QuantenInstitut

Hier veröffentlichen wir vor allem aus den diversen Fach-Gruppen des QuantenInstituts. Inzwischen wird in immer mehr Wissenschaftsbereichen erkannt, dass "Forschung und Lehre" ohne Einbeziehung der Quantenphysik recht oberflächlich bleiben, manchmal sogar fehlerhaft sind. Beim QuantenInstitut geht es neben der Forschung, vorrangig um praxisbezogene Impulse (Konzepte, Projekte, Coachings für Einzelpersonen und Gruppen), sozusagen um "AnwendungsWissen für Entscheidungsträger."
In Fragen der WirschaftsCooperation sind für uns der Bundesverband MMW e.V. ( Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft) und dessen "ThinkTank" SCFI (SmartCoop ForschungsInstitut) Partner. In Genossenschafts-Themen kooperieren wir u.a. mit dem DEGP e.V. und dem CoopGo Bund e.V..

Koordination / Redaktion: Dr. Adoj Alisei / Gerd K. Schaumann

2021-06-26

Warum "CoopGo-Dialoge?"

 

Thema:  

 

Warum  „CoopGo-Dialoge“?

 

Intro – (Die Essenz zahlreicher ähnlicher Fragen bzw. Hinweise)

 

Seit wir begonnen haben, Begriffe wie:

·       Kooperativer Wandel

·       Kooperative Zeitenwende

·       Kooperative Intelligenz

·       Konkurrenz-Gesellschaft

·       Kooperations-Gesellschaft

·       Gegeneinander-Gesellschaft

·       Miteinander-Gesellschaft

·       CoopGo,

·       Coop-Starter

·       CoopValley

·       GenoCoop

·       BewusstCoop

·       CoopSpirit

·       QuantenManagement

·       QuantenCoop

·       etc.

systematisch zu thematisieren, wurde immer mehr Menschen deutlich, dass es längst nicht mehr ausreicht, über eine „Rechts- oder Struktur-Form“ – wie der Begriff „Genossenschaft“ andeutet, größere Zusammenhänge – vor allem zukunftsfähige - zu erschließen. Schwer vorstellbar, dass es so etwas wie eine „Genossenschafts-Bewegung“ geben kann, denn es ist bis heute – auch nach 200 Jahren „Raiffeisen“ nicht gelungen – dazu ein „Konzept“ anzubieten. Zahlreiche „Genossenschafts-Institute“ bemühen sich dazu seit Jahren vergeblich. Ob dies je überhaupt gelingen könnte (oder dies wirklich erwünscht war und ist) kann dahingestellt bleiben. …

Nimmt man den Begriff „Kooperation“ (Coop) zur Grundlage, gelingt dies recht schnell und recht plausibel. Natürlich ist  auch der Begriff „Kooperation“ nicht vor – bewusstem oder unbewusstem – „Miss-Brauch“ geschützt. Dennoch steht seine „Verwendung“ stets im Kontext von irgendwie „intelligenten Lösungen“, deutet sozusagen indirekt an, dass es (zeitnah) besserer Lösungen Bedarf, als das der Konkurrenz.       

Die „WeQ-Bewegung“ basiert durchaus auf dieser Annahme.

Wir wollen nachfolgend – stark verkürzt – das anhand einiger Beispiele erläutern:   

Die „SmartCoop-Sicht“

A. Das (überholte) Motiv einer „Staats-Aufsicht“.

 

Sicherlich hatte das zunächst etwas mit einer „Kontrolle“ zu tun. Von Herrn Raiffeisen sind keine anders zu deutenden Hinweise bekannt. Die Ereignisse von 1934 machen u.a. deutlich, dass die damals herrschende Staats-Ideologie („National-Sozialismus“) durchaus nicht dem Genossenschafts-Gedanken ablehnend gegenüberstand. Obgleich bisher niemals deutlich ausgesprochen, könnte man durchaus „ideologische“ „Wechsel-Sympathien“ unterstellen. …

Weder im „Westen“, noch im „Osten“ wurden „Genossenschaften“ als „verdächtig“ eingeschätzt, eine Art „Gefolgschafts-Bruch“ zu wollen, sozusagen, sich zu einem eigenständigen Selbstverständnis zu entfalten.

Ob der Begriff „staatstragendes Selbstverständnis“ angemessen ist, bleibt weiteren Diskussionen vorbehalten …

Natürlich werden solche „geheimen Vorbehalte“ niemals offen angesprochen. Deshalb gibt es dafür „Stellvertreter-Argumente“. …

Aus den – eher merkwürdig klingenden  „Rechtfertigungs-begründungen“  „Pro Staatsaufsicht“, die sogar in Kommentaren „relativ blind“ übernommen werden, wird etwa in zwei Richtungen argumentiert:

·       Das Eigenkapital von Genossenschaften sei zu niedrig

·       Die „Teilhaber“ seien wirtschaftlich (mit-unternehmerisch) zu wenig qualifiziert bzw. professionalisiert.

Und weil das ein „Problem“ oder ein „Risiko“ für die Teilnehmer und die Geschäftspartner der Genossenschaft sein könnte, bedürfe es der „indirekten Staatskontrolle“.

Angenommen, man würde diesen Argumenten folgen „können“, tauchen doch eigentlich sofort Fragen auf, wie z.B.:

·       Warum wird nicht genau (nur) in diese – angeblichen Problem-Richtungen - Veränderungen geschaffen?

·       Würde es nicht ausreichen, „verbandlichen Organisationen“ notwendige Vorgaben zu machen? Muss man dann diese Selbstorganisation wirklich auch noch staatlich überwachen?

·       Was unterscheidet wirklich eine AG (mit hunderten oder tausenden Klein-Aktionären) diesbezüglich von einer Genossenschaft?

·       Was ist in Frankreich, Spanien, Italien, etc. so anders als in Deutschland?

Wir können es hierbei bewenden lassen. …

Die Frage ist eigentlich jetzt:

·       Wie verhalten sich die sog. Spitzenverbände des Genossenschafts-Sektors bezüglich dieser/ihrer (latenten) „Selbst-Ent-mündigung“?

 

B. „Konkurrenz-Stabilisatoren“?

 

Genossenschaften scheinen sich „problemlos“ in einem „Konkurrenz-Umfeld“ zu integrieren. Sie sind sozusagen: „Karpfen in einem Hai-Teich“.

In diesem Bild haben Genossenschaften sozusagen eine Art „Alibi-Funktion“, um Entlastung zu schaffen, wenn oder weil das dominante „Konkurrenz-System“ schwächelt.

Würde der „Staat“ wirklich Interesse an einem deutlich vergrößerten Genossenschafts-Sektor haben, würde ihn - die vergleichsweise zu anderen EU-Staaten – erschreckend niedrige Zahl von Genossenschaften in Deutschland „wachrütteln“. Tut es aber nicht.        

 

C. Der (alte) Mitglieder-Förderzweck – wirklich noch stimmig?

 

Wir wollen bewusst etwas überzeichnen:

·       Der Auftrag zur Kooperation ist a. eindeutig nach „innen“ gerichtet (Mitglieder)  und b. zu förderst materiell ausgerichtet. …

Alles was nicht Teil dieses (betreffenden) „Unternehmens“ ist, wird sozusagen als „kooperativ neutrale Zone“ gesehen. …

Es spielt also keine Rolle, ob sich eine Genossenschaft mittels ihrem tatsächlichen Verhalten eher „konkurrenzwirtschaftlich“ verhält oder eben doch „kooperativwirtschaftlich“. …

Verkürzt gesagt: Wie eine Genossenschaft gegenüber ihrer Mit- bzw. Umwelt agiert ist eigentlich egal, solange sie ihre Mitglieder nur entsprechend „privilegiert“.

Also kann sich eine Genossenschaft sozusagen – konkurrenzwirtschaftlich„austoben“, sich „dynamischer“ als ein „Super-Konkurrenzler“ verhalten und es wäre eigentlich alles „korrekt“?! …

·       Egal, welche Rohstoffe und woher diese bezogen werden.

·       Egal welche Folgen das Handeln für die Kunden (auch sogar Mitglieder)  hat / haben könnte.

·       Egal, wohin die Erzeugnisse geliefert werden und was sie verursachen …

Alles ist möglich und wird toleriert,  solange man den Gesetzen des Staates folgt, der nach den „Konkurrenz-Ideen“ arbeitet. …

Wir wollen das nicht bewerten, nur aufzeigen, dass das Wirken in Genossenschaft per se nicht „ganzheitlich kooperativ“ ist bzw. so sein soll. …

 

D. Das (erforderlich) neue „genossenschaftliche“ – kooperativ-konforme -, nachhaltige und ganzheitliche Selbstverständnis. …

 

Werden wir in Zukunft eine Art „Genossenschaftlichen Paradigmenwechsel“ benötigen, einen Wechsel von einer (engen, inneren) „Förderwirtschaft“ zu einer (erweiterten, ganzheitlichen) „Verantwortungs-Wirtschaft“ bekommen (müssen)?

Wir wollen das „Problem“ an einem kleinen Beispiel verdeutlichen:

·       Zum Materialeinkauf stehen zwei Produkte zur Auswahl. Das eine  Produkt ist zwar zulässig, aber wenig umweltkonform, jedoch recht preiswert. Das andere Produkt ist gut umweltkonform, jedoch nicht unwesentlich teurer.

Aus Sicht der (bisherigen) Mitgliederförderung kann man (vereinfacht) sagen:

·       Je besser das Betriebsergebnis, umso besser die Mitgliederförderung. Das ist betriebswirtschaftlich nachvollziehbar.

Aber:

·       Ist das auch – aus ganzheitlicher Sicht – wirklich sinnvoll?

Die These ist nicht von der Hand zu weisen, dass sogar:

·       Eine sehr vorteilhafte Mitglieder-Förderwirtschaft, sehr ungute „ökopolitische Gefühle“ auslösen könnte.

 

Diese Situation – zu Ende gedacht – deutet quasi eine notwendige Neubestimmung des Prinzips „Mitgliederförderung“ an.

 

Erkennbar ist lediglich, dass sich zwar derzeit die „Mitglieder-Förderwirtschaft“ beginnt, langsam sich in den „Köpfen der Verbände“ festzusetzen, aber eben lediglich auf der „rein betriebswirt-schaftlichen“ Ebene.

Es ist dringend erforderlich, so etwas wie einen Begriff:

·       Verantwortungswirtschaft – Statt Förderwirtschaft

einzuführen und mit „Leben“ zu erfüllen. ….

 

Unsere Dialogpartner:  Kritische  Geno-Starter

Kooperative Intelligenz – Unser eigener Körper zeigt, dass es geht …

Hinweis: Wir veröffentlichen hier lediglich Auszüge aus unseren Antworten.  

Redaktion: Fachgruppe „CoopGo-Dialoge“ im SmartCoop-Forschungs-Institut (SCFI) des Bundesverbandes MMW .V. (www.bundesverband-mmw.de)

 

2021-06-16

Einen "Marshall-Plan" für den Kooperativen Wandel? Die Parteien müssen jetzt "Farbe" bekennen: Mehr Konkurrenz oder mehr Kooperation; mehr Probleme oder eher Lösungen ...

 

Themen-Essenz und Lösungsvorschlag

„Gleichbehandlung“ definiert das Bundesverfassungsgericht so:

·       Gleiches ist gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln.

Auch wenn die derzeitigen Parteien es noch nicht wahrhaben wollen, (wahre) „Kooperation“ ist völlig „ungleich“ zur „Konkurrenz“. Natürlich wissen wir, dass inzwischen intelligente „Konkurrenzler“ längst „kooperieren“. Das jeweilige Motiv ist jedoch entscheidend:

·       Sie nutzen den Vorteil von Kooperation, um im „Konkurrenz-Spiel“ mehr Vorteile (für sich selbst) erzielen zu können..

Das ist eigentlich „okay“, denn wer das Prinzip „Kooperation“ erkannt hat, ist ggf. hernach auch offener für einen (kooperativen) „Blick für das Ganze“, d.h. unserer aller Lebensgrundlage bzw. Existenz.

In einem pluralen System gibt es immer so etwas wie „Spinner“.

Die Erfahrung zeigt aber, dass „Spinner“ von heute, die „Gefeierten“ von morgen sein können. …

Forschung und Wissenschaft sind ein Beleg für diese These. Heute wissen alle, dass unsere Erde keine „Scheibe“ ist. …

Kommen wir zurück auf die „Gleichbehandlungs-Definition“ des Bundesverfassungsgerichtes. Daraus kann man schließen, dass:

·       Eine „Sonderförderung für Kooperativen Wandel“ ohne Probleme ist, denn etwas Neues zu fördern, ist „ungleich“ und deshalb verfassungsgemäß!

An dieser Stelle lohnt sich die Erinnerung an das Datum 05.06.1947. Es war das Inkrafttreten des sog. „Marshall-Planes“ (European Recovery Programm – ERP) aus dem auch die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) entstand. „Existenzgründer“ werden dies kennen. …

Eigentlich konsequent:

·       Dem Wiederaufbau von damals, folgt heute der „kooperative Umbau“. …

Würden wir einem solchen Programm einen Namen zu geben haben, könnte man vielleicht sagen:

·       European Cooperative Change Programm (ECCP) und das „Vergabe-Institut“: KfKW – Kreditanstalt für Kooperativen Wandel.

Und übrigens:

·       Das ERP-Sondervermögen ist noch vorhanden, weil die Tilgung der Kredite aus dem Bundehaushalt erfolgte. …

Und was wurde sozusagen finanziert?

·       Der – konkurrenzbezogene – wirtschaftliche Wiederaufbau….

Dem Wandel der Zeit folgend, würde man heute durchaus – berechtigt – fragen:

·       Wieviel Mittel stehen heute und in Zukunft für den Auf- bzw. Umbau zu einer „Kooperations-Gesellschaft“ zur Verfügung.

Wir stehen jetzt an einer „Wege-Kreuzung“. ….

Jedoch gilt:

·       Der „Kooperative Wandel“ sollte politisch gewollt und begleitet werden.

Die Frage ist nun:

·       Welche Partei sieht dies als Notwendigkeit an, ist bereit Zukunfts-Optionen zu schaffen oder riskiert lieber,  demnächst „aus dem Spiel genommen zu werden“ …

Es wäre eigentlich für alle Parteien „verschenkte Zeit“, einzig über „Verlängerungs-Spiele“ dieser (überholten) Konkurrenz-Gesellschaft nachzudenken.

Besser wäre zu erkennen:

·       Zumindest beide „Systeme“ (Konkurrenz und Kooperation) als faire und gleichberechtigte „Optionen“ in der eigenen Zukunfts-Partei-Programmatik vorweisen zu können. …

Insbesondere die jüngere Generation ahnt oder weiß bereits jetzt – und künftig immer sicherer - , dass

·       „Gegeneinander“ für sie wirklich keine (verlockende) Perspektive ist!

Zum Hintergrund

Der Kooperative Wandel wird seitens der Politik offensichtlich bisher nicht erkannt oder beharrlich ignoriert. Man tut so, als wäre es z.B. „gleich-gültig“, ob eine Gründer-Initiative für und in der Konkurrenz-Gesellschaft ist oder eine „Gründer-Initiative“ mit klarem Bekenntnis zur Kooperation“ tätig wird.

Diesem Missverständnis – der Unklarheit - „unterlagen“ bisher auch viele Genossenschaften. Sie erkannten zu wenig, dass man sie gern als „Feigenblatt“ für Kooperation ausgab, sie aber eigentlich nur dazu dienten, eine „kooperative Alibifunktion“ für ein bereits schwächelndes Konkurrenz-System“ zu erfüllen. …   

Genossenschaften, jedoch mit einer eindeutigen Präferenz -  nach innen und außen – „pro Kooperation“, lassen sich jedoch nicht mit der „Messlatte“ der „Konkurrenz-Gesellschaft“ vergleichen. Sie sind wirkliche „Coop-Starter“ – und meinen das auch so. Und es macht wenig Sinn, das politisch zu ignorieren, weil die deren Intentionen völlig anders sind. Deshalb ist es dringend notwendig:

·       (förder-)politisch solche Gruppen/Initiativen zu differenzieren.

Es gibt jedoch weder adäquate Berater, noch gibt es geeignete „Gründerseminare“ der IHKn. Alles ist einfach auf „Konkurrenz“ ausgelegt. … Auch natürlich die „Finanzierung“.

·       Deshalb ist es eigentlich naheliegend, so etwas wie ein: „Sonderprogramm“ oder eine „Sonderfinanzierung“ für Initiativen zu schaffen, die den Kooperativen Wandel befördern wollen.

Wir nennen dies einen speziellen „Coop-Starter-Sonderfonds zur Erprobung des Kooperativen Wandels“.…

Die Zeit ist gekommen, politisch nachzuvollziehen, dass es jetzt sozusagen 2 Gruppen von Geno-Gründern gibt:

·       Den einen „ausreicht“ es aus, quasi einen (konventionellen)  „Startup“ zu beginnen.

Den anderen jedoch nicht, den:

·       „Coop-Startern“, die sich bewusst für ein Unternehmen in  einer „Miteinander-Gesellschaft“ entscheiden. …

 Es wird spannend, denn jetzt müssen die Parteien „Farbe“ bekennen, z.B. zumindest bezogen auf das gern angeführte Prinzip der (wahren) „Chancen-Gleichheit“. …

Gern verweisen wir auf den obigen „Spezial-Kommentar“…

Kooperation – Ist die geniale Erfindung

des nachhaltigen, ganzheitlichen Vorteils für Alle!

Redaktion: FG CoopGo – Politik des Wandels im SmartCoop ForschungsInstitut (SCFI) des MMW (Bundesverband der Cooperations- und Genossenschaftswirtschaft e.V.).

 Kontakt: gks@menschen-machen-wirtschaft.de

Unsere Berater in Fragen „angewandter Quantenphysik“: ForschungsInstitut Kooperativer Wandel (FIKW) – im IWMC QuantenInstituts, Internationale ForschungsCooperation

 

  

2021-06-09

Politik in „Wandel-Zeiten“ – Macht „Wahl-Kampf“ noch Sinn!

 

Kommentar

„Kampf“ setzt einen „Gegner“ voraus. Aber warum sollte es einen „Gegner“ geben? Dies wird für die meisten „Partei-Funktionäre“ eine Art „Albtraum-Frage“ sein, denn man war bisher gewohnt, irgendetwas oder irgendjemand zu „bekämpfen“. Das mag im „alten Bewusstsein“ so gewesen sein, aber die Zeiten haben sich gewandelt. Zunächst wäre darauf zu verweisen, dass es „gewöhnungsbedürftig“ ist, wenn SPD-Anhänger sich um die AFD „sorgen“? … Könnte das auch so interpretiert werden, dass die Unterschiede zwischen den Parteien inzwischen weniger als „festgefügte Programmatik“ und eher als situationsbezogene Handlungen zu interpretieren sind?

Aus Sicht der Quantenphysik“ würden wir so etwas als eine Art „Bewusstseins-Feld“ definieren, das entsteht, wenn ähnliche „Gedanken“ (auch die nicht genannten oder öffentlich offenbarten) und sich entsprechende Energien sich quasi verbinden. Nennen wir ein solches „Feld“ mal „Zukunftsängste“. Dabei kommt es eigentlich weniger darauf an, „wovor“ oder weshalb diese „Angst“ genau besteht, sie wird „empfunden“, ohne genau sagen zu können/müssen, ob sie begründet ist oder nicht. …

Und solche „Zukunftsängste“ scheint es in fast allen Parteien zu geben, vorrangig bei SPD und AFD. Die SPD ist eng mit dem verbunden, was man als „bröckelnde Arbeiter-Idylle“ bezeichnen könnte. Auch dies ist ein „Kampf-Spiel“, genannt „Arbeits-Kampf“, sozusagen ein Gegeneinander. Und bei der AFD werden Menschen auf „Deutsche“ reduziert bzw. segmentiert. Auch das ist letztlich ein „Gegeneinander“ bzw. „Kampf“. …

Aber die Bilder des „Kampfes“, ein Relikt des „Konkurrenz-Denkens“ sind überholt. Die Menschen sind es irgendwie überdrüssig, weil „Gegeneinander“ nicht wirklich zielführend ist. Wir können überall die „Ruinen“ bewundern. Menschen ahnen:

·       Dieser Weg führt nicht in eine Welt, die wirklich Sinn macht.

Eigentlich hat keine der „Bundestagsparteien“ wirklich Bilder entstehen lassen, die wirklich Perspektive und Hoffnung signalisieren. …

Die Gruppe der „Wahlverweigerer“ ist inzwischen die mit Abstand größte „Partei“ (Gruppe).

Aber:

·       „Nein-Sagen“ scheint zu wenig, Zukunft will gestaltet werden. Hierzu bedarf es „Bilder“ mit „Sog-Wirkung“.

Wir würden es die „Politischen Bilder des Kooperativen Wandels“ nennen. Um das zu gestalten, dafür spielt z.B. das Bildungswesen (Schule, Hochschule) eine wichtige Rolle. …

Wie wäre es, z.B. „quantenphysikalische Elemente“ in Lehrplänen zu integrieren, die zeigen könnten:

·       Unsere Welt ist „verschränkt“, alles mit allem verbunden bzw. „alles kooperiert“.

Oder:

·       Die „sichtbare Welt“ ist nur ein „Mini-Teil“ der gesamten Welt und  „Gesetzgeber“ sollten erkennen, dass ihre „Gesetze“ synchron laufen sollten, mit etwas, was man „Universale Gesetze“ nennen könnte.

Das sog. Parlamentarische System besteht inzwischen – mehr oder weniger ähnlich – seit etwa 200 Jahren. Es ist nicht in „Stein gemeißelt“ und sollte grundsätzlich auf den „Prüfstein“ kommen. …

·       Für eine „Gesellschaft in Kooperation“ scheint es nicht tauglich, denn die „Partei der Nichtwähler“ ist inzwischen die mit Abstand größte „Partei“. …

Was wären die Alternativen?

Die Idee „Direkt-Kandidaten der Wahlkreise“ würden zwar das „Parteien-System“ aufweichen, aber nicht zwangsläufig das „Prinzip Konkurrenz“, es sei denn, es wäre lediglich als „ein Einstieg in den Umstieg“ gemeint.

Manche meinen, die Zeit für „Experimente“ sei nicht ausreichend, die Probleme suchen „jetzt“ nach Lösungen …

Wer so argumentiert, übersieht den „Bewusstseins-Wandel“. ..

Unser Körper zeigt, wie das geht:

·       Kein Organ definiert sich als wichtiger, jedes Organ stellt sich „bedingungslos“ in den „Dienst des Gesamten“.

Das ist „Kooperative Intelligenz“. Sie hat viel mit „Bewusst-SEIN“ zu tun.

Was wir bisher als „Kooperation“ bezeichnen ist eher „konkurrenz-nützlich“, aber nicht „gesamt-nützlich“. Es wird eher „Verwirrung“ erzeugt, beabsichtigt oder auch nicht. …

Deswegen ist es wichtig, dass endlich Kooperationswissenschaft (und Kooperationswirtschaft) an Hochschulen und Universitäten gelehrt wird. Ohne die Integration von Quantenphysik und „multidimensionalem Denken“, würde das jedoch (noch) nicht zielführend sein. …

Aber es wäre ein wichtiger Beginn, denn auch die „Politikwissenschaften“ sind bisher geprägt vom überholten Denken von Herrn Darwin und anderen Adepten der „Auslese“ und „Unter-/Über-Ordnung. …

Und wer „wählt“ Kanzler, Ministerpräsidenten oder Bürgermeister?

Die Menschen, wer sonst. …

Aber das sind keine „Partei-Kandidaten“, sondern Menschen die „Kooperation“ verstanden haben und „zuhören“ können. ….

Weisheit ist mehr als exzellentes Denken ….

Die (beispielhafte) Frage

Warum schafft es meine Partei (SPD) nicht, für ein gutes Anliegen, wie z.B. mehr soziale Gerechtigkeit, Mehrheiten zu mobilisieren? Auch Grüne und Linke, die beide auf ihre Art, doch vernünftige Politik gemacht haben, verlieren Stimmen. Und ausgerechnet die CDU, die doch im Bund die Kanzlerin stellt und mit diesem merkwürdigen Gesundheitsminister keine gute Figur im „Corana-Spiel“ machte, gewinnt sogar noch Stimmen hinzu. Sind die Menschen politisch total daneben?

Was muss eigentlich noch passieren, bevor wir aufwachen? Schade eigentlich auch, dass die AFD nicht mehr Stimmen erreichte, denn sie hat doch die wenigen Demonstrationen gegen die „Corana-Lüge“ mitorganisiert. …

CoopSpirit - Die Kooperative Intelligenz in Aktion

Redaktion: AG „QuAntworten“ im IWMC QuantenInstitut - Internationale WissenschaftsCooperation für angewandte Quantenphysik - Kontakt:  info@quanteninstitut.de

Unsere Berater in Sachen Kooperationen: SmartCoop Forschungsinstitut (SCFI) der „ThinkTank“ im Bundesverband MMW (Cooperations- und Genossenschafts-Wirtschaft)

 

Kann der „Klarheits-Test“ auch für meine Wahlentscheidung nützlich sein?

Diverse Fragen (Die Essenz daraus) Immer wieder die gleiche Situation: Wahlen werden immer mehr zum „Verkaufs-Spiel“....

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