QuantenInstitut

Hier veröffentlichen wir vor allem aus den diversen Fach-Gruppen des QuantenInstituts. Inzwischen wird in immer mehr Wissenschaftsbereichen erkannt, dass "Forschung und Lehre" ohne Einbeziehung der Quantenphysik recht oberflächlich bleiben, manchmal sogar fehlerhaft sind. Beim QuantenInstitut geht es neben der Forschung, vorrangig um praxisbezogene Impulse, AnwendungsWissen für Entscheidungsträger. In Fragen der WirtschaftsCooperation sind für uns der Bundesverband MMWCoopGo e.V. (für Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft) und dessen "ThinkTank" das SCFI (SmartCoop ForschungsInstitut) Partner. Hinweis: Unsere CoopGo-Dialoge (per Mail, Telefon- o. Video) sind kostenfrei, sofern uns die Möglichkeit eingeräumt wird, diese Informationen zur Förderung des Kooperativen Wandels einzusetzen („Hilfen zur Selbsthilfe“). Ausschließlich, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, können die Fragen (stilistisch) geringfügig angepasst werden. Danke für euere Hilfe zur Gestaltung einer Kooperations-Gesellschaft. Koordination: Dr. Adoy Allisei, Gerd K. Schaumann
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2014-04-07

„Macht-Spiele“ und Konflikte am Arbeitsplatz


Thema: Konflikte im Arbeitsleben
Perspektive: Souveräne Menschen
Werkzeug: Potential-Creation
 

Ich bin seit mehreren Jahren Projekt-Manager und selbständiges Denken und Handeln gewohnt. Meine Vorgesetzte (Gruppen-Leiterin) hat das sehr geschätzt und ich habe meine Aufgaben gern und erfolgreich erledigt. Das änderte sich total, als die Stelle neu besetzt wurde. Mit der neuen Leiterin komme ich überhaupt nicht klar. Sie lässt mir kaum mehr Spielraum, um mich zu entfalten und trifft Entscheidungen, die ich nicht nachvollziehen kann. Jeder Versuch einer gemeinsamen Klärung ist gescheitert… Diese Situation hat mich derart geschwächt, dass ich inzwischen resigniert habe, krank wurde und nur die Möglichkeit eines Stellenwechsels sehe …

Anmerkung:   

Die AG Potential-Creation bei QuantThink Deutsches DenkZentrum erforscht  Denk-und Handlungs-Instrumente, die die Perspektive haben: Menschen in allen Bereichen des Lebens zu unterstützen, wirklich souverän zu werden und dauerhaft souverän zu bleiben (sein). Mit dem PCC – Potential-Creation-Coaching wird ein praxiserprobtes, hochwirksames Veränderungs-Instrument zur Verfügung gestellt. PCC wird kombiniert (E-Mail/Telefon) durchgeführt. Das Besondere: Beim PCC erhalten Sie Antworten und Empfehlungen, die – auf Wunsch – bis zu fünf Denk-Ebenen (von „TopThink“ bis „SourceThink“) einbeziehen.  

(Fragesteller:  männlich, 37, Manager in einem mittelständischen Unternehmen)        

Auszug aus dem Potential-Creation-Coaching (PCC)…

… Wir sind geneigt zu sagen: „Was interessiert Sie diese Vorgesetzte überhaupt, es geht immer nur – und ausschließlich - um Sie“.

Wir wissen natürlich aus Erfahrung, dass ein solcher Satz bei den meisten Menschen auf starken Widerspruch stößt und wir wollen ihn deshalb gern intensiv erläutern, weil genau darin die Lösung Ihres Themas liegt, auch wenn Sie sich dagegen – zunächst – vehement sperren sollten.

Menschen wird beigebracht, dass es in Konfliktfällen stets so etwas wie eine Ursache und eine Wirkung gäbe und diese gelte es zunächst zu klären.

Das ist bedingt richtig, greift aber zu kurz und lässt Sie – nicht nur in Ihrem Fall - in einer unangenehmen Rolle zurück: Sie haben die „Opfer-Karte“! …

Prüfen Sie das selbst:

·         Können Sie wirklich wissen, in welcher Lebens-Situation sich Ihre Vorgesetzte befindet, welche Lebenserfahrungen Sie gemacht hat, wie Sie im Umgang mit Menschen empfindet, welche Ängste Sie hat, wie hoch ihr Bedürfnis nach „Schutz“ ist … und welche Erfahrungen sie – gemäß ihrem Lebensplan – beabsichtigte zu machen.

Es gäbe wahrscheinlich noch eine Menge weiterer Gründe, die ein Verhaltensmuster einer Person prägen.

Wir könnten uns noch so sehr bemühen, erschließen können wir das tiefere Verhaltens- oder Denk-Motiv nie. Dies könnte – sofern ihm das überhaupt wirklich bewusst wäre – wohl nur dieser Mensch selbst….

Dieser Hinweis mag ausreichen zu erkennen, dass es ganz schwer ist – wenn überhaupt möglich – davon zu sprechen, einen anderen Menschen zu kennen oder gar dessen Verhalten „auszurechnen“ zu können.

Wären Sie z.B. gar der Vorgesetzte dieses Menschen, die jetzt Ihre Vorgesetzte spielt, hätten Sie – qua Ihrer Vorgesetzten-Stellung - eine gewisse „Lenkungs- oder Sanktionsfunktion“ dieser Person gegenüber, aber auch diese ist begrenzter als gemeinhin angenommen wird. Dann entstehen zwar Anpassungs-Strategien, aber auch diese haben auf Dauer wenig mit dem zu tun, worum es am Arbeitsplatz eigentlich geht: Leistungsaustausch auf möglichst gleichbleibend hohem Niveau zu erreichen und nachhaltig auszubauen und zu erhalten. …

Und so genau dies erreicht man kaum durch „Machteinsatz“.

Ein solches Ergebnis erreicht man aber durch Freude und Erfüllung bei einer Tätigkeit. …

Wer hat nun eigentlich wirklich „gepatzt“? Sie oder Ihre Vorgesetzte?

„Vor-gesetzte“ – das Wort spricht Bedeutung – sind die wenigsten Menschen aus Leidenschaft. Viel mehr Menschen werden dazu „gemacht“, ohne dass diejenigen, die das „veranlassen“ so recht zu wissen scheinen, was sie damit gerade wieder verursachen. …

So wird – wie in diesem Falle - eine ängstliche Person nicht durch die Ausübung einer Rolle von Angst befreit, sondern sie erhält nur die Möglichkeit, Angst kaschieren oder verstecken zu können. Die Folge: Sie muss – um ihre Ängstlichkeit gut zu verstecken – alles daransetzen damit, was man ihr als (in der Wirtschaft) unduldsame Schwäche auslegen würde, niemand durchschauen kann. Und das gilt gleichermaßen nach „unten“, wie nach „oben“.

Nach „unten“ führt das oftmals zu so etwas wie einem geradezu generell absurden Beharrungsvermögen, besonders in Fällen, in denen solche Personen meinen, dass ihre makellose Reputation angekratzt werden könnte …

Das „Unten“ nimmt jedoch – meist unterbewusst - wahr, was hier wirklich abläuft, vermag sich jedoch nicht gänzlich von seinem alten Muster zu lösen, („die muss besser sein wie ich“) und beginnt zu innerlich „rebellieren“, statt einfach nur zu „grinsen“ …

Nach „oben“ ist eine solche Person ebenfalls bemüht, den Erwartungen von dort stets gerecht zu werden. Mitarbeiter zu kritisieren oder abzuwerten ist Teil dieses – oft recht komplex wirkenden „Versteck-Spiels“. …

Wie wäre nun damit effektiv umzugehen?

Lassen Sie uns das auf zwei Ebenen darstellen. Dazu werden wir die „Denk-Grenzen“ zunächst nur leicht, dann aber für Sie (ungewohnt) sehr weit hinausschieben. Wir wollen Ihnen damit zeigen, zu welch unterschiedlichen Ergebnissen das bei der gleichen Situation führt….

Sie werden dadurch erkennen, wie wenig „stabil“ (real) diese Situation eigentlich ist, der Sie so viel „Festigkeit“ beigemessen haben (Realität, auf die Sie vehement reagiert haben), die ihr eigentlich nicht zukommt.

Sie sind sogar so weit gegangen, Ihre eigene Gesundheit zur Disposition zu stellen. Aber wofür das alles?...

Das hatte mit Lebenserfüllung eher wenig zu tun …

Wir wollen nicht verhehlen, dass scheinbar bei über 90% der Menschen (noch) die Vorstellung besteht, dass man für seinen Lebensunterhalt „kämpfen“ müsse und dabei auch Kompromisse erforderlich seien …

Schauen Sie sich die wirklich erfolgreichen Menschen an. Die haben einen anderen Weg gewählt: Sie wussten zunächst, was ihre Leidenschaft war und genau dieser Spur folgten sie kompromisslos …

  

A.   Im „TOPThink“ beginnt recht zaghaft eine erste Verschiebung der Denk-Grenzen. Hierbei loten Sie zwar brillant, aber immer noch recht gewohnt, die Lösungs-Muster etwa so aus:

Sie beginnen strikt – wenn auch noch nicht konsequent genug - das AUßEN weitgehend auszublenden. Sie konzentrieren sich ganz darauf, Ihre (und nur Ihre) beruflichen Ziele und Wünsche in KLARHEIT zu bringen. Dabei beurteilen Sie, ob dies sich besser - in zeitlich vertretbarer Form -  in diesem oder wohl eher in einem anderen Unternehmen realisieren lässt. Gehen Sie dabei bitte über Ihre konkrete Tätigkeit weit hinaus. Sie nutzen sozusagen den (scheinbaren) „Konflikt“ und sehen ihn als Chance, um einen – möglichst weiträumigen - „Veränderungs-Wurf“ zu planen. Dabei gehen Sie auch über Ihre konkreten Fach-Kenntnisse hinaus. Damit verhindern Sie, Ihre Sie erhebenden Absichten vorzeitig zu begrenzen, d.h. zu „anzupassen“. In dieser Phase geht es ausschließlich um Ihre grundlegende Erfüllung in Ihrem Leben, um das eigene SEIN! Abweichung davon wäre  „TUN“ - um gut leben zu können. Beachten Sie bitte die Unterschiede. Diese sind weit größer, als wir anzunehmen bereit sind.

Es geht jetzt um Ihre essenziellen LEBENSGRUNDLAGEN, zuzusagen um das, was Ihre POTENZIALE sind.

Sie werden jetzt zu Recht fragen: Aber was sind und wie erkenne ich meine POTENZIALE?

Ihren Potenzialen nähern Sie sich z.B. dann, wenn Sie bei einer Tätigkeit förmlich die „Zeit“ zu vergessen scheinen.

Sie kennen solche Situationen sicherlich aus Ihrer Vergangenheit. Aber in Bezug auf Ihre Zukunft? Dazu haben Sie zwei Möglichkeiten. Die meisten Menschen „schleudern“ einfach in ihre Zukunft hinein und beginnen dann den eingeschlagenen Kurs verzweifelt zu korrigieren.

„TOPThinker“ beginnen überhaupt erst mit dem „TUN“, wenn sie recht genau das, was in ihrer Zukunft geschehen soll, sozusagen „vorauserlebt“ haben. Sie versetzen sich sozusagen vom „TUN“ ins „SEIN“.

Und wie macht man „Vorauserleben“ nun wieder?

Sie „imaginieren“ einfach – mit allen Sinnen – Ihre Zukunft.

Manche Menschen verwenden auch den Begriff „visualisieren“. Aber visualisieren ist lediglich erinnern an das, was man schon kennt.

Und es macht wenig Sinn, Bekanntes zu wiederholen. Eine riesige „Falle“, in die viele Menschen – unbewusst – eintreten … 

Also bitte, werden Sie kreativ bei der Gestaltung Ihres NEUEN LEBENS. ..

Wahrscheinlich werden Sie feststellen, dass Ihre bisherige Tätigkeit nur rechtpunktuell so etwas wie „WOW-Erlebnisse“ beinhaltete. Mehr vielleicht in der Zeit der früheren Vorgesetzten, recht wenig jedoch bei Ihrer jetzigen Vorgesetzen, obwohl die Tätigkeit an sich doch eigentlich ähnlich geblieben ist. …

Aber war das wirklich das, was für Sie „WOW“ war? Oder waren dabei einige „WOW-chen“, und Sie sagten sich, dass man damit zufrieden sein müssen, weil es schon besser war, als das, was andere Menschen Ihnen erzählten …

Okay – Sie sprechen von einer „Enttäuschung“. Wir würden eher von einer „verdeckten Täuschung“ sprechen wollen… Denn – im eigentlichen Sinne des Wortes – meint „Enttäuschung“ nichts anderes als das Ende einer Täuschung („Ent-Täuschung“). Und diese scheint durchaus schon länger vorhanden gewesen zu sein, Sie sind sich dieser nur lediglich erst später wirklich ihrer bewusst geworden …

Spüren Sie, wie – beim Hinausschieben Ihrer Denk-Grenzen - plötzlich die „Macht“ beginnt, zu Ihnen zurückzukehren…

Sie erkennen, dass es durchaus Sinn macht, weil jetzt irgendwie „banal“ erscheinend, das „Spiel“ mit der Vorgesetzten zu beenden.

Sie könnten vielleicht sogar so weit gehen, ihr dankbar zu sein, dass Sie durch sie veranlasst wurden, endlich einen Moment stehen zu bleiben, um Ihrem Leben einen neuen „Drive“ geben zu können….

Ja, Menschen scheinen manchmal so etwas wie eine „Krise“ zu benötigen, um Korrekturen in Richtung positive Veränderungen zu praktizieren. Ein „weiter so“ hilft zwar der Gewohnheit zu siegen, aber beinhaltet nur selten den wirklich ersehnten Erfolg …

Aus zeitlicher Distanz gesehen, haben die meisten Menschen stets „Krisen“ eher positiv beurteilt …

B.   Bei QUANTThink“ beginnen wir mit einer ersten – deutlicher wahrnehmbaren – Hinausschiebung der DENK-GRENZEN. Wir wollen hier „QUANTThink“ nicht vertiefen, sondern nur soviel anmerken: Hier befassen wir uns mit der Gestaltungs-Kraft unserer Gedanken. Dazu überschreiten wir konsequent das, wie Menschen „üblicherweise“ Denken. Sie lassen ihren Gedanken „freien Lauf“ und sind sich kaum der MACHT dieser Gedanken bewusst. Sie machen sich z.B. tiefe Sorgen und wundern sich dann, dass immer mehr von solchem Sorgenvollen in ihr Leben tritt….  

Vor allem Gedanken, die mit starken Emotionen „geladen“ sind, haben eine kräftige „Anziehungswirkung“. Es gibt ein universelles Gesetz, das besagt, dass „Gleiches immer nur Gleiches“ anziehen kann. Und: Es gibt nur ANZIEHUNG, so etwas wie ab- oder wegstoßen entspricht nicht diesem Gesetz …

Sie ahnen, was Sie im Rahmen Ihres „Konfliktes“ mit Ihrer Vorgesetzten wirklich verursacht haben?

Stellen Sie dazu nochmals die wichtigsten „Sorgen-Gedanken“ auf den Prüfstand. Sie kennen sie genau. Wie wäre es damit, diese zu notieren….

Und Sie bleiben natürlich nicht beim Notieren stehen, sondern formulieren – Satz für Satz – dazu Ihre tatsächlichen Absichten. (Was will ich stattdessen wirklich …) …

Verschwenden Sie bitte fortan keinerlei negative Gedanken an diese Vorgesetzte mehr… Ob Sie es wollen oder nicht, Sie schädigen damit sich mehr, als Sie denken.

Dies äußert sich – falls Sie entsprechende Signale ignorieren – meist in Form irgendeiner Krankheit …  Also kurzum: Orientieren Sie sich freudvoll auf das, wo Sie hin wollen und verschwenden Sie wirklich keinerlei Gedanken mehr mit dem, von dem Sie weg wollen …

 

Erfreulich, dass Sie bereit sind, sich gedanklich auf etwas – für fast alle Menschen - sehr Ungewohntes einzulassen. Menschen reden zwar über ein Verhältnis von „Körper-Geist-Seele“, meinen aber dazu recht Unterschiedliches.

Lassen Sie uns einige Dinge dazu kurz anmerken:

·         Die Psychologie definiert sich gern als „Wissenschaft von der Seele“, ohne jedoch Klarheit zu schaffen, was mit „Seele“ denn gemeint ist.

·         Wir sehen „Seele“ sozusagen – um vielleicht eine Anleihe bei der Computer-Technik zu nehmen – als unsere „Zentraleinheit“ auf der alles gespeichert wurde, was wir an Erfahrungen in unseren unzähligen Leben gemacht haben. Diese „Zentraleinheit“ ist angeschlossen an den „Super-Server“, denn wir – eigentlich undefinierbar – mal als „Quelle“ oder „Ursprung allen Seins“ bezeichnen würden. Wir verwenden ungern den Begriff „Gott“, weil das Begrenzung oder Einschränkung assoziiert, die es bei der „Quelle“ nicht gegen kann. In dieser Zentraleinheit (Seele) gibt es unendliche Potenziale (Programme), auf die wir zugreifen und die wir „spielen“ können. Dies verhindert, dass einerseits Erfahrungen sozusagen wiederholt werden, andererseits können damit Erfahrungen synchronisiert werden, denn für jeden neuen Lebensplan gibt es Abstimmungen mit wem und wie die beabsichtigten Erfahrungen „geplant“ werden. Die Seele ist sozusagen ein wichtiges Element, wenn wir unseren nächsten Lebensplan vorbereiten … Sie sehen, das Universum kennt nur Absichten, der Gedanke von  „Zufall“ ist eine wundervolle Erfindung von uns Menschen, um – so glauben wir wohl fälschlicherweise - uns aus der Verantwortung „stehlen“ zu können. Das meint zwar unser Verstand, sieht aber unsere Seele ganz anders …

·         Für unser nächstes Leben – von dem wir glauben, dass es mit der Geburt erst begänne – wählen wir die „Software-Teile“ aus unserem „Zentralcomputer“, die wir in diesem Leben nutzen wollen. Also doch kein FREIER WILLE der Menschen? Ja – und Nein. Da wir die „Planer“ selbst sind, ja! Das wir die Erfahrungen – lebensplanbezogen – eingeschränkt haben, auch wiederum – nein. Aber: Der Lebensplan ist umfänglich genug geplant, und die meisten Menschen nutzen leider nur sehr wenig davon … Und wenn man „ändern“ will, lässt er sich auch durchaus „flexibilisieren“ – sofern die Seele mitspielt.

·         Die Seele „denkt“ aber völlig anders als unser Verstand. Ihr geht es immer um Erfahrungen, nie um so etwas, wie eine „verbessern“ oder „reparieren“ … oder was wir Menschen sonst alles „erfinden“, um unserem Leben „Bedeutung“ einzuhauchen … Und genau das ist wohl das „Besondere“, was uns „SOULThink“ zeigen kann. … - auch für so etwas, die „Bedeutung“ einer so konkreten Situation, wie eines „Konfliktes“ im Beruf nachvollziehen zu können. … 

·         Um ein Gespür dafür zu bekommen, wieder stärker den Kontakt mit unserer Seele zu erfahren, ist es gut, die „Sprache“ der Seele zu kennen. Sie „spricht“ zu uns – und wir erfahren es durch GEFÜHLE (Gefühle sind jedoch strikt zu unterscheiden von dem, was „Emotionen“ sind) …

Schön, dass Sie sich darauf einlassen wollen, auch wenn Ihr Verstand noch im Zweifel wäre. (Kritisieren Sie ihn nie, denn er muss sich erst daran gewöhnen und tut sich schwer, weil er etwas tun soll, für das er eigentlich (noch) nicht „ausgebildet“ ist … Aber er ist lernfähig, nur am Anfang benötigt er Hilfe: Ihre feste Absicht, sich auf etwas Ungewohntes einzulassen …

 

C.   „SOULThink“ schiebt die „Denk-Grenzen“ recht nah an den Ursprung unseres SEINS hinaus. Diese Form des Denkens ist die wohl die beinahe effektivste für unser Leben, aber – wir wiederholen gern - zugleich sehr sehr ungewohnt für fast alle Menschen.

Wir berühren dort z.B. die essenziellste aller Fragen, aber gleichwohl die, die wir gern verdrängen oder den Religionen überantworten. Es ist die Frage nach dem SINN unserer Existenz, unseres Daseins überhaupt. Dann treten z.B. – auf Ihre Situation bezogen - folgende Fragen auf:

·         Warum bin ausgerechnet ich in diese „blöde“ Situation geraten?

·         Welche Erfahrung wollte ich mittels dieser Situation eigentlich machen?

·         Welche Bedeutung haben meine guten oder eben schlechten Gefühle?

·         Bin ich bereit, für das, was hier gerade abläuft, die volle Verantwortung zu übernehmen, bzw. warum lehne ich möglicherweise eine solche Verantwortung ab?

·         Welche weiteren Erfahrungen habe ich – lebensplanmäig – außerdem vorgesehen?

·         Wie komme ich dahin, möglichst oft in meinem Lebensplan zu sein und was wäre zu tun, um „plangemäße“ Korrekturen einzuleiten? Usw.

Hören Sie bitte nicht gleich auf zu lesen, sondern spüren Sie gerade jetzt aufmerksam in sich tief hinein und beantworten Sie sich bitte folgende Frage:

·         „Welches Gefühl haben ich, wenn ich an das Wort „SELBST-Verantwortung“ denke?“

Sind das eher Gefühle von Freude oder Erfüllung, oder eher Gefühle von irgendeiner Form von Ängstlichkeit?

Seien Sie bitte sehr ehrlich zu sich, wenn sich das Hineinspüren in diese SELBSTverantwortung mit auftauchenden Bildern zu verbinden beginnt, die Sie vielleicht ablehnen…

Atmen Sie dabei ganz ruhig weiter, möglichst tief und gleichmäßig, und lassen Sie alle auftauchenden Gedanken und Bilder unkommentiert von Ihrem Verstand, kommen und gehen, kommen und gehen. …

Das, was Sie jetzt spüren, sind Aspekte von Ihnen in energetischer Form, meist auch solche, die nichts mit Ihrem jetzigen Leben zu tun haben. Unterlassen Sie bitte das, was Menschen gern „leidenschaftlich“ praktizieren: Sich selbst zu selbst zu verurteilen. Sie meinen z.B. nicht dem zu entsprechen, was andere von ihnen zu fordern scheinen. Dann denken sie vielleicht: „Ich bin offensichtlich doch nicht gut genug, um …“ …

Das entnehmen sie Situationen, in denen sie sich mit anderen Menschen messen oder vergleichen, wie Sie das wohl auch in Ihrem Beruf erlebt haben.

Im „SOULThink“ ist so etwas unangemessen, denn Ihre Seele „wünscht“ keine „Imitate“, sie sehnt sich nach „Originalen“ …  

Im kollektiven Bewusstsein unserer Gesellschaft – das erheblich das DENKEN mitgestaltet, weil Menschen nur wenig bewusst ihre Gedanken auswählen – ist das Glaubensmuster „ich habe mich zu bewähren“ noch recht fest verankert.

Ein Glaubensmuster hat aber nichts mit so etwas wie einer universalen Gesetzmäßigkeit zu tun, ist auch nicht von „Gott“, sondern entsteht, wenn Menschen gleiche oder ähnliche Gedanken immer wieder unbewusst anwenden (wiederholen). …

Im „SOULThink“ gibt es kein „bewähren“, kein „gut“ oder „böse“, kein „richtig“ oder falsch“, denn „SOUL“ ist sich vollständig bewusst darüber, WER wir wirklich sind und was Materie wirklich ist, nämlich lediglich eine stark reduzierte Schwingung. Das was so fest erscheint ist alles andere als fest, und das kann leicht über einen Blick in ein Elektronenmikroskop nachvollzogen werden. Wir als physischer Körper, besonders unsere Augen mögen sich täuschen lassen, keinesfalls aber unsere Seele. Sie weiß, was die Physik (besonders die Quantenphysik) auch längst weiß: Raum und Zeit gibt es lediglich unsere Dimension und haben dort natürlich eine bestimmte Funktion: Sie werden benötigt, um „Trennung“ real erscheinen zu lassen. Könnten wir den ständigen vonstatten gehenden Elektronen-Austausch zwischen den Menschen sehen oder wahrnehmen, würden wir kaum so beharrlich meinen, dass Trennung wirklich besteht. …

Und – wie gesagt – SOUL lässt sich nicht irritieren und beharrt auf dem, was wirklich ist.

Nach SOUL spielen wir einfach „nur“ ein Spiel mit interessanten Erfahrungen und mit offenem Ausgang.

Aber wo bleibt dabei alles das, was uns unsere Eltern, Lehrer, Politiker, usw. versuchen mit allen Mitteln klarzumachen, was gipfelt in solchen Aussagen, wie z.B. „ohne Fleiß kein Preis“ oder „im Schweiße deines Angesichts“ oder „wer den Heller nicht ehrt“ …

Sie sind vielleicht gut funktionierende „DENK-Muster“, um Menschen zu bestimmten Verhaltensweisen zu bringen, die aber selten allen nützten, aber nicht mehr.

Leben – ein „DIENST“ für  die „Quelle“, Leben, um einen reparaturbedürftigen Planeten zu reparieren, oder was auch immer, all das interessiert unsere Seele nicht.

Und das Komische: Anders als dies unsere Religionen anzunehmen scheinen, gibt es auch keinen BONUS für ANPASSUNG …

Ein Regelwerk, nach dem Leben – für alle einheitlich - zu gestalten wäre, gibt es nicht!

Wer Ihnen so etwas erzählt, dort schauen Sie bitte genauer hin …

Wir jedenfalls vermögen das nicht zu erkennen: Wer sein Leben so führt, dass er oder sie dadurch wirklich erfüllt ist – gleich ob mit viel oder weniger Reichtum – wird kaum krank sein. Hier stellen sich „Leidenschaft“, „Freude“ und „Zufriedenheit“ ein. „Verdammt“ egoistisch – oder „verdammt“ intelligent?

Ihre Seele interessiert sich nur für Sie. Und das tut jede Seele für jeden Menschen …

Egoismus – vielleicht, aber nicht im profanen Ausdruck der üblichen Anwendung, sondern im Sinne, dass jeder Mensch seine eigene Entwicklung gehen kann (und letztlich auch wohl muss) …

Und wo bleibt dann das, was wir als „soziale“ Verantwortung, als „Generationen-Konsens“ oder was auch immer bezeichnen und was in der Wirtschaft vielleicht wohlartikuliert als „Leistungsbereitschaft“ bezeichnet wird?

Das müssen wir eigentlich kaum weiter kommentieren. Werden Sie sich Ihres Konfliktes, Ihre Krise, möglicher (gesundheitliche) Folgen, etc. wirklich tiefgehend bewusst – und entscheiden Sie dann selbst …

So etwas wie eine „Lebens-Bewährungs-Spirale“ gibt es nicht, sie ist lediglich ein (scheinbar) festgefügtes Muster im Glauben fast der gesamten Gesellschaft.

Versuchen Sie einmal, Ihr bisheriges Leben, und dann vielleicht auch dessen Fortsetzung, quasi vom Ende her zu „bilanzieren“. Manchmal machen wir es noch drastischer, um mehr „wachzurütteln“ und fragen die Teilnehmer:

·         „Wenn Sie Ihr Leben – zugespitzt - zusammenfassen sollten, was könnte dann auf Ihrem Grabstein stehen …?“

(Auch wenn das komisch klingt, probieren Sie es dennoch aus, denn Sie können genau – und nur(!) JETZT - die Weichen für den nächsten Teil Ihres Lebens  neu stellen …).

Die kleine Mühe lohnt sich wirklich … .

Wir haben dieses „Spiel“ mit zahlreichen Rentner oder ausgeschiedenen, sogenannten „unentbehrliche Menschen“ ausprobiert. Diese waren überrascht, auf wie wenige Sätze sie ihr, über viele Jahre und viele Erfahrungen hinweggegangenes Leben „einkürzen“ konnten.

Und wir waren überrascht über die eindeutige Antwort auf unsere Frage, was sie alles ändern würden, wenn sie nochmals von vorn anfangen könnten: „Alles würde ich ändern“ – war die resignative Antwort.

Natürlich können – ja werden sie -, wenn auch nicht unbedingt in diesem Leben …

Die Seele weiß genau, welche Erfahrungen im nächsten Leben anstehen. Eine solche „Bilanz“ sollte Sie nachdenklich machen. Warum bis zur „Lebens-Ziellinie“ warten?

Die Seele wird Sie tatkräftigst unterstützen, wenn Sie JETZT sagen und JETZT auch wirklich meinen …

Wir fragen beharrlich nach, weil Sie JETZT – auch aufgrund des dramatischen Konfliktverlaufs – stehengeblieben sind und neu disponieren wollen (und sollten!), und wir der festen Auffassung sind, dies als CHANCE zu sehen und diese CHANCE auch zu nutzen:

·         Soll so – oder ähnlich wie bei den vorgenannten „Rentnern“ - die Bilanz Ihres Lebens aussehen. Die Bilanz eines Lebens, in dem Sie bisher wahrscheinlich gemeint haben, das zu tun, was Andere von Ihnen erwarteten, weniger das, was Ihnen wirklich bedeutsam, wichtig oder erfüllend schien …

Ist da vielleicht etwas bei mir schief gelaufen, hat das „Schick-sal“ es mit mir irgendwie nicht „gut“ gemeint?

Wenn überhaupt etwas „schief“ gelaufen sein könnte, dann könnte es das sein, was Sie vielleicht den kleinen, aber bedeutenden Unterschied zwischen „beabsichtigten Lebensplan“ und „umgesetzten Lebensplan“ – wie wir es bezeichnen, ignoriert haben …

Wohl gemerkt, wir sprechen nicht von dem, was wir auf dieser physischen Ebene als Leben zu „planen“ meinen. Es geht vielmehr um den Teil, der vor unserer Geburt geschieht, der sich auf der nichtphysischen Ebene ereignet.

Dort plant „Soul“ (unsere Seele) – wie bereits erwähnt - mit, bereitet sozusagen das beabsichtigte nächste Leben vor. Wir wollen an dieser Stelle gern erwähnen, dass wir von einem immerwährenden Daseinskreislauf ausgehen, in dem „Tod“ und „Geburt“ nichts anderes darstellen, als eine Form von TRANSFORMATION. Unser physischer Körper stellt in der dieser physischen Ebene ein optimales „Gefährt“ dar. Dennoch vermag er die auf der Erde vorherrschenden „extrem“ schwierigen Bedingungen (niedrige und sehr langsame Schwingungen, die Voraussetzung zur Bildung der Materie sind) nur begrenzte Zeit auszuhalten. Je nachdem, wie hoch die „selbstgemachten“ zusätzlichen Energieblockaden sich auf ihn auswirken, dies hat Einfluss auf die Lebensdauer … mindestens aber auf die Qualität des Lebens. … Nach einer Dauer X ist der Körper einfach „verschlissen“ und wird „abgelegt“. Das Leben setzt sich dann sozusagen – jetzt im nichtphysischen Körper – auf einer nichtphysischen Ebene fort. Dieser „Wechsel“ wird von uns als „Tod“ bezeichnet. Wir wechseln sozusagen ständig den Körper, exzellent angepasst auf die jeweils vorherrschenden Bedingungen (niedrige oder hohe Schwingungen). Bei unserer „Geburt“ funktioniert dies genau umgekehrt. …

Das bringt uns zwangsläufig zur Frage: „Warum das alles, dieses „Spiel“, genannt Leben?“…

Im Kosmos hat alles einen SINN. …

Und was wäre dann der allgemeine der SINN unserer Existenz, und warum dann einer Existenz unter ganz schwierigen Bedingungen, wie sie auf unserem Planeten Erde vorherrschen?

Verkürzt gesagt, besteht unser Existenz-Sinn auf diesem Planeten – genau in dem, was das „Ich mit seiner Seele“ gemeinsam geplant hat.

Und das wäre?

Das was die Seele weiß: Eigentlich nichts anderes, als dem Erleben und Durchleben von jeder Menge an unterschiedlichsten Erfahrungen….

Kein „Sie müssen“, sondern nur ein unendliches Angebot von Kontrasten, aus denen sich Ihre konkreten Wünsche bilden und woraus Sie auswählen und sich entscheiden. Und so geht es immerfort: Auswählen – entscheiden – erfahren; auswählen-entscheiden-erfahren …

Ihrer Seele ist das bekannt und wird deshalb von ihr nachhaltig unterstützt.

Wenn Sie diese „Botschaft“ schon wahrscheinlich irritiert haben könnte, wollen wir noch ein klein wenig weiter in das „DENKEN“ Ihrer (aller) Seele(n) eintreten und hinzufügen: Die Seele hat keinerlei Präferenzen bezüglich der Art oder Qualität unserer Erfahrungen, denn sie urteilt oder wertet niemals!

Sie vermuten wohl richtig. Die Folge dieser absoluten FREIHEIT, die die Seele den Menschen gewährt ist, dass sie auch keine Unterschiede darin macht, ob unsere Erfahrungen freudvoll oder leidvoll, gut oder böse, bedeutsam oder nicht bedeutsam sind. Dies alles sind nur „Begrenzungen“ durch Konventionen, unserer Glaubensmuster…

Wenn Sie jetzt meinen könnten, dass - aus Sicht der Seele - es keinen Unterschied macht, ob ein „Heiliger“ oder ein „Mörder“ Erfahrungen macht, dann haben Sie wohl Recht. Die darauf jeweils folgende Wertungen und Urteile sind nichts anderes als eine Idee des menschlichen Denkens. Werten und Urteilen hat mit „SOULThink“ nicht das Geringste zu tun. …

Lassen Sie uns zusammenfassen:

Eine Krise, wie Sie diese gerade im Berufsleben erfahren, macht Sie aufmerksam, dass hier Ihr beabsichtigter Lebensplan sich von ihrem praktizierten Lebensplan unterscheidet …

Und Sie können das gut erkennen, wenn Sie beginnen mit den verschiedensten Gedanken „zu spielen“. …

Sie kennen den Satze aus eigenem Empfinden: „Ich hatte dabei ein schlechtes / ein gutes GEFÜHL. Das war nichts anderes als die „Sprache“ Ihrer Seele, die Sie wieder einmal erinnern wollte an Ihren beabsichtigten Lebensplan ….

Jeder Mensch hat natürlich die uneingeschränkte FREIHEIT das zu ignorieren, denn es passiert immer dann nur eines: Er oder sie muss dann dafür einfach „nur“ die  v o l l e  Verantwortung für sein Handeln oder Unterlassen übernehmen. …     

An einem solchen Punkt scheinen Sie angekommen zu sein. Sie haben jetzt natürlich weiterhin die FREIHEIT, „weiter so“ zu spielen, was heißen könnte, entweder, den „Konflikt“ auszusitzen, ihn durchzustehen, oder ihm auszuweichen, indem man in eine andere Abteilung oder ein anderes Unternehmen wechselt….

Besser wäre jedoch, Sie blieben stehen und betrachten sich die Abläufe bis hierher nochmals genauer und würden danach sich so entscheiden, dass Sie in ein Sie wirklich erfüllendes „Zukunfts-Potenzial“ bewusst eintreten …

Würden Sie einfach auf „Fortsetzung setzen“ – was z.B. passieren könnte, wenn Ihre Vorgesetzte „weggesetzt“ würde oder Sie irgendeinen neuen „Job“ finden, den Sie sozusagen als Fluchtweg aus dieser verfahrenen Situation nutzen könnten – setzen Sie höchstwahrscheinlich das Ignorieren Ihres Lebensplanes fort.

Die Folge wäre gewiss, dass Sie auch an anderer Stelle – nach mehr oder weniger großer Zeitdauer – Sie auf die immer noch bestehende Dissonanz zu Ihrem Lebensplan hingewiesen werden. …

Die mögliche Folge: Sollte es jetzt eine „kleine“ Krankheit sein, könnte es später wohl eine Größere sein. Die Seele ist recht hartnäckig – und selten ist der Mensch dabei auf der „Gewinner-Straße“.

Lustig anzumerken: Aus der Perspektive zurückschauend gesehen, kommen betroffene Menschen dann meist zur Einsicht: „Gut, dass ich damals dies oder das geändert habe, sonst wäre nicht dies oder das eingetreten“ …

Kommen wir zurück auf unser Beispiel mit dem (zugegeben etwas drastischen) Beispiel des „Grabsteins“. Fragen Sie sich bitte:

·         „Was sollte darauf – komprimiert - als meine ganz persönliche Lebens-Bilanz stehen?“

Um zu einem für Sie positives „Bilanzieren“ zu kommen, lassen Sie bitte ab sofort davon ab, folgende Dinge zu tun:

·         Irgendwelche Schuldzuweisungen bei sich zu suchen!

·         Irgendwelche Schuldzuweisungen der Vorgesetzten, dem Unternehmen oder sonst Dritten zu machen.

Damit neutralisieren Sie zumindest die Situation.

Noch besser ist jedoch, Sie wären schon bereit, Mitgefühl gegenüber der Vorgesetzten zu haben (jedoch kein Mitleid – der Unterschied ist erheblich!). …

2014-03-12

The Secret of COOP - Das Geheimnis wirklich erfolgreicher Kooperationen. (2)

Bereich: COOP   Teil 2

Es geht nicht so sehr darum, einen „Glaubens-Streit“ über die angemessenere Denk-Struktur zu beginnen, sondern – wenn auch nur für einen kleinen Moment - die Erkenntnis zuzulassen, dass es unterschiedliche Sichtweisen von „richtig“ geben könnte und vielleicht zu akzeptieren, dass die meisten Menschen nur eine sehr begrenzte Sicht- oder Denkweise auszuprobieren bereit sind.

Gut wäre an dieser Stelle, sich die Frage zu stellen: „Wenn das wirklich so wäre, was könnte dann der Grund für ein solch eingegrenztes Denk-Muster sein?“ Und das – wie könnte es anders sein – auch selbst gewählt zu haben.

Um bestimmte „Muster“ erfahren zu können, bedarf es entsprechender Grundlagen. Ein hervorragende Grundlage, um eine weitgehende Individualisierung mit dem Muster der Trennung erfahren zu können, bedarf es der „Polarität“. Es sind sozusagen „Gegensätze“ erforderlich, um auswählen, bewerten, analysieren zu können. Absichten und – immer neue Wünsche – entstehen nun mal aus KONTRASTEN. Ohne diese Kontraste (existierende Abweichungen) könnten Menschen keine immer neuen Wünsche haben. Und ein solches „Struktur-Muster“ bietet eine Wirtschaft, die auf Konkurrenz basiert viel eher, als eine Wirtschaft der Kooperation.

Aber jedes Muster ist irgendwann – wie bereits oben ausgeführt -„ausgereizt“, kommt sozusagen an seine Grenzen. Und solche Grenzen sind z.B. gegeben, wenn das Prinzip Konkurrenz sich allmählich selbst aufhebt durch das, was man vielleicht unter „Konzentration“ oder „Kartellierung“ oder „Konzernierung“ verstehen könnte. Das Prinzip der wirtschaftlichen Konkurrenz wird immer mehr ad absurdum geführt. Natürlich gibt es noch viele kleinere Unternehmen, ein wenig Mittelstand, aber die eigentliche Macht ist längst bei Wenigen zusammengefügt. Großbanken, Versicherungen und andere weltweit agierende Konzerne, in Sektoren wie Pharma, Automobil, Flugzeuge, Medien, etc. sind die beherrschenden Strukturen. Und genau diese Konzentration führt das Element „Individualisierung“ in sein Gegenteil….

Soziologen und Wirtschaftswissenschaftler wie z.B. Karl Marx oder Ludwig Erhard haben – wenn auch aus unterschiedlicher Sichtweise – das recht klar erkannt.

Man könnte auch sagen, dass dieses „Muster“ sich sozusagen selbst aufzuheben begonnen hat.

Und – salopp – könnte man sagen: Das Muster ist tendenziell „ausgereizt“.

Ist deshalb die „Individualität“ (manchmal auch als „Ego“ bezeichnet) insgesamt „überholt“?

Nein, aus Sicht von „Soul-Think“ oder „Source-Think“ keineswegs. Denn dann würde aufgehoben, was „Menschsein“ ausmacht: Das „ich“, die vielen „iche“, die miteinander interagieren.

Aber was verändert sich dann, wenn sich ein „Muster“ verändert? Es geht jetzt darum, die Verantwortung jedes einzelnen „ich“ immer mehr in Erscheinung treten zu lassen.

Und das soll neu sein, anders?

In gewisser Weise schon, denn das „alte“ ich hatte noch ein weiteres Element, was seine Entfaltung recht stark eingrenzte: Das beliebte „Spiel“ der „Entantwortung“ zu spielen, die Selbstverantwortung sozusagen an andere, die man für „machtvoller“ hielt, abzugeben.

Auch dieses „Muster“ scheint sich aufzulösen, denn ohne Selbstverantwortung bleibt FREIHEIT unvollkommen.

Muss man dabei nicht befürchten, dass wichtige soziale Elemente auf der Strecke bleiben, ist eventuell so etwas wie ein purer Liberalismus oder gar „Egoismus“ zu befürchten?

Ja – in dem Sinne, dass sich jeder der Herausforderung von immer mehr Selbstverantwortung stellen muss. Nein – weil sich jeder Mensch allmählich wieder bewusst wird, dass er über alle Fähigkeiten verfügt, selbstverantwortlich zu sein.

Nun, viele Menschen werden – zu Recht – fragen, wie das denn sein kann, denn schließlich kann jeder „krank“ werden, „arm“ werden, oder auf sozialen „Schutz“ angewiesen sein.

Solche Fragen sind nur zu verständlich, denn wir haben genau das über Generationen hinweg bestens geübt. Und unsere Statistiken über Vermögensverteilung, Bildung, Krankheit, Einkommen, Über- und Unterordnung, etc. scheinen das deutlich zu bestätigen: Jeder Mensch verfügt offenbar über unterschiedliche Potenziale, die zu höchst indifferenten Ergebnissen und Folgen führen….

Und wenn das irgendwie bezweifelt würde, gibt es die „Gen-Forscher“, die glauben das sogar „beweisen“ zu können.

Was sie lieber gern verschweigen ist das „Rätsel“, was wohl der Grund sein könnte, weshalb wir Menschen so „verschwenderisch“ mit unserem Gehirn umgehen und nur einen ganz geringen Teil dessen wirklich nutzen. Oder weshalb wir vom Potenzial unserer jeweiligen Gene ebenfalls recht viel unausgeschöpft lassen …

Es gibt unterschiedliche Gründe, weshalb sich ein „Wandel“ recht allmählich und nicht schneller vollzieht.

Dieser Wandel, der offensichtlich über die Erklärungs-Muster der aktuellen Wissenschaften hinausreicht, ist so etwas wie ein „Quantensprung im Zeitraffer“. Besser gesagt, es handelt sich um eine Veränderung im Bewusstsein….

Der Name „Bewusstsein“ beinhalt bereits viel Weisheit der Sprache: „Bewusst-Sein“!

Der Mensch beginnt sich allmählich seiner SELBST bewusster zu werden. Dazu gehört auch, allmählich aus der (selbstgewählten) „Opferrolle“ auszusteigen und in die „SELBST-Verantwortung“ einzusteigen…

Sich seiner SELBST immer mehr bewusster zu werden, lässt für die „Opferrolle“ nur wenig „Spielraum“.

Dann heißt Selbstverantwortung zugleich auch Selbstgestaltung, Selbstgestaltung der Strukturen, der Arbeit, der Interessen, der Absichten, letztlich auch der Art, des Miteinanders zwischen den Menschen.

Das Zeitalter des Gegeneinanders von Staaten, Parteien, Kommunen, Vereinen, etc. ist „ausgereizt“, zumindest vom Standpunkt der „Konkurrenz“ her.

Das „Spiel“ hieß bisher: „Ich bin besser als Du“. Das Ergebnis können wir täglich über die Medien erfahren oder sogar gut selbst besichtigen. Und dieses „Werten, Analysieren, Urteilen“ impliziert stets „Trennung“.

Wir haben das doch ziemlich weit ausgereizt – oder? Fast bis zur Aufgabe unserer eigenen Existenzgrundlage, dem Planet Erde …

Bewusstseinsveränderung hat eine direkte Beziehung zur Energie, der Lebensenergie.

Aber auch die „technische Energie“, die Art der „Energie-Erzeugung“ zeigt den Wandel deutlich. Umweltbewusste Menschen sind ein sichtbarer Teil des „Bewusstseins-Wandels.“

Nicht immer ist es allen Menschen auch bewusst, in welchem Kontext sie handeln. Dennoch haben sie mitgewirkt an der "Einleitung dieses grundlegenden Wandels“ …

Sie haben auch erkannt, dass COOP irgendwie intelligent und zugleich vorteilhaft und (dabei zugleich außerordentlich) effektiv sein kann. Sie haben erkannt, dass z.B. unser gesamter Körper „Coop“ ist und „Coop“ umsetzt, die Natur ganz überwiegend kooperative Elemente praktiziert.

Sie fragen sich immer mehr, wie es wäre, wenn wir Menschen solche „Vorbilder“ (Körper, Natur) auch in – bisher – scheinbar „kooperations-resistente“ Bereiche übertragen würden, besonders dem System Wirtschaft, aber nicht nur dort …

Lediglich einen „Struktur-Wechsel“ bei, heute nach konkurrierenden Mechanismen funktionierende Wirtschaftseinheiten zu vollziehen, sozusagen einfach auf „Coop-Einheiten“ umzustellen, wäre wohl etwas zu kurz gegriffen. „Coop“ kann nicht auf Rechtformen reduziert werden, das wäre wirklich zu „banal“ und wird auch nicht gut funktionieren, wie „Genossenschaften“ zu zeigen scheinen. Das muss schon deshalb „holpern“, weil so etwas wie die Grundlage fehlt: Der „Coop-Geist“.

Spricht das gegen die traditionellen Genossenschaften? Nein, ganz und gar nicht, denn es gibt viele gute Ansätze, vor allem, wenn den handelnden Menschen so etwas wie ein „Coop-Bewusstsein“ immanent war.

Die „alte Genossenschaftsbewegung“ war eine Art „Vorreiter“, ein „Sub-System“ dem vielleicht eines fehlte: Die Begeisterung, eine Art Faszination (und etwas mehr eigenständige Theorie).

Sie ist wichtig, für den folgenden Übergang, den Übergang zu dem, was man vielleicht mit „bewusst in COOP“ beschreiben könnte.

Nicht von ungefähr, kommt gerade bei Energie-Genossenschaften so etwas wie eine „Bewegung“ in Erscheinung. Das Wort „Energie-Wende“ beschreibt das recht gut. Menschen scheinen zu wissen, dass es anders geht, Energie zu erzeugen. Sie ahnen jedoch auch, dass es um mehr geht, als „nur“ um das Thema Energie. Sie verstehen z.B. nicht, warum ihre politischen Repräsentanten eine Situation entstehen lassen konnten, in der so etwas Komisches eintritt, dass die Bewegung sich in einer Art „Rechtfertigungsposition“ widerfindet. Nicht die Energiekonzerne müssen sich verantworten für die von ihnen geschaffene Situation, sondern die „Kooperations-Bewegung Energie-Wende“ steht am Pranger, weil sie den Energiepreis (angeblich) nach oben getrieben habe….

Wir sehen das – aus Sicht eines grundlegenderen Wandels – keineswegs überraschend, denn alte Strukturen sind in solch epochalen Übergängen natürlich stark herausgefordert und wehren sich mit aller (letzter) Kraft. Nicht zufällig, sind es und heißen sie „Konzerne“ …

Sie lieben so etwas wie „Zentralisation“, „Macht“ darüber zu haben und zu bestimmen, wie z.B. eines der wichtigsten Güter, die Energie in Art und Weise und zu welchem Preis zu den Menschen kommt.

Das „Schlimmste“, was den Konzernen jetzt passieren könnte, ist, dass ihre „Ablenker“ nicht mehr funktionieren könnten. Wer bisher argumentierte, dass wegen der notwendigen Subventionen und Umlagen für die EE-Erzeugungs-Systeme, sich der Strompreis erhöht, muss in eine Art Glaubwürdigkeits-Falle geraten, wenn dieses Argument wegfällt, weil es eine Technik gibt, die auch ohne Subventionen wirtschaftlich gut funktioniert und sogar noch Erzeugernähe, etc. verspricht …

Und genau diese Technologien gibt es inzwischen – verständlich, wenn sie nicht gerade euphorisch begrüßt wird, auch – wenn aus anderen Gründen – offensichtlich auch nicht von der Politik …

„Coop“ wird zwar in „Sonntagsreden“, wie zum UN-Jahr der Genossenschaften (2012) von Politikern gelobt, aber dabei scheint es dann auch zu bleiben …

Auch solches Verhalten erscheint erklärbar.

Lassen wir einmal ein Bild einer umfassend nach COOP-Prinzipien funktionierenden Gesellschaft aufkommen, dann fühlen wir recht schnell, dass das auch an liebgewordenen Grundfesten des Staates rütteln könnte.

Oder haben die Bürger den Eindruck, dass das Verhältnis von Staat und Bürgern „cooperativ“ geprägt sei? …

Interessant, dass ausgerechnet „ 2 0 1 2 „ das Jahr der Genossenschaften wurde. Mit der Zahl „2012“ verbinden viele Menschen so etwas wie eine „Zeit-Wende“ oder eine Wende des Bewusstseins…

Genossenschaften heißen auf Englisch ausgesprochen „co-operative“, damit ist Programm und Struktur zugleich gemeint.

Der Bewusstseins-Wandel hat seine Ursache und hat seine Folgen: Die Ursache ist der dramatische Legitimationsverlust zentraler Strukturen, z.B. im Finanzwesen.

Die Alternative, sind bereits im Entstehen, denn immer mehr Menschen sind sich bewusst, dass „Coop“ viele Elemente in sich birgt, die dem wahren Geist der Menschen eher zu entsprechen scheinen. Dies sind „WIR-Werte“, wie Transparenz, Vertrauen, Miteinander, etc.. Und genau solche Werte  werden für bewusster werdende Menschen immer attraktiver …

Es ist zweifellos eine spannende Zeit, diesen Wandel genauer in allen Bereichen erfahren zu können. Für Viele kann es scheinbar nicht schnell genug gehen. Dazu sei gesagt, dass ein qualitativ hochwertiger Umbauprozess nur allmählich funktionieren kann.

Und außerdem – so sagen viele unserer internationalen Netzwwerk-Partner – vollzieht sich dieser Wandlungs-Prozess auf den Gesamtorganismus „Planet“.

Was nichts anderes heißen würde, als dass auch unser körperlicher Organismus sich im Wandel befände.

Und vergleichen wir unseren Körper mit unserer Gesellschaft, dann ahnen wir, wie sensibel jede Zelle auf Veränderung reagiert und einer entsprechenden „Anpassungszeit“ bedarf. Das – übertragen auf unsere Gesellschaft – hieße für so etwas zu plädieren wie eine „allmähliche, aber konstante Stetigkeit“…

Wir sprechen deshalb auch gern von „dem Weg ins Coop-Zeitalter“.

Und dazu bedarf es neben einer umfassenden Theorie auch entsprechender Praxisbeispiele mit „Vorbild-Charakter“.

Und es bedarf des Bewusstseins, dass „COOP“ nicht lediglich ein Element der Wirtschaft ist, sondern alle Bereiche unsere Gesellschaft impliziert und tangieren wird.

Müssen wir deshalb das liebgewordene „ich“ aufgeben? Warum sollte das so sein, wo doch alle Menschen – ob ihnen das bewusst ist oder nicht – immer schon in Verbindung gestanden haben. Nur waren sie sich dessen nicht so bewusst.

Geändert hat sich eigentlich nur das Bewusstsein: Aus mehr Gegeneinander wird mehr Miteinander. Man könnte es vielleicht so auf den Punkt bringen:

Früher hieß es: „Ich für mich“ – und die Mächtigen wurden dabei immer mächtiger, immer reicher ….         

Heute könnte es vielleicht heißen: „Ich für mich – WIR für UNS … und alle werden mächtiger und wohl auch reicher …

Es scheint viele gute Gründe zu geben, sich auf das „COOP-Zeitalter“ immer mehr und auch engagierter einzulassen …

 

(Es war unsere Absicht, zwischen den „Denk-Ebenen“ immer wieder zu „pendeln“. So bekommt man ein Gefühl dafür, was es heißt „ent-grenzt“ zu denken zu beginnen …)

  

 

 

Irrt „Herr Raiffeisen“ – oder interpretieren wir ihn nur „falsch“?

  *Alles kooperiert genial mit Allem* CoopCreation-Dialoge   * Unser Körper zeigt : So genial geht Coo...

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