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*Menschen in Kooperation – Netzwerke des Wandels* |
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CoopGo-Dialoge zum Kooperativen Wandel |
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*BewusstCoop – Kooperativer Wandel in Aktion* |
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Hinweis: Die CoopGo-Dialoge (per Mail,
Telefon- o. Video) bieten Impulse zur wirksamen Umsetzung Kooperativer
Projekt-Ideen. CoopGo-Dialoge
sind kostenfrei, sofern uns die Möglichkeit eingeräumt wird, diese Informationen
zur Förderung des Kooperativen Wandels einzusetzen („Hilfen
zur Selbsthilfe“). Ausschließlich, um eine bessere Lesbarkeit zu
gewährleisten, können die Fragen (stilistisch) geringfügig angepasst werden. Danke
für euere/ihre Hilfe zur Gestaltung einer Kooperations-Gesellschaft. |
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Die Essenz der Fragen |
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In unserer Genossenschaft wird – aufgrund der „Ukraine-Situation“
immer deutlicher über die Frage diskutiert, wie „politisch“ eine
Genossenschaft sein darf, sollte, könnte … Müssen Diskussionen grundsätzlich außerhalb der Genossenschaft, d.h.
auch außerhalb der Arbeitszeit geführt werden und könnte z.B. die
Genossenschaft „Resolutionen“ oder politische Stellungnahmen abgeben, Petitionen
organisieren oder sich an Parteien oder Abgeordnete wenden? Und: Ø
Könnte z.B.
ein Mitglied, eine außerordentliche Generalversammlung fordern mit der
Begründung, über das Thema „Genossenschaftliches Selbstverständnis“ eine
Willensbildung herbeizuführen? … Welche Spannung gibt es zwischen „Arbeitsrecht“ und „Mitgliederrecht“? Gehört „Meinungsfreiheit/-fähigkeit“ auch zur „Mitgliederförderung“? Welche Rolle kann ein „Prüfungsverband“ spielen; im positiven, wie auch
im negativen Sinne? … Worum es uns geht, ist zu klären, ob und wieweit sich
genossenschaftliche Selbstorganisation von anderen Systemen unterscheidet,
die Wenigen gehören und die „andere“ (Beschäftigte) für sich arbeiten lassen.
… |
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Die Essenz
der Antworten |
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Ihr merkt gewiss jetzt, dass eine
Genossenschaft etwas anderes sein könnte als z.B. ein Verein, anders als ein
XY-Unternehmen. … Ihr ahnt, was jetzt unsererseits kommt,
wohl immer wieder kommen wird, gar muss; der Hinweis auf die Bedeutsamkeit
der „Coop-Startup-Vorbereitungen“! Ø Es bedarf eingehender Abstimmungs-
und „Verständigungs-Arbeit“ bevor man zur endgültigen (formalen)
Gründung übergeht! Wir befinden uns derzeit eher in einer „genossenschaftlichen
Entwicklungsphase“, obwohl man in Deutschland gern von über 200 Jahren
„Genossenschafts-Tradition“ spricht. … Das soll/kann/darf aber nicht heißen, dass eine
Genossenschaft (oder kooperatives Handeln) sich nicht „weiterentwickeln“
sollte bzw. sogar muss. … Wir haben es spätestens seit dem Jahre 2000 eigentlich
mit einer völlig anderen Situation zu tun, die einige als „Bewusstseins-Wandel“
bezeichnen. In dieser Zeit vollziehen sich enorme Veränderungen, die zwar gern
„physisch“ verdrängt werden, aber „metaphysisch“ unverkennbar sind. … Gerade die jüngere Generation lässt sich kaum mehr in
irgendeine „Form“ hineindefinieren, die ihrem Grundverständnis (Freiheit,
Selbstverantwortung, wahre Demokratie, etc.) nicht (mehr) entspricht. Wir
bezeichnen das als „Kooperativen
Wandel“ oder den „Umbau-Korridor“ von einer „Konkurrenz-Gesellschaft“
zu einer „Kooperations-Gesellschaft“. … Würdet ihr mit einem solchen „Problem“ z.B. zu einem (traditionellen)
„Prüfungsverband“ gehen (den benötigt derzeit noch jede (eingetragene) Genossenschaft
in Deutschland, um überhaupt entstehen zu können, würde man dort meinen, dass
ihr (und euere kooperativen Vorstellungen) irgendwie etwas „falsch“
verstanden hättet. … Das ist von dort kein „böser Wille“, das ist einfach nur
komplette Unsicherheit. … Man könnte auch sagen: Ø Hier begegnen sich unterschiedliche
„Welten“ oder „Konzepte“. … Was es jetzt bedarf ist Empathie, das wechselseitige Verständnis
für diese unterschiedlichen „Welten“. … Wer das weiß, sollte Mitgefühl mit diejenigen haben, die
sich erst langsam – aber mit viel Unsicherheit – in die „neue Zeit“ begeben
(können/wollen). … Es kann zunehmend weniger davon ausgegangen werden, dass
die „alte Welt“ die „Richtschnur“ für Zukunft oder Zukunftsfähigkeit unserer
Gesellschaft sein kann und wird. … Wir meinen, es wäre jetzt fair, dafür – aus Sicht der „Vorangeher“
-Verständnis für die „Zögerer“ und „Verunsicherten“ aufzubringen und die „Selbstklärungs-Phase“
in jedem Falle vor die formale Gründung (einer Genossenschaft) zu
setzen. Das ist damit gemeint, wenn wir sagen: Ø Die „Vorlauf-Phase“ vor der eigentlichen
Genossenschafts-Gründung ist jetzt entscheidender geworden als bisher!
… Erst wenn man – in dieser Vorbereitungs
und Selbstfindungs-Phase - alles quasi „geregelt“ hat (i.S.v. wahrer
Synchronisation des gemeinsam Gewollten bzw. Beabsichtigten erreicht wurde), sollte
der formale Gründungs-Akt folgen! Wir sprechen hier von der „Umsetzungs-Form“
(Genossenschaft), bewusst nicht von der „Rechtsform“, denn die ist
lediglich die „formale Hülle“ in der man später handelt. … Früher reichte es aus, eine (formal)
„richtige“ Satzung zu haben, Geschäftsordnungen für Vorstand, Aufsichtsrat
und Genossenschaft, vielleicht noch eine „Förderzeck-Richtlinie“ … Ansonsten spielten noch, wenn
erforderlich, die – wiederum formalen – Arbeitsverträge eine Rolle. … Das war „Genossenschaft in
der Konkurrenz-Gesellschaft“: Ø Korrekt – rechtlich richtig - und betriebswirtschaftlich überzeugend,
vorausschauend geplant. … Und man meinte: Ø Wenn etwas rechtlich korrekt
und betriebswirtschaftlich widerspruchsfrei sei, wäre Erfolg „unvermeidbar
… Wie ihr gerade selbst erfahrt, ist (moderne)
„Genossenschaft“ eben keine „leblose“ Struktur, sondern eine (quick-) lebendige,
vor ständig neuen Herausforderungen stehende „Gemeinschaft von Menschen“. Und
diese Menschen sind nicht statisch, sie sind (geistig) höchst beweglich, ihre
Anschauungen, Ansichten und Entwicklungen befinden sich ständig in Fluss. …. Damit ist das „Wir“ von gestern
u.U. nicht mehr das „Wir“ von heute oder gar das von morgen … Ø Wer heute der Auffassung ist, es
nicht hinzubekommen, in „seiner“ Genossenschaft einvernehmliche Lösungen für
fast alles hinzubekommen, hat „wahre Kooperation“ wohl noch nicht (ganz)
verstanden! Nun, vielleicht war es bei Gründung
eurer Genossenschaft nicht zu erkennen, dass so etwas Herausforderndes,
wie der „Ukraine-Konflikt“ entstehen könnte, dessen „Kommentierung“ tiefgreifende
(alte) Glaubenssätze anrührt. Aber es waren potenziell
„Meinungs-Dissonanzen“ (in welcher Form und Art auch immer) durchaus denkbar,
die man sozusagen vorausschauend hätte thematisieren können. … Wir würden diesbezüglich fragen
wollen: Ø Habt ihr im „Vor-Gründungs-Stadium“
wirklich thematisiert, was zu tun wäre, wenn „Stress“ zwischen euch entstehen
würde, z.B. wegen – vielleicht tiefgehend - abweichender
„Glaubenssätze“ ? Nennen wir dazu einige – durchaus auch
„ungewöhnliche“ - Beispiele: Was geschieht wenn: Ø Ein Mitglied seinen Wohnort (andere
Region) verlegt? Ø Die Aufnahme neuer Mitglieder
ansteht? Ø Die Gründung eines Betriebsrates
beantragt wird? Ø Vorübergehend die Aufträge zurückgehen
oder ausbleiben und die (volle) Bezahlung der erbrachten Leistungen „gefährdet“
ist? Ø Die Geschäftsanteile erhöht
werden müssen, um z.B. neue Investitionen zu finanzieren? Ø Bürgschaften oder andere „Sicherheiten“
erforderlich würden? Ø Vorschläge vorliegen, auch „investierende“
Mitglieder aufzunehmen, z.B. um neue Projekte/Produkte zu realisieren? Ø Staatliche Fördermittel zu integrieren und damit zusammenhängende „Anpassungs-Leistungen“
zu akzeptieren? Ø Angebote vorliegen, sich an anderen
Unternehmen zu beteiligen? Ø Es Streit zwischen
Mitgliedern oder Gremien und Mitglieder gibt? Ø Neue Qualifikationen erforderlich werden, über die keines der Mitglieder
verfügt? Ø Die Genossenschaft tendenziell zu einer
„360 Grad Kooperation“ ausgestaltet würde? (Beschaffung, Absatz-,
Marketing, Finanzierung, Weiterbildung, Bezahlung, etc. )? Ø Etc. Es geht nicht darum, im Einzelnen
dazu spezielle Lösungen präsent zu haben, sondern zu erkennen, dass „kooperatives
unternehmen“ (vor allem in einem „Konkurrenz-Kontext“) heißt: Ø
Probleme jeglicher Art als „Wandlungs-Chancen“ zu
begrüßen. Wie wäre es z.B. mit einem „Coop-Kodex“,
der euer „kooperatives Selbstverständnis“ umschreibt, der regelmäßig
angepasst wird und dem sich alle (Gründungs-) Mitglieder(und künftige
Mitglieder) verpflichtet fühlen (sollten). … Natürlich wäre es gut, diesen
bereits vor der formalen Genossenschafts-Gründung zu haben, ihn aber
danach auch regelmäßig fortzuschreiben, z.B. auf jeder Generalversammlung. … Auch euer „Vor-Fall“ – ist aus
unserer Sicht – durchaus voraussehbar! Sicherlich nicht der Ukraine-Krieg“, aber
durchaus andere (politische) Herausforderungen, zu denen eine kooperative
Gemeinschaft eine oder mehrere „Positionen“ haben könnte (z.B. das Thema „Impfungen“).
… Im Unterschied zu einem „Konkurrenz-Unternehmen“
sollte sich ein „Kooperations-Unternehmen“
(hier Genossenschaft) nicht als „un-politisch“ definieren. Oder? …. Wir werden gern auf euere Fragen
eingehen, aber bitte erst nach eurer
Reaktion auf unsere (bewusst) herausfordernde Hinweise. … Ein kleiner Hinweise vorab: Ø Und wenn ihr die „Uraine-Situation“
dafür nutzt, euch – auch außerhalb der „üblichen“ Informationswege – Meinungen
zu bilden und damit mehr „Querdenken“ und durchaus sogar auch etwas „Quanten-Denken“
oder gar „Metaphysik“ trainiert. …. Nicht immer ist etwas wirklich so,
wie es zunächst erscheinen mag … - auch nicht in Genossenschaften oder
anderen Kooperations-Formen … Wir freuen uns auf euere Antwort! CoopSpirit – Unser Körper, das kooperative Vorbild … |
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Unsere Berater in Sachen Kooperationen: AG Menschen
in Kooperation im SmartCoop Forschungsinstitut (SCFI) der
„ThinkTank“ im Bundesverband MMW (Cooperations- und Genossen-schafts-Wirtschaft)
www.bundesverband-mmw.de
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Redaktion: AG BewusstCoop
im FIKW (ForschungsInstitut Kooperativer Wandel) des IWMC Quanten-Instituts -
Internationale Wissenschafts- u. MedienCooperation für angewandte
Quantenphysik - Kontakt: info@quanteninstitut.de |
QuantenInstitut ist die erste internationale Wissenschafts- und Medien-Cooperation für quantenoptimierte Intelligenz-, Bewusstseins- und Kooperationsforschung und deren Umsetzung in der Praxis. Im Zusammenwirken von Wissenschaftlern, Entscheidungsträgern, Journalisten, etc. werden Methoden und Konzepte - besonders zur Kooperationsentfaltung, erprobt. Hier veröffentlichen wir Auszüge der Antworten unserer diversen Arbeitsgruppen (FachBlogs) in Bezug auf praxisbezogene Fragestellungen.
QuantenInstitut
2022-03-06
Beispiel Ukraine: Wie „politisch“ kann/sollte/muss/darf Genossen-schaft bzw. Kooperation sein? (1)
2022-02-13
CoopGo-Erfolge – problemlos (elegant, genial) „verursachen“ (1)
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CoopGo-Dialoge zum
Kooperativen Wandel
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Die Essenz der Fragen |
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In unserer Genossenschaft ist eine
merkwürdige Situation entstanden: Ein Mitglied weigert sich standhaft
akzeptieren zu wollen, dass es überhaupt „Probleme“ geben könnte. … Es argumentiert: Ein „ich“ könnte
Probleme haben, weil es (noch) aus dem Verstand heraus Situationen beurteilt.
Wenn wir aber in der „Wahrnehmung“ seien, würde es keine Probleme mehr geben.
Die einen halten das für eine „billige“ Ausrede, um bestimmte Dinge nicht tun
zu müssen, die anderen finden das „spannend“ und einige meine, das
überfordere sie und sie „klinken“ sich aus. Als Vorstand in einer solchen
Genossenschaft zu sein, hätte ich mir eigentlich nicht so „stressig“
vorgestellt. … Kennt ihr solche Situationen aus
anderen Genos oder ist das nur bei uns so ein „Durcheinander“? Gern könnten
wir dazu auch mal eine Videokonferenz machen. …
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Die Essenz
der Antworten |
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Wirklich nicht einfach, so ein „Kooperativer Wandel“. Die meisten
„Gründer“ haben angenommen, dass sich nur ein bisschen mehr „Demokratie“
zeigen würde, was ja schon mal ganz gut wäre. Andere meinten, dass etwas mehr
„Mitgliederförderung“ gut wäre, aber dann sollte man sich wieder der „Normalität“
zu wenden, denn schließlich müsse man ja auch (wirtschaftlich) überleben. … Ja, wir kennen solche Situationen, deshalb empfehlen wir auch konsequent: Ø
Tiefergreifende
Klärungen müssen vor der (formalen) Gründung erfolgen!. … Übrigens: Ø
Alle Menschen sind
anders, haben eine unterschiedliche Lebensplanung, wollen frei sein und sich trotz
Gruppenzugehörigkeit, dennoch „selbstverwirklichen“ können. … Nicht leicht, das im Blick zu behalten, aber für den Projekt-Erfolg
quasi unentbehrlich. … Jeder Mensch hat andere Lebensziele, bringt – meist unbewusst –
den ganzen „Ballast“ von „Vorleben“ (Inkarnationen) in dieses Leben ein. Die
Ignoranz solcher Grundlagen kann/wird Folgen haben .. … Kurzum, die Frage ist sicherlich erlaubt: Ø
Habt ihr das
wirklich schon in euer „Formal-Konzept“ integriert? Nun kennen wir durchaus „Coachings“, die sozusagen „einzelfall-bezogen“
oder auch „paarweise“, recht gute Ergebnisse erreichen. Wirkliche – für kooperative
Gründungsprojekte nachhaltig stimmige - „Gruppen-Coachings“ (projekt- oder
unternehmensbezogen) scheint es bisher jedoch nicht zu geben. … Wir haben Zweifel, ob so etwas wie ein „Gruppen-Optimum“ überhaupt
möglich ist, wenn man lediglich auf der „Verstandes-Ebene“ bleibt.
Auch wenn der Verstand jedes einzelnen Gruppenmitglieds wirklich „genial“
wäre, müsste das noch längst nicht dazu führen, dass die „wahre“ (kooperative)
Kraft der Gruppe sich wirklich auch erwartungsgemäß entfalten könnte. … Wir sehen das beispielhaft im Bereich der Wissenschaften. Dor mag
es gute „Einzel-Wissenschaftler“ geben, aber alle achten „strikt“ darauf,
sich nicht zu stark in einen Gruppen-Prozess einbeziehen zu lassen. Sie
argumentieren mit „Wissenschaftsfreiheit“, meinen aber wohl eher, dass
ihr „Ego-Verstand“ seine „Unabhängigkeit“ immer wieder „einfordern“
wird. Muss er wohl auch, weil das „Erfahrungs-Gesamt-Paket“ (verstandesmäßig)
niemals wirklich synchron sein kann. … Diese Argumentation ist durchaus ernst zu nehmen, denn ähnlich begegnen
sich auch die Mitglieder einer (Coop-) Gruppe: Ø
Sie meinen,
dass ein gemeinsames Coop-Projekt, sie – on the job - hinreichen stark „synchron“
werden ließe. … Aber ist das wirklich so? Unsere „Praxis“ zeigt, dass bei „Projekt-Beginn“ sozusagen durchaus
ein „hoher Energie-Level“ vorhanden ist, der jedoch mit zunehmendem
Zeitverlauf und beginnender „Normalisierung“ (Alltags-Routine, etc.) – mehr oder
weniger schleichend und deutlich - absenkt.
… Die wichtigste Frage ist wohl: Ø Was eint die Mitglieder einer Gruppe (z.B. Genossenschaft) wirklich? Alle wissen ganz gut, was sie nicht (mehr) wollen. Das befähigt
sie aber noch nicht auch zu wissen, was stattdessen wirklich gewollt ist.
Grob, grundsätzlich und kurzfristig durchaus,
aber „tiefgehend“, konstant, präzise und langfristig (etc.), bisher eher (noch)
kaum … Dieses gern verdrängte Problem der meisten „Coop- Startups“ holt
die Gruppe ganz sicher zeitversetzt ein. … Meist verdrängt man die eigentliche Ursache (den fehlenden fundamentalen
Grund-Konsens) und verlagert dann die Begründung auf „situative,
punktuelle“ Dissonanzen, die man
schon „in den Griff bekommen, bzw. „überstehen“ wird … Natürlich, mit etwas deutlicher „Anpassungs-Energie“ kann man sich dann
über (fast) jeden Dissenz hinweghangeln (zumindest vorübergehend). Aber so
etwas „raubt“ schleichend immer mehr wertvolle (Gruppen)-Energie. … Verkürzt gesagt: Ø
Die eigentlich
vorhandenen (wirksamen) Coop-Potenziale schmelzen ab und die Teilnehmer
verlieren ihre Anfangs-Euphorie … Nach zwei bis drei Jahren, ist dann oftmals die „Kooperative Erosion“
so groß, dass sich die Gruppenzusammensetzung nicht nur unerheblich
verändert hat, sondern man sich auch immer weiter von den ursprünglich
wertvollen Zielen verabschiedet hat … Die Frage ist nun, wie man solchen Situationen begegnen kann? Wohl wissend, dass wir uns jetzt den Widerstand vieler Coop-Starter
zuziehen werden, sollte dazu (deutlich, auch durchaus „provokativ“) Stellung
bezogen werden. … Deshalb fragen wir – meist recht hartnäckig - weiter: Ø
Als WER kooperieren
(möglichst) alle Mitglieder des Coop-Startups? Und wir würden außerdem fragen wollen: Ø
Wurde das
Konzept ausschließlich, wesentlich oder nur geringfügig mittels „Verstandesleistungen“ (einzelner,
vieler oder aller) „Startup-Mitglieder“
entwickelt? Wir wollen hier abkürzen und zunächst euere Antworten abwarten. … Deshalb hier nur noch eine (vorläufig) letzte Anmerkung: Ø Was – wäre (eurer Meinung nach) die Alternative zu einer „Verstandes-Konzeption“?
Wir wollen einen kleinen Hinweis geben und fragen: Ø
Als WER
habt ihr das Konzept beraten, entwickelt, sozusagen, den „Coop-Startup“
ins „Leben“ gerufen (geplant)? Ihr ahnt, worauf wir hinauswollen!? Wäre es unzumutbar, euch die Aufgabe zu stellen, den Unterschied
zwischen „Denken“ und „Wahrnehmen“ zu „ermitteln“ und dies dann auf euere
Situation zu übertragen!? … Wir freuen uns auf euere Antwort! CoopSpirit – Unser
Körper, das kooperative Vorbild … |
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Redaktion: AG BewusstCoop
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2020-11-30
MitUnternehmer-Genossenschaft – Die Kooperative Alternative
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Das System „Konkurrenz“ schwächelt – Teil 4 – MitUnternehmer-Genossenschaft (MitGeno) als „Coop-Startup“. 1.
Eine „MitGeno“ beginnt bereits als „Coop-Start“ 2.
Eine „normale“ Genossenschaft wandelt sich – mit
durchaus unterschiedlichen Motiven - zeitversetzt,
in eine MitGeno. Allgemein gesagt, zeigen unsere Erfahrungen, dass sich z.B. ein
„Startup-Zeitraum“ durchaus verlängern kann, sofern man sofort als
„MitGeno“ startet. Aber der spätere Zeitaufwand für einen (halbwegs)
zufriedenstellenden Umbau einer bereits bestehenden Genossenschaft in eine MitGeno,
dauert wesentlich länger, abhängig von
den „Wandel-Motiven … Um keine Irritationen auszulösen, weisen wir darauf hin, dass die MitUnternehmen-Genossenschaft
nichts mit dem (steuerrechtlichen) Begriff „Mitunternehmer“ zu tun hat. Die
Betonung liegt auf dem „Begriff“ des (tätigen) Unternehmers und dessen
Selbstverständnis. Deswegen verwenden wir auch die Schreibweise „MitUnternehmer“. Anhand von 2 – praxisbezogenen - Situationen wollen wir Hinweise geben
und Anmerkungen machen, was das Besondere einer MitUnternehmer-Genossenschaft
ist, wie sie sich von einer „normalen“ Genossenschaft unterscheidet. Dazu dienen uns :A. Der Gründungsprozess einer MitUnternehmer-Genossen-schaft (MitGeno) (Situation 1) und B.
Der Sanierungsprozess einer (normalen) Genossenschaft,
die mittels der „Umwandlung“ in eine MitUnternehmer-Genossenschaft (MitGeno) vor
einer Insolvenz bewahrt wurde. (Situation 2). Wir wollen es vorwegnehmen: ·
Es geht – immer und zugleich – auch darum, die Verantwortung
für das „Außen“ zu schärfen und nachzuweisen. ·
MitUnternehmer-Genossenschaften sind stets Teil
des Kooperativen Wandels und dienen nicht dazu, die „Leidenszone“ der
Konkurrenzgesellschaft – als „kooperatives Feigenblatt“ – zu
verlängern. Ein „Coop-Startup“ … Die Gruppe weiß, dass man zur Gründung einer Genossenschaft (in Deutschland)
auch einem Verband angehören muss und die Gründung von diesem „geprüft“ wird (Gutachterliche
Äußerung). … Also vereinbaren zwei der 5 künftigen Mitglieder einen Termin bei einem solchen
Prüfungsverband. Während dieses Termins erfahren sie viel darüber, wie man formal
eine Genossenschaft gründet und bekommen entsprechende „Mustervordrucke“
(Satzung, Geschäftsordnungen, etc.) ausgehändigt. Man schlagt ihnen vor, sich
zu einem weiteren „Gründungsgespräch“ zu treffen, um dann vor allem die
„Unternehmensplanung“ zu besprechen. Nachdem sie die Vordrucke
ausgefüllt haben, vereinbaren sie das Beratungsgespräch. Inzwischen wissen
sie, dass die „Unterstützung“ des Verbandes und die notwenige „Gutachterliche
Äußerung“ ca. 3.000.- EUR kosten wird. Jetzt kommt es zu einer Sitzung der Gründer-Gruppe. Das potentielle Mitglied des Coop-Starts, „Angelika“ – gemeinhin als „kritischer
Geist“ in der Gruppe bezeichnet - hat
erwartungsgemäß eine Menge von Fragen.
Dazu gehört u.a.: ·
Wie finden wir – bei unterschiedlicher Meinung –
z.B. über Investitionen oder Kundenfindung – den richtigen Weg? ·
Wer wird nun Vorstand oder Aufsichtsrat und was
sind die anderen, wie unterscheiden sie sich? ·
Was passiert, wenn wir uns über bestimmte
Vorgänge nicht einigen können, z.B. die Auswahl neuen Personals oder deren
Verträge? Während einige der Gruppe auf das „Ausfüllen“ der Vordrucke des
Verbandes drängen, wollen die anderen Mitglieder – vor allem Angelika - zunächst Klarheit über eher
„gruppendynamische“ Fragen. Angelika begründet dies – zusammengefasst – etwa wie folgt: ·
Jeder von uns hat ganz bestimmte Vorstellungen
dazu, was getan werden soll, wie es getan wird, was passiert, wenn es
unterschiedliche Meinungen gibt, usw. ·
Der Erfolg unserer Genossenschaft hängt
maßgeblich vom Betriebsklima ab. Usw. Während 3 Mitglieder der Gruppe zunächst das „Innere Konzept“ geregelt
wissen wollen, drängen die anderen 2 auf die Festlegung der Struktur und
verweisen auf den Termin mit dem Verband. .. Also geht man sozusagen „arbeitsteilig“ vor. ·
2 Mitglieder führen das Gespräch mit dem Verband.
·
Die anderen 3 Mitglieder befassen sich
schwerpunktmäßig mit der Gestaltung der inneren Abläufe. Man erhofft sich von dem Gründungsberater natürlich Hinweise zu beiden
Bereichen. Das war jedoch ein „Irrtum“, denn schnell stellte sich heraus, dass der
Berater zwar in rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen recht versiert
erschien, jedoch Fragen bezüglich Management, Moderner Führungsmethoden,
Gruppendynamik, Psychologie, etc.
offensichtlich keine Ahnung hatte. Das Ergebnis: Man redete aneinander vorbei … Die Argumente des Verbandsberaters:
·
Solche Fragen seien viel zu früh gestellt, zunächst
müsse man erst einmal – ganz normal – die Genossenschaft gründen und zur
Eintragung in das Genossenschaftsregister bringen. ·
Um das hinzubekommen, überreicht er ihnen einige
„Muster-Dokumente“, wozu auch eine „Muster-Satzung“ gehört. ·
Außerdem sei eine „Gutachterliche Äußerung“ durch
den Verband zu erstellen, denn ohne eine solche könne man überhaupt nicht
eine Genossenschaft gründen. ·
Um dieses „Hürden“ zu nehmen, schlägt der Berater
vor, zunächst einmal – wie er es nennt – die „Ideale“ hintenan zu stellen und
sich ganz auf das „formale“ zu konzentrieren, wozu auch ein
Unternehmenskonzept, etc. gehöre. Man kann durchaus sagen: ·
Hier begegnen sich zwei völlig andere „Welten“. Entsprechend reagierte auch die Gesamtgruppe auf die Gründungsberatung: ·
Wir sind nicht gewechselt, um jetzt – nur in
anderer Rechtsform – wiederum das zu erleben, was gerade der entscheidende
Grund für meine Kündigung war: Das „beschissene Betriebsklima“! So oder ähnlich verkaufen viele „Gründungsberatungen“. ·
Die Verbände konzentrieren sich bei Genossenschaftsgründungen
(leider) vorrangig auf eine „Strukturoptimierung“. ·
Nicht
der Mensch steht im Vordergrund, sondern etwas „Formalisiertes“, was mit
„Erfolg“ (wie auch immer der definiert wird), weniger zu tun hat, als bisher
angenommen. … Das führt – allgemein ausgedrückt - meist dazu, dass: ·
Sich die potenziellen „WirKraft-Vorteile“
selten optimal entfalten können. ·
Die Genossenschaft damit eindeutig hinter ihren –
potentiellen - Möglichkeiten zurückbleibt und erheblich an „SOG-KRAFT“
verliert. Das Ergebnis: ·
Solche Gründungen enden oftmals damit, dass entweder,
dass der Gründungprozess abgebrochen wird oder, dass die Genossenschaft ohne
Entfaltung ihrer wahren Wir-Stärke sich in der „Normalität“ bewegt, sehr zur
Unzufriedenheit der Mitwirkenden. Es ist für Menschen mit etwas „Querdenker-Potential“ leicht erkennbar,
wo und was „unteroptimal“ gelaufen ist und wie es recht einfach hätte anders
laufen können. Auf den Punkt gebracht, könnte man es so nennen: ·
Für eine „MitUnternehmer-Genossenschaft“ ist eine
solche Vorgehensweise unakzeptabel. ·
Vorrangig ist, dass sich jeder Teilnehmer an
einem „Gemeinschafts-Gründungsprojekt (Genossenschaft) - faktisch - als „MitUnter-nehmer“ sieht
und damit identifiziert. ·
Eine spezielle „MitUnternehmer-Gründungsberatung“
oder ein „MitUnternehmer-GründungsCoaching“ sind hilfreich, oftmals
unabdinbar. ·
Wie kann ich/Können sich andere befähigen, eine
Situation X ebenfalls aus der Sicht eines Unternehmers einnehmen zu können? ·
Wie können die unternehmerischen Einzelsichten
zu einer „mitunternehmerischen“ Gesamtsicht so intelligent verbunden
werden, dass daraus ein WirKraft-Vorteil (-Erfolg) entsteht? Das erwünschte Gesamt-Ergebnis: ·
MitUnternehmer-Genossenschaften sind wesentliche
Elemente des Kooperativen Wandels. Man muss dies wirklich – im tiefsten Inneren – auch wollen! Und
nicht nur aus „taktischem Interesse, wegen vermeintlicher Vorteile, sich in
eine MitGeno „einschleichen“ …. Nicht der äußere Rahmen ist entscheidend, sondern das Gefühl von: ·
„Das ist mein Ding“! (Im Teil 5 zeigen wir die „Sanierung“ einer „normalen“ Genossenschaft durch Umbau in eine „MitUnternehmer-Genossenschaft“ (MitGeno). … |
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Fragestellung: Studenten-AG „Zukunftsfähige Wirtschaftskonzepte“ |
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Frage (Auszug): Wir haben uns
nach Unternehmensformen umgesehen, mit denen ein „Kooperativer Wandel“ möglich sein könnte.
Die Genossenschaft kommt wohl am ehesten in Frage. Nachdem wir uns näher mit
Praxis und Theorie der Genossenschaften befasst haben, sind wir eher
skeptisch, dass Genossenschaften nützlich für diesen Wandel sind. Schön, sie
nutzen vielleicht zu einer besseren
Vermögensverteilung, aber ihr „Innenleben“ entspricht noch ganz dem
der Konkurrenz. Könnt ihr uns den Unterschied erklären zwischen einer
Genossenschaft und einer MitUnternehmer-Genossenschaft! Wo genauer liegt z.B.
der Unterschied in Bezug auf den Umgang mit den Menschen, die in der
Genossenschaft tätig sind? Und was ist die „WirKraft“, die kooperative
Unternehmen den Konkurrenz-Unternehmen überlegen machen soll? …. (Hinweis: Wir veröffentlichen (siehe oben) einen Auszug
unserer Antworten im Rahmen eines CoopMailCoachings), Coop-Q Die „Kooperative
Quote“ zählt … |
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„CoopInstitut – Die Wissenschaft des
Kooperativen Wandels“ (CFI) c/o IWMC QuantenInstitut
- Internationale WissenschaftsCooperation für angewandte Quantenphysik - Kontakt:
info@quanteninstitut.de |
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Genossenschafts-Wirtschaft e.V. |
Irrt „Herr Raiffeisen“ – oder interpretieren wir ihn nur „falsch“?
*Alles kooperiert genial mit Allem* CoopCreation-Dialoge * Unser Körper zeigt : So genial geht Coo...
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