2011-02-27

Entgrenztes DENKEN - Ein Beispiel aus der POLITIK

Nehmen wir ein Beispiel, um zu zeigen, wie sich die DENK-ERGEBNISSE sofort verändern, wenn wir andere Grundüberzeugungen zum Ausgangspunkt unseres DENK-Prozesses nehmen. (Und übrigens, das betrifft keineswegs nur die sog. Geisteswissenschaften, sondern auch die Natur- und Technikwissenschaften, selbstverständlich auch Medizin, Wirtschaft und Politik..).
Beginnen wir ganz einfach mit einem – aktuell - stark emotionalisiertem Thema.
Ein Minister hat zur Erreichung seiner Doktorwürde – aus welchen Gründen auch immer kann dahingestellt bleiben – nicht alle Teile seiner Promotionsarbeit selbst geschrieben bzw. Zitate nicht als solche gekennzeichnet. Man wirft ihm deshalb vor, er habe sich der Täuschung schuldig gemacht. Dies als Täuschung zu bezeichnen, das mag man denken  oder auch nicht, aber darum geht es hier weniger. Wir wollen eher aufzeigen, welche Grundüberzeugungen die Kritiker oder Verteidiger dieser Person haben, wenn sie dieses oder jenes DENK-Ergebnis verlautbaren lassen.
Natürlich sind alle solche Äußerungen irgendwie mit einer bestimmten Absicht durchzogen. Wer den Minister mag, wird anders „verlautbaren“, wie der, der ihn weniger mag.
Allen Verlautbarungen ist jedoch gleich, dass sie sich nicht vorstellen können, dass dieser Minister vielleicht lediglich eine bestimmte „Rolle spielt“, er nicht das ist, was er sozusagen spielt. Um ihn lediglich als „Rollen-Spieler“ wahrzunehmen, müssten wir zwei wichtige Grundüberzeugungen verändern, wozu wir folgende Frage stellen:
  • WER ist der Minister eigentlich und
  • WER bin ich (der Beurteiler).
Würden der Minister und der oder die Beurteiler annehmen, dass sie lediglich das sind, was wir den Körper nennen, würde es vermutlich beim vorstehenden Denk-Ergebnis bleiben, denn das entspricht unseren weitläufigen Annahmen über uns.
Aber WAS, wenn nicht, wenn weder der Minister, noch die Beurteiler das sind, für das sie sich halten?

Bleiben Sie locker und gelöst, beim ersten „Quantensprung“ in eine andere DENK-Ebene, auch wenn diese vielleicht (noch) sehr ungewohnt erscheint.
Das Wort „erscheinen“ ist im System des „entgrenzten DENKENS“ recht wichtig, denn es befreit uns von vorzeitigen Festlegungen (Annahmen, Urteilen).

Angenommen also, der Mensch wäre mehr (vielleicht sogar wesentlich mehr) als nur sein Körper, vor allem so etwas, was man gemeinhin „geistiges Wesen“ nennen würde, also das, was die Differenz zwischen dem lebenden und dem toten Minister auszumachen scheint.
„Undenkbar“ – werden einige sagen. Das zu sagen wäre sicherlich nicht ganz richtig, denn denken können wir das schon, wenn wir nur wollten – viele wollen aber nicht. Also könnte der Begriff nur heißen: „Denk-Sperre“, „Denk-Blockade“  oder einfach „andere Grundüberzeugung“.
An dieser Stelle, haben wir sicherlich einige DENKER „verloren“; sie halten das für „Quatsch“. Diese deshalb kritisieren? Nein! Warum auch, denn sie machen nichts falsch, sie machen es nur anders, und der Wirklichkeit (um die es immer geht) ist es völlig egal, was um sie herum geschieht...
Gehen wir weiter in unserem Beispiel, und bewegen uns auf der „Denk-Spur“ weiter, dass der Mensch nicht auf seinen Körper (und damit auch logischerweise nicht auf sein Gehirn) zu reduzieren wäre.

Das passende Mode- oder Reizwort dazu? Bitte sehr: Reinkarnation.
Natürlich gibt es auch bei den Vertretern der „Reinkarnation" viele Facetten, mindestens die von „mit“ und „ohne“ Körper ...

Also nehmen wir an – die Zeit zurückgedreht (auch so ein Problem, wenn die Quantenphysiker sagen, dass es keine Zeit gäbe...), der Minister steht vor genau dieser Inkarnation, in der er sich jetzt befindet.
Wow – was nun, wenn es eigentlich keine Zeit gibt? Also hat - vor seiner Inkarnation dieser jetzt als Minister auftretende Körper wahrscheinlich so etwas wie einen Lebensplan erstellt - zumindest in groben Zügen.
Wir wollen das hier nicht weiter ausführen, meinen aber, dass jeder tiefergehende Denkprozess dies zu berücksichtigen hätte.

Natürlich könnte man uns jetzt vorwerfen, wir begäben uns in das Feld der „Spekulation“. Aber was macht uns so sicher, dass das „traditionelle“ Denken (der Mensch ist lediglich ein Körper)  wirklich zutreffend ist. Wir wären wirklich gut beraten, uns solche „Denk-Optionen zu verbauen? Wir werden sehen, dass aus diesem Denk-System ein völlig anderes DENK-Ergebnis entstehen wird, ja muss!

Also gehen wir weiter und fragen: Wer könnte diesen Lebensplan kennen? Natürlich der Minister selbst – sofern ihn solches wirklich interessieren würde ... 
Da wir oder Sie ihn nicht kennen, nehmen wir einfach (beispielhaft) irgendeine x-beliebige Variante, die uns aus dem „Strauß der Möglichkeiten“ eine Variante zeigt, welche der Minister denn geplant haben könnte. Dabei sei angemerkt, dass solche Pläne nicht aus der Sicht unserer erlebten Welt heraus zu beurteilen sind, sondern sich eher auf  abstrakte Empfindungen bzw. Erfahrungen beziehen, also keine konkreten Funktionen, Rollen oder Tätigkeiten.

Vielleicht wollte der Minister empfinden/erfahren, wie es ist, einerseits wahre Freunde und andererseits Geschäfts- oder Politikfreunden zu unterscheiden. Dazu wäre es sicherlich so etwa angebracht zu handeln, wie der Minister es gemacht hat. ...
Das würde doch niemals jemand absichtlich machen, absoluter Blödsinn, werden hier zahlreiche Kommentare lauten. Durchaus nachvollziehbar so zu denken, wenn die Möglichkeit von Hunderten oder Tausenden von Daseinskreisläufen (Inkarnationen) ausgeschlossen wird.

Wer allerdings in der Denk-Option von „Reinkarnation“ denkt, für den ist das alles andere als Blödsinn. ...

Die einen werden denken, der Minister hat bis zum Zeitpunkt seiner Promotion alles „richtig“ gemacht, und muss nun die (negativen) Konsequenzen erfahren...
Die anderen werden denken, dass der Minister alles richtig gemacht hat und das Ereignis „Promotions-Eklat“ hilfreich für ihn war – (entsprechend unserer Annahme) zu erfahren ...

Wieder andere würden vielleicht sogar es ganz anders sehen wollen. Das wären die, die der Sichtweise der modernen Quantenphysik nicht fern sind, dass alles letztlich doch „Eins“ ist.....
Wer dazu gehört, für den gäbe es kein „analysieren“, kein „urteilen“. Denn worüber sollte man urteilen, wenn der Minister und ich oder du das Gleiche sind, es vielleicht nur einen gibt, einen gemeinsamen Geist, das, was das ist, was eigentlich (?) denkt....

DENKEN ohne GRENZEN – ein Grund zur Resignation? Nein – ganz und gar nicht! – Zu kompliziert – vielleicht zunächst, aber nur, weil es uns ungewohnt erscheint. Immer anzuwenden? Schon – aber es benötigt dafür  etwas Übung.
Vielleicht beginnt man mit der „Spuren-Suche“ nach dem WER oder WAS ich bin. Der, der das tut, wird erleben, dass sich immer mehr weiterführende Gedanken ansammeln und Hinweise sich ergeben können, wahrscheinlich sogar werden...
JETZT verfügen Sie über eine echte DENK-Option. Danach müssen Sie keinesfalls Ihr Leben ausrichten, aber Sie können es, sofern Sie es wollen...

Und eine gute Frage, vor einem bedeutsamen Urteil oder einer schwerwiegenden Entscheidung, die/das Sie zukünftig zu treffen gedenken,  könnte vielleicht so lauten:   
Welche Bedeutung für mein Leben/ deren Leben, könnte eine bestimmte Situation außerdem noch haben ... – Das ist der erste Schritte zum „entgrenzten Denken“ ...

Viel Spaß beim Erleben eines entgrenzteren DENKENS – Wir haben bisher dazu nur vorteilhafte Resonanzen gehört – vor allem keine Reklamationen!       

DENKEN ohne GRENZEN ...

Kann es so etwas überhaupt geben – werden die Zweifler fragen und recht schnell bereit sein, die Solidität unseres Netzwerkes in Frage stellen zu wollen.
Das wollen und müssen wir riskieren, denn es geht uns weniger darum, mehrheitliche Zustimmung zu erfahren (was auch kein Kriterium wissenschaftskonformen Handelns wäre), als vielmehr wirksame „Anstöße“ zu geben. Und „Anstöße“ geben, beinhaltet folgerichtig, auch „anstößig“ zu sein. Alle wirklichen Veränderungen basierten irgendwie darauf, dass jemand bereit war, „anstößig“ zu sein und die (zunächst) folgende Kritik in Kauf zu nehmen.
Deshalb haben wir uns entschlossen, noch einen Schritt weiter zu gehen, als ursprünglich geplant: Wir werden nicht nur „die Dinge“ aus der Sicht des uns bekannten DENK-SYSTEMS heraus betrachten, sondern solche „andersartigen“ DENK-Systeme versuchen zu integrieren. Wir nennen das „Überschreiten der gewohnten Denk-Ebenen“
.
Das ist eigentlich gar nicht so originell, wie es zunächst erscheinen mag, denn irgendwie tun wir das ja bereits alle, meist jedoch unbewusst, schon gar nicht offen - d.h. - für den Leser – nicht nachvollziehbar, weil nicht transparent.
Wir haben uns ab sofort entschlossen, die Autoren unserer Beiträge zu bitten, sich ihres DENK-Systems bewusst zu werden und dies dem Leser auch mitzuteilen, wohl wissend, dass dies nicht immer – weil ungeübt – gleich gelingen wird. Auch wenn es nicht vollständig gelingen würde, allein der Vorsatz bzw. der Versuch, sich damit überhaupt zu befassen, ist eines solchen Weges allemal wert....

Jeder Denker oder jede Denkerin tut das schon immer, kann eigentlich nicht anders, denn jedes DENKEN (d.h. die Gedanken) basieren auf unseren Überzeugungen. Genau gesagt, Denkende können eigentlich nicht anders, als im Rahmen ihrer Gedanken-Muster zu denken. Wer also sein DENKEN verändern will, also vielleicht eine andere DENK-Ebene sucht, muss dazu zunächst seine grundlegenden ÜBERZEUGUNGEN kennen und absichtsvoll verändern (wollen).
Was wären nun solche DENK-Systeme, die „preiszugeben“ wären?
Da hätten wir vielleicht ein ganz grundlegendes, unser Bild von uns selbst. Nehmen wir dazu vielleicht die oft gestellt Frage: „WAS oder WER bin ich?“
In jeder Bildungs-Institution, gleich ob Kindergarten oder Universität, werden Überzeugungen in die Konzepte, Lern- und Lehrmaterialien einfließen, die nicht zu trennen sind von den Grund-Überzeugungen der sog. Erschaffer solcher Konzepte und deren Anwendern. Meist tun beide Seiten  jedoch so, als sei der „Lern-Stoff“ davon losgelöst. „Wissenschaftlich abgesichert“, „langjährig erprobt“ oder was auch immer (stellvertretend) offenbart wird. Dass dies natürlich auf Annahmen zu stehen scheint, die mit dem WAS oder WER bin ich (beider Seiten) etwas zu tun haben könnten wird einfach irgendwie ignoriert. So etwas würden wir eher als „begrenztes DENKEN“ bezeichnen, denn echte DENK-Alternativen entstehen für den Lernenden kaum. Er oder sie Kind oder Student bleiben so in einem relativ begrenzen Denk-Rahmen, sie erfahren nicht, dass vielleicht „alles auch ganz anders sein könnte“ ...
Eine andere DENK-Ebene berührt – ob man es wahrhaben will oder nicht – unser Bild von dem, was einige GOTT, andere URSPRUNG und wir ganz neutral „QUELLE“ nennen wollen. Was das mit DENKEN zu tun hat? Die Lehr- und Lernmaterialien unserer Bildungseinrichtungen sind voll von solchen (gut verdeckten) Voreinstellungen oder Überzeugungen. Ein Blick in die politische Landschaft, die letztlich nicht nur Meinung bilden, sondern auch darüber befinden, welche Grund-Struktur unser Bildungs-Denken hat, zeigt sich (scheinbar) erfreulich offen. Die einen nennen sich „christlich“, die anderen „freiheitlich“, die weiteren „grün“ und andere „links“. Trotz aller Differenzen beim Offenheitsgrad bezüglich des „Glaubens“, also dem Bild der „Quelle“, haben sie ganz sicher ein solches Bild, nur tut man so, als hätte es keine Auswirkungen auf Denken und Handeln. Offen darüber sprechen – Fehlanzeige! Und weil man sich so verhält, gerät eine solche Wahrscheinlichkeit in der Öffentlichkeit völlig aus dem Sinn. Die Bürger – weil nicht gewohnt, diesbezüglich etwas „in Frage“ (im eigentlichen Sinne des Wortes) zu stellen – unterstellen so etwas wie sachliche Neutralität, ggf. noch parteipolitisch „gefärbt“. Dass die eigentlichen „Einfärbungen“ viel grundlegender sein könnte und Grundlage jeder Partei sind, gleich, wie differenziert ihre Ausprägung parteipolitisch ist, das wird so kaum erkannt.
Allenfalls in solchen Begriffen wie „Werte-Konsens“ deutet sich der Rückbezug auf die Grund-Überzeugungen an. Aber mit Verlaub, originell oder gar erhellend sind solche Begriffe kaum, auch kaum stimmig, weil wir uns hier noch recht oben an der Fläche des Unbewussten befinden, um nicht zu sagen „oberflächlich“.
Natürlich gibt es weitere Differenzierungen, besonders auch bei den Ausprägungen dieser „Bilder“. Hier aber reicht es auch, zu wissen was wir unter „entgrenztem Denken“ verstehen und warum wir darauf Wert legen, dass der Leser etwas über den „Denk-Ansatz“ des Autors erfährt.
      

2011-02-18

DENKEN und das GESETZ der ANZIEHUNG

Unsere Welt baut weitestgehend auf der Annahme auf, dass unsere Worte ursächlich sind, für die Wirkung von Kommunikation. Oder anders ausgedrückt: Haben unsere Worte tatsächlich den ihnen beigemessenen Einfluss, um eine Person zu einer Verhaltensänderung zu bewegen? Gemachte Erfahrungen lassen das zumindest fragwürdig erscheinen....

Wer kennt sie nicht, die Äußerungen in Unternehmen, Familien, im Sport oder wo auch immer Menschen auf Menschen einwirken, Sätze wie diesen: "Das habe ich dir doch schon x-mal gesagt". Natürlich hat er/sie das sehr wohl gehört; zweifelsohne, aber dennoch x-mal anders "verstanden". Eer/sie war einfach nicht auf "Sendung" (Ähnlich beim Radio, wo man nur den gewünschten Sender empfangen kann, wenn man das Radio auf die entsprechende Frequenz eingestellt hat).

Hier könnte in der Tat das seit einiger Zeit unter dem Begriff "Gesetz der Anziehung" veröffentlichte Material über ein sog. Universellem Gesetz, interessante Ansätze zur Erprobung bieten.

Dort lautet die diesbezügliche Erklärung - grob skizziert - etwa so:
  • Unsere Gedanken sind Energie, die - je nach Art der Gedanken - gänzlich unterschiedliche Schwingungen haben.
  • Unsere Gedanken funktionieren sozusagen wie Magnete.
  • Gemäß diesem GESETZ der ANZIEHUNG, können nur Gedanken gleicher Schwingung "angezogen" werden.
Natürlich ist das GESETZ der ANZIEHUNG noch wesentlich weitergehender, die vorgenannten Teile reichen jedoch für unsere Situation völlig aus.

Nehmen wir folgende Situation:  Der Manager eines Unternehmens macht in einer Mitarbeiterbesprechung auf notwendige Verhaltensänderungen im Umgang mit Kunden aufmerksam. Unter anderem wünscht er, dass die Mitarbeiter bei Telefonaten immer mal wieder den Kunden mit ihrem Namen ansprechen. Dazu gibt er entsprechende Empfehlungen, um dies nicht zur Übertreibung ausarten zu lassen.
In den nächsten Tagen macht er sich vom Erfolg seiner "Botschaften" ein Bild, indem er - nach Ankündigung - sich ein oder mehrere solcher Telefonate seiner Mitarbeiter anhört. Bei den anschließenden Auswertungen hat er den Eindruck, dass jeder der 6 betroffenen Mitarbeiter seine "Botschaft" irgendwie anders wahrgenommen hat.

Nun hat der gute Manager eigentlich nichts anderes erkannt, was zwar viele wissen, aber nur wenige beherzigen wollen, nämlich dass jeder Mensch auf einem eigenen "Weltbild" aufbaut, und von diesem "Weltbild" aus alle Situationen interpretiert.
Kann man sagen, dass jeder zum Gesagten andere Gedanken haben wird? Kann man nicht nur, muss man sogar, denn seine "Welt" (gemeint sind seine Erfahrungen und Überzeugungen sind gänzlich unterschiedlich), ist eine völlig andere, zusammengesetzt aus gänzlich unterschiedliche Gedanken und Gedankenmustern.

Testen Sie selbst: Stellen Sie jemand die einfache Frage, ob es ein Geräusch verursacht, wenn z.B. im Wald ein Baum umfällt. Man wird Sie vermutlich ob dieser komischen Frage etwas mitleidsvoll anschauen. "Na. was denn sonst" - lautet meist die Antwort, "ich höre das doch...."
Was genau aber passiert wirklich? Der Umfall des Baumes verursacht lediglich eine Schwingung. Erst wenn diese Schwingung auf ein Ohr trifft, wird es als Geräusch definiert, vielleicht - sofern der Hörer das Geräusch kennt - sogar gehört, dass ein Baum umgefallen sein muss.
Wir hören? Nein, wir definieren lediglich eine Schwingung....
Nicht anderes ist das mit dem Manager. Was er sagt, hat für ihn einen Sinn, sind seine Gedanken, basierend auf seinen Überzeugungen. Worte sind "wie Schall und Rauch", sagt der weise Volksmund; er scheint irgendwie recht zu haben.
Der Schall (verbunden mit einer ganz bestimmten Schwingung) verlässt also den Mund des Managers und trift auf die Ohren der 6 Mitarbeiter und wird dort "entschlüsselt", bekommt einen Inhalt zugewiesen. Und dieser Inhalt basiert auf diesen Überzeugungen der 6 Mitarbeiter.

Nachdem unser Manager seine "Botschaft" abgesandt hat, ist sie für ihn klar, aber für die Empfänger noch längst nicht, denn sie haben jeder eine andere "Codier-Maschine" (Gehirn - oder?) Der "Entschlüsselung-Prozess - und jetzt kommt das Gesetz der Anziehung zum Zuge - produziert Gedanken wie: "Was meint er wirklich damit", "kann ich das überhaupt", "was mache ich, wenn der andere unhöflich wird", usw. 

Gedanken wirken wie Magnete, besagt das Gesetz der Anziehung, und demnach können Gedanken auch nur gleichartige Gedanken anziehen - das geht nicht anders.
Das bedeutet, da jeder Mitarbeiter nach Ende der "Botschaft" des Mangers mit seinen eigenen Gedanken anfängt und beim weiteren Denken, weitere Gedanken nur solche anziehen kann (ihm sozusagen zur Verfügung stehen), die gleichartige Schingungen haben.

Man ahnt förmlich, wie die "Botschaft" zu einem Strauß von unterschiedlichsten "Botschaften" sich verzeigt.  Etwas konkreter heißt das z.B.: Bei einem eher ängstlichen Mitarbeiter werden sich Gedanken mit "Ängstlichkeit" an die Botschaft anhängen, während bei einem eher hoffnungsvoll gestimmten Mitarbeiter, sich eben solche Gedanken anhängen werden.

Die Kenntnis des GESETZES der ANZIEHUNG scheint also wichtige Hinweise zu geben, dass es nicht nur auf die "Worte der Botschaft" ankommt, sondern - viel entscheidender - auf deren Schwingung. Also nicht WAS gesagt wird, sondern WIE WAS gesagt wird. So besteht zumindest die Chance, dass die kräftigere Schwingung des Senders zumindest für den ängstlichen Empfänger eine wichtige Starthilfe für die folgenden eigenen Gedanken ist. Längerfristig wird sich dies jedoch wieder kompensieren, weil die Grundüberzeugungen die Oberhand gewinnen.

Was wäre zu tun? Zunächst zu wissen, dass und warum Menschen so unterschiedliche "Welten" mit sich herumschleppen. Wer das weiß, zumindest ahnt, wird nicht mehr "drauflos plaudern", sonder sich besser mit der Wirksamkeit seiner Absichte befassen. In unserem Falle könnte das vielleicht heißen, einige Vorteile bzw. Nutzen "anzubieten", möglichst differenziert und abgestimmt auf die Überzeugungen der "Empfänger".

Die mögliche Folgerung: Es wäre gut für Manager (und andere Personen), mehr über die Grundüberzeugungen der Personen zu wissen, von denen man etwas erwartet.  Damit kommen wir aber recht nahe dem, was üblicherweise als "Intim-Sphäre" zu bezeichnen und zu schützen wäre.
Die bessere Folgerung: Man "weiht" die Mitarbeiter in die Funktionsprinzipien des GESETZES der ANZIEHUNG ein, und schickt sie vielleicht gar zu einem Seminar, damit sie sich selbst entsprechend entwickeln können.

Wir empfejlen den Skeptikern neuer DENK-ERKENNTNISSE gern, diese selbst - aber unvoreingenommen - auszutesten und dann selbst zu entscheiden, sie anzuwenden oder weiter wie bisher zu denken.

Quantenphysikalisch gesprochen, vermag das GESETZ der ANZIEHUNG in soweit zu überzeugen, wie es den Beobachter und das Ergebnis des Beobachteten in Bezug setzt.
Das wird im Gesetz der Anziehung dadurch erfüllt, dass "Gleiches nur Gleiches" - zumindest der Essenz nach anzuziehen vermag, und es so etwas wie "abstoßen" oder "wegstoßen" nicht gibt.
Dem Gesetz der Anziehung entsprechend, ist unser Universum auf "Anziehung" ausgerichtet, mit der Folge dass auch "NEIN" nur anziehend wirkt. Man zieht also immer an, ob man etwas beabsichtigt oder etwas ablehnt ...

2011-02-10

Entgrenztes Denken und QuAntworten

Viele Interessenten unseres Netzwerkes haben uns immer wieder gebeten, so etwas wie eine offene "DENK-Fabrik" ins Netz zu stellen. Wir haben nachgefragt und waren erfreut und erstaunt, wie viele Menschen gern sich in einem Raum des "DENKENS ohne GRENZEN" bewegen möchten, jedoch dafür nur wenig Möglichkeiten finden. Obgleich wir uns stolz als "Gesellschaft der Meinungsfreiheit" bezeichnen, bedarf es doch oft nur weniger Schritte und man wird "denk-anstößig" im Sinne von "das kannst du doch nicht ernsthaft denken".
Entweder endet ein solcher Meinungsaustausch recht schnell in einem Widerstreit, oder man gibt klein bei und setzt seine Gedanken einfach nicht mehr offen fort ...
Das ist ganz besonders bei Themen wohl der Fall, die starke, meist beharrliche Wertemuster beinhalten, das sogenannte Grundsätzliche oder "Eingemachte" darstellen.
Woher solche WERTE kommen, wie sie bei uns entstanden sind, das wird nicht weiter hinterfragt. Lakonisch heißen dann die "Antworten", die eigentlich keine sind: "Das ist halt so" oder "so war das schon immer"...
Wer offenen GEISTES unsere Entwicklungen anschaut, der / die benötigt nicht lange, um zu erkennen, dass eigentlich alle epochalen Entwicklungen von Menschen gemacht wurden, die ein wesentliches Merkmal exzellent beherrschten, das Merkmal, sich nicht um das zu scheren, was Andere dazu meinten, oder was gar dem gerade aktuellen gesellschaftlichen Konsens widersprach.
Gleich, ob es um die Erfindung der Glühbirne ging, dem Aufbau von Eisenbahnstrecken, der Umstellung auf Technik ganz allgemein, die Fliegerei oder was auch immer, diese Mensch sahen sich zu Anfang stets einer breiten Schicht der Ablehnung gegenüber. "Das kann so nicht gehen", "funktioniert nie", "alles nur Spinnerei" ..... die Mechanismen waren fast alle die Selben und lassen sich auf 3 typische Schritte (Verläufe) verkürzen:
  1. Konsequent ignorieren - lusig machen über - bis hin zum Anfeinden
  2. Die leichte Öffnung - Könnte vielleicht doch etwas dran sein
  3. Ordenesverleihung - oder etwas ähnlich Anerkennendeswird über den Betreffenden gesagt,  mit dem Hinweis dass man "eigentlich schon lange geahnt habe, dass da etwas ganz Großes entstehen würde...
Oder nehmen wir das Weltbild "Die Erde als Scheibe". Wie lange es gedauert hat, bis die beinahe geschlossene Riege der "Gegner" in Wissenschaft und Religion bereit waren, langsamst einzulenken ...

So brechen halt Überzeugungen, wobei uns meist nicht einmal klar ist, dass Überzeugungen eigentlich nichts anderes sind, als Gedankenmuster, und Gedankenmuster dadurch entstehen, dass gleichartige Denkprozesse kontinuierlich gleichmäßig wiederholt werden....

Dann kommen die Quantenphysiker plötzlich daher und stellen mindestens drei fundamentale Überzeugungen unseres ganzen Planeten recht anschaulich in Frage. Sie behaupten, dass es
  • eigentlich keine Zeit gäbe,
  • dass der Raum auch nur eine Annahme sei und
  • dass es keine Trennung gäbe, denn alles sei irgendwie Eins....
Luustig, dass dafür Nobelpreise vergeben wurden und werden, dass eigentlich Viele ahnen, welche Auswirkungen hinter diesen Annahmen stehen, dass aber die gesamte Gesellschaft so tut, als gäbe es dies alles überhaupt nicht, als sei alles noch so "begrenzt", wie es bisher war.

Sogar die Sonne geht weiter "auf und unter", was auch der Mond so machen soll, wie es in jeder Zeitung täglich nachzulesen ist - und es gibt mehr von diesen "Weisheiten", die unser Leben nach wie vor leiten tun.

"Was wäre wenn" - "nur mal so angenommen", für solche DENK-Spiele findet unsere Gesellschaft natürlich keine Zeit, hat wenig Verständnis dafür. Und dabei beginnt jeder DENK-Prozess mit nenneswerten Folgerungen eigentlich genau so. Man simuliert, schafft Optionen, das bekannte "Ursache-Wirkungs-Spiel" kommt in Gang....
Aber was ist die Ursache und was die Wirkung?

Die Annahme, dass unser Körper über eine eigene Intelligenz verfügt ist so eine fundamentale Überzeugung, in der wir "ganz sicher" meinen, was Ursache und Wirkung ist. Auf diesen festen Annahmen baut unser gesamtes Gesundheitswesen auf, ist einer der größten Wirtschaftsfaktoren der Industrieländer aufgebaut, mit Krankenhäusern, Ärzten, Schwestern, Pfleger und was auch immer... Sie alle eint die Überzeugung, dass unser Körper eine eigene Intelligenz habe. "Ja" sagen die einen, die Tablette weiß genau, wo sie hin soll und viele Menschen haben sich angewöhnt, das zu glauben. Die anderen bezweifeln das und "schwören" auf Meridiane, Heilsalze und andere (sanftere) Formen der Beeinflussung zur Gesundung.

Aber was wäre, wenn - nur mal so angenommen - der Körper über keinerlei eigene Heilfunktion verfügte, weil er schlichtweg dazu unfähig wäre? (Übrigens eine Annahme, die ganz und gar nicht leichtfertig zur Seite gelegt werden sollte!) Geht es dann nicht auch vielleicht so, wie mit der "Erde als Scheibe"? Ganz nach dem Prinzip, dass "nicht sein kann, was nicht sein darf"....

Ahnen Sie, was gemeint ist? Es scheint Überzeugungen zu geben, von denen zu trennen, uns scheinbar unmöglich geworden sein könnte. Ein Imperium bräche zusammen, so eine Art "Denk-Beben" entstünde. Hören wir die "Gesänge" über Beschäftigung, die Identitäten von angesehenen Berufsgruppen, die Sozialversicherungen, usw. - und die Enttarnung, dass dann jeder doch höchstpersönlich etwas mit dem zu tun bekäme, was er heute auf Bazillen, Viren oder andere Umstände abschieben kann.

"Krankheit" - eine Ursache des Geistes? Wer dass annimmt musss einfach "geisteskrank" sein...- oder?

Ganz zu schweigen von den 'Spinnern", die den Denk-Dogmen der Kirchen über "Gott und die Welt", "Himmel und Hölle", "Heiligsprechung oder Verdammnis", "Schuld und Buße", usw. in der gelehrten Form so nicht mehr folgen wollen.... Sind das "Denk-Ketzer", die diesen Glaubensmustern so nicht mehr folgen wollen?

Erst als wir solche oder ähnliche Resonanzen von unseren Lesern und Mitmachern im Netzwerk erfuhren, begannen wir zu erahnen, wie wichtig die Schaffung offener "DENK-RÄUME" ist. Deshalb haben wir uns spontan entschlossen, einen solchen zu eröffnen.

Wir nannten ihn "Quantthink", den Raum des "entrgrenzten DENKENS" - Vielen Dank für diese, eure Beharrlichkeit. Wir wünschen uns, dass viele Menschen sich einfinden, um ihr "DENK-Anliegen" mit uns und vor allem untereinander rege austauschen. Gern respektieren wir auch, dass viele ihre Kommentare nicht veröffentlichen möchten. Das wird ganz sicher die Qualität nicht mindern - eher könnte sogar das Gegenteil der Fall sein.....

Intelligenz – Was ist das, woher kommt sie?

Frage: In unserer „Lebensberatungs-Gruppe“ wurde kürzlich intensiv die Frage diskutiert, was denn eigentlich Intelligenz ist und w...

Beliebte Beiträge