „Spielregeln“ geben.
Und wie verändert man so etwas, was einem nicht zusagt, wie z.B. „Ausbeutung“?
In dem man sich verstärkt dem (gedanklich, sprechend, handelnd) zuwendet, was man eigentlich „wirklich will“, und sich dafür dann mit aller Kraft, Mut und Selbstverantwortung auch nachhaltig einsetzt…
Alles andere, wie Kritik oder gar Kampf wäre auch deshalb kontraproduktiv, weil ein weiteres Universelles GESETZ fair und ohne Wertung mitwirkt: Das Gesetz der Resonanz oder der Anziehung.
Dies besagt, dass Gleiches immer nur Gleiches anzieht, was – energetisch ausgedrückt heißt – sich immer weiter verstärkt.
Wer sich auf „böse“ konzentriert – in welcher Form auch immer, durch Tat oder Gedanken – verstärkt letztlich genau das, was er oder sie eigentlich ablehnt.
Wird das „Böse“ kritisiert oder bekämpft, wird zwangsläufig dieses „Böse“ gestärkt, ob man das nun will oder nicht, es wird so geschehen….
Um das Ganze nicht noch weiter zu „würzen“, haben wir vereinfacht, und damit z.B. aus dem Spiel die Themen „Lebensplan“ oder „Karma“ herausgehalten. Aber auch sie sind letztlich auch Teil Erfahrungs-Spiels. Wir hoffen jedoch auch so genügend Anregungen gegeben zu haben, um erkennen zu können, dass es viel Sinn macht, gänzlich auf „Beurteilungen“ zu verzichten, denn wir wissen eigentlich nie, was wirklich Motiv des Handelnden ist, sich genau so zu verhalten, wie er oder sie sich gerade verhalten hat.
Verständnis für „Mörder“ haben, auf ein Gesetz zu verzichten, das „Mord“ unter Strafe stellt?
Nein genau das meinen wir nicht!
Wir sprechen von „Mitgefühl“ und meinen damit zu Erkennen, wer dieser Mörder wirklich ist, WER sich eigentlich hinter der Rolle verbirgt und dass die „dunkle Tat“ Teil eines Spiels ist.
Es ist stets ein „Engel“, auch wenn seine Handlungen eher „teuflisch“ aussehen …
Damit verbunden ist keinesfalls eine so absurde Konsequenz, wie auf „Strafe“ zu verzichten.
Auch der „Mörder“ hatte die freie Wahl seiner Entscheidung. Und er kannte die hier existierenden Konsequenzen (Bestrafung).
Also hat er auch diese selbst verursacht bzw. gewählt …
Auch wenn die „Wahl“ des Mörders für uns keinen Sinn zu machen scheint, für ihn machte es schon einen Sinn, denn sonst hätte er oder sie die Tat nicht gewählt. Das gilt auch für die folgende Strafe!
Gut zu wissen, dass auch der „Ermordete“ ohne seine „Mitwirkung“ (Zustimmung) nicht hätte ermordet werden können …

Wir wissen eigentlich nie, warum jemand so oder so handelt, aber wir können jetzt vielleicht erkennen, dass seine Tat keinesfalls der Beurteilung  „von Gott“ anheim fällt …
Dessen bedarf es auch nicht, denn darum wird er sich selbst „kümmern“ müssen. Das nennt man dann „Karma-Spiele“ ….
Die „Muster“ , die uns Anlass für unsere Bewertungen geben sind fast immer gleich, auch wenn es anders erscheinen mag.
Auch der Kranke, der Reiche, der irgendwie „Bemitleidenswerte“ … für sie alle gilt:
·         Universell gesehen hat jeder immer frei gewählt.
Auch wenn jemanden dies nicht bewusst sein sollte, so hat er oder sie es doch – zumindest auf einer tieferen Ebene, für die zu erkennen er oder sie auch gewählt hat, das (noch) zu vergessen …
Und der Lebensplan für seine nächste Inkarnation, sein nächstes Leben könnte den Mörder von heute dann in der Rolle des „Ermordeten“ wiederfinden …
Und – ja natürlich – auch den „Ermordeten“ dazu bringen, die andere Rolle zu wählen …
So läuft das Inkarnations-Spiel“ – oder besser: So ist es bisher gelaufen.
Was heißt, man könnte auch das jetzt noch loslassen ….

       

2014-01-01

Was heißt QUELL-DENKEN oder SourceThink?


Bereich:

Quell-Denken - SourceThink



Frage

Anmerkung: „QuAntworten“ nennen wir Antworten, die sozusagen „quantenphysikalisch“ optimiert wurden. Diese Form überschreitet meist unsere DENK-Gewohnheiten, und stellt deshalb eine interessante Variante zu unserem „Alltags-Denken“ dar. QuAntworten bringen uns heraus aus unseren oftmals zu leicht akzeptierten „Denk-Mustern“, auf denen Medien und andere „Wisser“ gern aufbauen, und die unser Bewusstsein unnötig begrenzen und selten förderlich sind ...  

(Nachstehend zeigen wir – in bewusst vereinfachter Form – wie Denken, das vom „Ursprung der Evolution“ ausgeht  aussehen könnte. Damit geben wir zugleich einen kleinen Einblick in die Arbeit der bei QuantThink neu gegründeten Arbeitsgruppe (AG) „Quell-Denken – SourceThink“)        

 
QuAntwort

Quell-Denken (oder: SourceThink) basiert auf der Annahme, dass unser menschlichen Dasein in so etwas wie einen ursächlichen „Schöpfungs-Prozess“ integriert ist.

Wir gehen davon aus, dass eine/die „Quelle“ der Initiator der Schöpfung und damit der universalen Evolution ist.

In Anlehnung an zahlreiche bekannte Dokumentationen,  geht die AG davon aus, dass es 4 grundlegende Schöpfungssphären gibt, die die AG wie folgt unterteilt:

A.  Geistige oder spirituelle Sphäre

B.  Mentale Sphäre

C.  Astrale Sphäre

D.  Physische Sphäre    

Des Weiteren wird angenommen, dass diesen Sphären jeweils noch je 7 Ebenen zugeordnet sind, die bestimmte „Brennpunkte“ (Bewusstseinspunkte der Quelle) der Evolution darstellen.

Anhand eines kleinen Beispiels wollen wir das „Schöpfungs-Prinzip“ kurz näher erläutern:

Nehmen wir einmal an, die Quelle würde das Thema „Mut“ denken.

Es ist einleuchtend, dass es einen Unterschied gibt, zwischen dem, etwas nur zu „denken“ und dem, die Erfahrungen zu diesem Thema zu kennen.

Ziel der Quelle ist es also, vereinfachend gesagt, zu diesem Thema ein universales (Erfahrungs-) Verständnis zu bekommen.

Die Quelle könnte dazu folgendes gedacht haben:

·         „Wie wird wohl dieses Thema „Mut“ erscheinen, wenn ICH, als die Quelle, das Thema aus 4 verschiedenen Sphären und aus jeweils 7 verschiedenen Blickwinkeln (Ebenen) dieser Sphären, gleichzeitig betrachte?

Die „Aktivitäten“ der Quelle bezeichnen wir – zusammengefasst, als:

·         Überlegen

·         Reflektieren

·         Zusammenfassen

·         Erkennen

·         Beschließen

·         Handeln

Und dann beginnt das Evolution-Programm...

Die Quelle aktiviert Teile Ihrer selbst – nennen wir sie „Göttliche Funken“ oder sich „entwickelnde Bewusstseine“ – und sendet sie zu einem bestimmten Punkt, vielleicht die siebte Ebene der Geistigen Sphäre 1 (eins).

Diese Ebene ist nur einen Schritt von ihrer eigenen Bewusstseinsebene entfernt.

Die hierhin ausgesandten „Funken“ sind und bleiben Teile der Quelle, aber gleichzeitig beginnt damit sich das wahre Wesen, die Quelle, weiter und weiter auszudehnen.

Es breitete sich aus und hinterließ dort ein Muster ihrer selbst, dehnte sich dann weiter aus und gelangte zur 6.Ebene (Sphäre A.). So setzt sich dieser Prozess z.B. bis zur ersten Ebene der Geistigen Sphäre fort...

Alle diese Brennpunkte des Bewusstseins der Quelle machen sozusagen andere Erfahrungen zum gleichen Thema und reflektieren dieses an die Quelle zurück, die das in ihr Bewusstsein integriert und sich dadurch ausdehnt.

Die Brennpunkte der Quelle sind nun keineswegs „hierarchisch fixiert“ und es besteht auch keine Grundregel, dass die Sphäre B. erst involviert wird, wenn alle Ebenen der Sphäre A. an die Quelle quasi zurückreflektiert haben. Der Schöpfungs- oder Evolutionsprozess unterliegt also keiner starren Regel.

Wir brauchen dies nicht weiter zu vertiefen, weil die daraus abzuleitenden Erkenntnisse „fundamental“ genug sind, um einige hilfreiche Denk-Grundlagen für die AG „Quell-Denken“ daraus ableiten zu können:

·        Für den gesamten Evolutionsprozess gibt es nicht so etwas wie „richtig“ oder „falsch“, denn es gibt nur Unterschiede der Erfahrungen.

·      Es gibt auch nicht so etwas wie eine „Werte-Hierarchie“. Die Erfahrungen aller Sphären und Ebenen sind gleichermaßen für die Quelle bedeutsam, denn sie können eben nur dort und nirgendwo anders gemacht werden.

·       Es gilt im gesamten Universum das unumstößliche Prinzip der „ABSOLUTEN FREIHEIT“. Denn für die Quelle ist es wichtig, jedwede Erfahrung – gleich ob „positiv“ oder „negativ“ – machen zu können.

·         Mit dem „Quell-Prinzip“ der „Absoluten Freiheit“ korrespondiert stets das „Quell-Prinzip“ der „Absoluten Selbstverantwortung“. Denn wenn die „Quelle“ in absoluter Selbstverantwortung erschafft, dann müssen dies auch alle ihrer Teile tun (können). Wegen der grundlegenderen „Absoluten Freiheit“, sprechen wir bei der Selbstverantwortung davon, diese „akzeptieren“ zu können, nicht zu müssen, allerdings muss jedes Wesen für dieses Unterlassen, wiederum selbst die Verantwortung übernehmen. Jedes Wesen kann also sowohl auf seine „Absolute Freiheit“, wie auch seine „Absolute Selbstverantwortung“ verzichten ...   

·         Jeder „Brennpunkt“ ist Teil der Quelle. Und weil dem so ist, ist auch jedes Wesen – auf jeder Sphäre und Ebene - ein Teil dieser Quelle.

·        Alles hängt letztlich mit allem zusammen. Kein Teil ist unverbunden mit der Quelle. Eine Trennung kann es zwar als „Erfahrung“ geben, d.h. wir können so „tun als ob“, aber es kann sie nicht wirklich geben...

·         Daraus ergibt sich der Schluss, dass alles „Quelle“ ist. Alles ist sozusagen „göttlichen Ursprungs“, denn „Gott“ ist in allem enthalten. Der Grashalm ist göttlich? Jeder Mensch ist göttlich? „Negatives“ ist göttlich? Es gibt dazu keine Wahl! – ALLES ist göttlich, denn in allem ist die „Quell-Energie“ enthalten.

Vielleicht sind wir noch bereit, eine gewisse „Göttlichkeit“ den „guten“ Menschen zuzugestehen, aber einem „schlechten“ Menschen – das ist für uns irgendwie „denkunmöglich“, entspricht aber notwendigerweise dem „Quell-Denken“.

Und wenn wir dann sogar in „Kriegen“, „Katastrophen“ oder bei „verhungernden Kindern“ oder „Krebskranken“ das „Göttliche“ annehmen sollen, dann sträubt sich einfach alles in uns...

Wir kennen dies aus unseren ersten Coachings nur zu gut. ...

Und dennoch es bleibt dabei:

·       Wir können zwar unsere „Göttlichkeit“ (als eigenes Glaubens-Muster) ignorieren, was jedoch letztlich nichts am vorstehenden  „Evolutions-Konzept“ änder ...

·         Für uns persönlich so wichtige Kategorien wie „gut“ oder „schlecht“, „Krankheit“ / „Gesundheit“, usw. haben aus universaler oder evolutionärer „Denk-Sicht“ einfach keinen Platz.

Vielleicht erleichtert folgende Grund-Annahme, uns dennoch – zumindest sukzessive – auf ein „Denken aus der Quelle“ heraus einzulassen:

·       So etwas wie einen Tod kann es nicht geben. Auch wenn der physische Körper aufhört zu pulsieren, das Leben pulsiert (jetzt transformiert) weiter. Der bekannte Dreiklang von „Körper-Geist-Seele“ bleibt stets erhalten, auch wenn der Körper z.B. beim Ableben eine „astrale“ Eigenschaft hat, was lediglich auf eine höhere Schwingungsebene hindeutet ... 

Wir sind uns bei QuantThink Deutsches DenkZentrum durchaus bewusst gewesen, dass eine AG „Quell-Denken – SourceThink“ auf stark verfestigte traditionelle Glaubens-Muster treffen wird, die ihr viel Kritik einbringen werden.

Gleichwohl haben wir uns entschlossen, diesen Weg zu unterstützen, weil wir davon überzeugt sind, dass jede Form einer ENTGRENZUNG des Denkens wünschenswert ist und wir Gebrauch von dem machen wollen, was uns als Freiheit von Forschung, Lehre und Meinung garantiert ist.

Wir lehnen es jedoch ab, für irgendeine Gruppe oder Organisation „vereinnahmt“ zu werden, oder einem Menschen „Quell-Denken“ als einzige oder wichtige Denk-Art empfehlen zu wollen. Dies wäre überaus töricht, denn wir leben nun einmal in der physischen Dimension und müssen hier unser Leben „meistern“ können....

Wir freuen uns natürlich, wenn (überraschend) viele Menschen sich bereits mit irgendeiner Form eines „Denkens aus der Quelle der Evolution“ heraus befassen tun.

Wir „warnen“ jedoch davor, dies aus einer Art „Flucht aus dem physischen Leben“ heraus zu beginnen.

Evolution ist eine „Schritt für Schritt-Entwicklung“ und derjenige Mensch, der Schritte versucht zu überspringen, könnte leicht in die Situation kommen, dies in einem folgenden Leben nachholen zu wollen ...

Und natürlich hat die AG „Quell-Denken“ auch eine Vision. Diese könnte derzeit vielleicht so umschrieben werden:

·        „Was sollte uns abhalten davon, unseren Planeten gemeinsam (kooperativ) zu so etwas zu entwickeln, was man kurz und bündig als „Eden auf Erden“ bezeichnen könnte?

Ein solches Ziel erscheint uns wertvoll genug, um mit zu erwartenden Widerständen angemessen und liebevoll umgehen zu können.

Und um – abschließend - im Kontext des angenommen Quell-Themas “Mut“ zu bleiben: 

·        Mit jeder „QuAntwort“ geben wir der Quelle ein Stück neue Erfahrung zum Thema „Mut“: Sie, die Fragensteller; Sie, die Leser und auch wir, die versuchen, eine – hoffentlich verallgemeinerbare - hilfreiche Lösung zu formulieren ...

  

Intelligenz – Was ist das, woher kommt sie?

Frage: In unserer „Lebensberatungs-Gruppe“ wurde kürzlich intensiv die Frage diskutiert, was denn eigentlich Intelligenz ist und w...

Beliebte Beiträge