2013-09-23

Ist der MENSCH wirklich ein Gruppenwesen?


Bereich:
NEUE ENERGIE und NEUE POLITIK  -  alte Energie und alte Politik


Frage:

Politik und Philosophie gehen davon aus, dass der Mensch ein Gruppenwesen sei, ohne Gruppe eigentlich nicht existenzfähig ist.
Ich habe jedoch die Empfindung, dass er  zugleich auch ein Einzelwesen ist – ein Individualist – obwohl man das in unserer Gesellschaft überhaupt nicht gern hört und dann schnell von „Egoismus“ spricht ...
  
(Politiker, 48, männlich)
(Aufgrund zahlreicher  ähnlich gestellter Fragen zum gleichen Themenkomplex, erscheint es uns angemessen, kurz und relativ abstrakt zu „quantworten“. Für tiefergehende Lösungen setzen Sie sich bitte separat mit uns in Verbindung. Wir danken für Ihr Verständnis)

Anmerkung: „QuAntworten“ nennen wir - beim Deutschen Denkzentrum QuantThink -  Antworten, die sozusagen „quantenphysikalisch“ optimiert wurden. Diese Form überschreitet oft unsere DENK-Gewohnheiten, stellt aber dennoch eine interessante Variante zu unserem „Alltags-Denken“ dar. Sie bringen uns heraus aus unseren oftmals zu leicht akzeptierten „Mustern“, auf denen Medien und andere „Wisser“ gern aufbauen. Die AG „Souveräne Menschen“ berücksichtigt zusätzlich die Potenziale und Möglichkeiten, die sich mit dem Thema NEUE ENERGIE verbinden.
Wir veröffentlichen hier – mit Zustimmung der Betroffenen – kurze Auszüge aus unseren QuAntworten, E-Mail-Coachings, etc..          

QuAntwort

Sie haben sicherlich Recht mit Ihrer Beobachtung, dass unser kollektives Bewusstsein unterstellt, dass der Mensch der Gruppe bedürfe, um in dieser (dualen) Realität zu existieren.
Das unterstellt nicht nur die Philosophie oder andere Wissenschaften (z.B. Soziologie, Psychologie ...) sondern vor allem auch die Religion.
Zu dieser Annahme kann man nur kommen, wenn man unterstellt, dass der Mensch ein isoliertes Wesen sei, losgelöst von seiner Ursprünglichkeit, losgelöst von seinem Ursprungsbewusstsein, also auch von seiner Seele.
Nur aufgrund solcher Annahme könnte man unterstellen, dass der Mensch der „Gruppe“ bedürfe, um überhaupt existieren zu können.
Und was wäre, wenn dies doch nicht so wäre?
Halten wir fest, dass alle Wissenschaften eine mentale Angelegenheit sind, also mittels unseres Verstandes ihre Theorien und Ergebnisse produzieren.
Nun sollte eigentlich keiner bestreiten wollen, dass der menschliche Verstand Teil des Menschen ist. Ob der Verstand lediglich auf das Gehirn zu reduzieren ist, kann offen bleiben.
Fragen wir einmal – ungewohnt - anders:
Was könnte der Sinn sein, dass wir Menschen einen solchen Verstand haben und wer oder was hätte ihn genau so – wie wir ihn täglich erleben – eingerichtet?
Mit dieser Fragestellung sind fast alle Wissenschaften recht schnell zum „Stolpern“ zu bringen. ...
Der übliche „Fluchtweg“ heißt dann „Evolution“.
Aber was ist genau Evolution und was wäre deren Intelligenz?
Solche Fragen „beantwortet“ der Verstand – aber ist der wirklich dazu geschaffen und kompetent, quasi über sich selbst zu befinden, oder sich selbst sogar infrage zu stellen?
Begrenzen wir Menschen uns auf das, was unsere menschlichen Sinne und unser menschliche Verstand uns zur Verfügung stellen, scheint es offensichtlich notwendig bzw. angebracht zu sein, sich in Gruppen zu organisieren. ...
Aber wohl nur dann!
Ist diese Annahme allerdings zweifelhaft – und das könnte uns nicht unser Verstand, aber unser Gefühl sagen -, dann gäbe es Grund zu der Annahme, dass wir eher Einzelwesen sind, denn nur als solche können wir wirklich die Frage klären, wie: „Wer bin ich (wirklich)“, eine Frage, die uns alle ständig irgendwie bewegt, zumindest in unserem tiefsten Inneren. ...
Nur Einzelwesen können wirklich „souverän“ sein ...
Kollektivwesen sind nur „angepasst“ souverän, denn sie müssen sich schlussendlich an so etwas wie Führung durch andere orientieren. Souveränität jedoch baut auf, auf der Führung aus sich selbst aus ...
Unmöglich sagt die Philosophie, sagt die Politik ... sagt das derzeitige Gesamtbewusstsein (noch), aber sie klingen nicht überzeugend und verlieren langsam aber stetig an Überzeugungskraft, wie Politiker gut nachvollziehen können ...


(Zusatz-)Frage

Würde – vorausgesetzt, der Mensch wäre doch kein „Gruppenwesen“ - das nicht auch Konsequenzen für unsere Art Politik zu machen, haben (müssen) ...?

QuAntwort

Politik ist „geronnener“ Teil des Gesamtbewusstseins der Gesellschaft. Die Aspekte ANGST und Unsicherheit sind eine tragende Säule dieser Art Politikverständnis, das zur Zeit vorherrscht.
Man versucht psychologisch zu erklären, dass Angst eine natürliche Schutzfunktion darstelle, sozusagen uns zur Vorsicht aufruft.
Gefahren und Risiken verschiedenster Arten und Formen sollen mittels Gruppenbildungen leichter und effektiver beherrscht oder gar abgewendet werden. Diese Gruppen sind Familien, Kommunen und größere Strukturen – letztlich das ganze Land ...
Je größer und allgemeiner die Probleme eingestuft werden, umso globaler (und wohl auch ferner) die „Problemlösungen“ und die Problemlöser.
Natürlich sind auch die „Problemlöser“ selbst Teil des Gesamtbewusstseins, sozusagen dessen überzeugte Repräsentanten.
Sie müssen damit auch überzeugt sein, dass Angst und Gefahren tatsächlich bestehen, für die sie Regelungen zur Sicherheit für alle schaffen.
Aufgesplittet und speziell definiert, sind das dann Bereiche für Soziales, Arbeit, Gesundheit, Verteidigung, Finanzen, Wirtschaft, Umwelt ... und wie immer sie genannt werden.
All dies setzt an bei dem (tief verankerten) Glaubensmuster, die Menschen bedürfen des Schutzes und somit auch einer organisierten Führung. Das ist letztlich stets die Annahme, mit der sich Regierungen oder Politik rechtfertigen. ...
Das Übrige sind nur noch organisatorische Differenzierungen, sozusagen die Feinheit zum Umgang mit diesem Grund-Glaubensmuster. ...
Würde das Grund-Glaubensmuster, dass Menschen des kollektiven Schutzes bedürfen, ins Wanken geraten, müsste das natürlich Folgen haben. ...
Zumindest in der bisherigen (alten) Form könnten sich Regierungen nicht mehr legitimieren.
Schauen wir uns die großartigen Schauspiele von Parlamentsdebatten oder Wahlkämpfen an. Es ist wenig tiefgreifend, meist lediglich so etwas wie ein Austausch von Marketingthesen ...
„Ich Sorge besser für die Menschen in Opferrollen wir du“ – das ist sozusagen die Quintessenz dieser Rituale und ihre zentrale Botschaft.
Aber solche Botschaften sind keine Hinweise, wonach der Mensch aus seiner „Opferrolle“ zu befreien sein könnte oder sollte. ...
Das würden wir gern – bezogen auf einzelne Themen – spezieller darstellen wollen.
Wer Parlamentsdebatten und Wahl-Kämpfe unter dem Gesichtspunkt auswertet, ob dort eher die menschliche „Opferrolle“ Vorbild ist oder – zumindest ansatzweise – Ermunterungen zu Selbstverantwortung und Souveränität thematisiert werden, weiß, was wir meinen.
Auf Veränderungen „von oben“ zu setzen, dürfte bezweifelt werden, so etwas wird das kollektive Gesamtbewusstsein wohl nicht zulassen.
Veränderungen müssen und werden von jedem Einzelnen selbst kommen.
Immer mehr Einzelne werden sich aufmachen und aus dem Gesamtbewusstsein lösen, Stück für Stück, aber sie werden ...
Sie werden zeigen, dass die Grundannahmen der Politik unstimmig sind.
Das wiederum in Form einer neuen Partei auszudrücken, wäre wohl kaum der geeignete Weg. Das sollte  „neben“ oder trotz dieser „alten“ Sichtweise der Politik von Einzelnen gehen können ...
Was wir benötigen, ist dass immer mehr Menschen sich ihrer SELBST bewusst werden, dass sie ihrem Gefühl – nicht nur ihrem Verstand – folgen lernen und wahrnehmen, um wieviel leichter und erfüllter das Leben wird.
Schon jetzt bietet das Internet ausgezeichnete Möglichkeiten, mit Menschen in Kontakt zu kommen, die Gleiches suchen, die auf Souveränität setzen, für die Ängste und Unsicherheiten nichts anderes sind, als „Konstrukte“ unseres Verstandes und des Massenbewusstseins ...
Eine wirklich spannende Frage, die uns jüngst von einem jugendlichen Interessenten gestellt wurde und die wir gern weitergeben wollen:
„Wer ist wirklich politischer, jemand der wählt oder jemand der nicht wählt?“
Solche Fragen einfach zu ignorieren, wird wohl nur zeitlich befristet den „ehrwürdigen demokratischen Führungseliten“ von Nutzen sein ...
Auch wenn wir es (noch) nicht erkennen wollen, der Wandel hin zu mehr Souveränität jedes einzelnen Menschen bahnt sich irgendwie stetig seinen Weg ...
Im tiefsten Inneren wissen wir, dass wir wesentlich mehr sind, als das Wenige, wie wir uns meist artikulieren und organisieren ...
Recht deutlich wird das z.B. im Gesundheitssektor.
Weil immer mehr Menschen skeptisch gegenüber der traditionellen Ansicht von Heilen werden, bieten inzwischen immer mehr Krankenversicherungen auch die Übernahme von Kosten für alternative Wege (Heilpraktiker, Akupunktur, Homöopathie, etc. an.
Die Krankenversicherungen folgen tun dies zunächst nicht aus Überzeugung, sondern sie folgen zunächst nur der Logik ihrer Aufgabe: Bezahle das, was erfolgreich ist und somit die Kosten reduziert und folglich die Gewinne vergrößert ...
Den Krankenkassen könnten demnächst die Versicherungen folgen, denn „Schäden fallen nicht vom Himmel“, sondern könnten auch andere Ursachen haben, auf die jeder Einzelne möglicherweise mehr Einfluss hat, als man (noch) denkt...
Das trifft möglicherweise sogar auf die Pflegeversicherungen zu …
Es scheint eher der Wirtschaftsbereich zu sein, der den geistigen Wandel der Menschen akzeptiert und fördert, als dies der Politik zuzutrauen ist. ...
Warum?
Weil in der Wirtschaft Begriffe wie Effektivität, Selbstverantwortung, Eigenständigkeit einen anderen Stellenwert haben. ...
Nicht weil man dort so „menschenfreundlich“ geworden wäre, sondern weil man dort Vorteile diesbezüglich wahrnimmt und realisieren möchte ...
Während früher große Wirtschaftseinheiten im Vordergrund standen, setzt man heute immer mehr auf kleinere Einheiten, die stetig weiter verkleinert werden ...
Der US „Management-Guru“ Tom Peters hat mit dem Begriff der „Ich-AG“ sinnbildlich ein umstrittenes, aber interessantes Modell entwickelt, in dem sich andeutet, was ein „souveräner Wirtschaftsteilnehmer“ der Zukunft sein könnte:
Jemand der sich selbst und sein Leben eigenständig organisieren tut und damit hohen Nutzen für andere verspricht.
Die „Gegner“ argumentierten nicht nur einfach sozialpolitisch, sondern sie sind eben noch verhaftet in dem traditionellen Glaubensmuster, dass der Mensch nicht souverän sein könne, sondern des Schutzes der Gruppe bedürfe.
Man stelle sich vor, eine Partei würde entstehen, die tatsächlich liberale Politik macht, also von weniger staatlicher Regulierung spricht, mehr Menschen ermutigt, auf sich selbst zu bauen ...
Eine liberale Partei, die nicht nur darüber redet, sondern das auch so meint ...
Sie könnte die Kraft bekommen, das System beginnen zu wandeln….
Wir meinen nicht diese FDP, wir meinen eine wirklich liberale „Partei“, die das vorlebt, was wahre Liberalität im Sinne von mehr und mehr menschlicher Souveränität impliziert ...
Daraus könnte ein völlig neuer Weg entstehen, der immer mehr Menschen ermöglicht, immer weniger am „Tropf“ des Staates zu hängen. ...
Unsozial?
Nein – ganz und gar nicht, wenn man zugleich bereit ist, die Menschen zu ermutigen, ihre wahre Kraft zu entwickeln.
Es gibt Vorbilder dafür genug, nicht nur bei Krebskranken, die von der traditionellen Medizin als „unheilbar“ eingestuft wurden.
Noch begnügen sich die Massenmedien damit, „Negativ-Schlagzeilen“ zu produzieren; die „Tagesschau“ ist vollgestopft mit „Horrormeldungen“, die keinen Nutzen haben – oder vielleicht doch? ...
Und schlussendlich: Herden sind auch Gruppen, und Herden lassen sich bekanntlich einfacher steuern und führen – sofern sie dazu bereit sind ...
   


2013-09-04

So einfach könnte Politik sein ...


Bereich:

NEUE ENERGIE und Politik - Alte Energie und Politik


Frage:

Ich habe den Eindruck, dass wir Politik für die Menschen viel zu kompliziert machen. ...
Gäbe es so etwas wie essenzielle Themen, die alle Menschen gleichermaßen ansprechen und damit Menschen wieder für Politik interessieren. ...

(Kommunalpolitikerin, 49, )

(Aufgrund der Vielzahl ähnlicher Fragen zum gleichen Themenkomplex erscheint es uns angemessen, kurz und relativ abstrakt zu „quantworten“. Für tiefergehende Lösungen setzen Sie sich bitte separat mit uns in Verbindung. Wir danken für Ihr Verständnis)

Anmerkung: Bezüglich des allgemeinen Anliegens der Potential-Creation-Gruppe beachten Sie bitte die obige Beschreibung. Zu dem was QuAntworten“ sind, ergänzen wir: Bei QuantThink-Deutsches Denkzentrum -  nennen wir Antworten, die sozusagen „quantenphysikalisch“ optimiert wurden, QuAntworten. Diese Form von Antworten überschreitet oft unsere DENK-Gewohnheiten, stellt aber dennoch eine interessante Variante zu unserem „Alltags-Denken“ dar. Sie bringen uns heraus aus unseren oftmals zu leicht akzeptierten „Muster“, auf denen Medien und andere „Wisser“ gern aufbauen.
Wir veröffentlichen hier – mit Zustimmung der Betroffenen – kurze Auszüge aus unseren themenorientierten QuAntworten, E-Mail-Coachings, etc..          


QuAntwort

Eine wirklich interessante Frage. Politiker „verkaufen“ den Menschen gern ihre Politik als „kompliziert“ und lassen ihre Arbeit so schwierig aussehen, dass diese sozusagen nur von den besten Fachleuten zu begreifen und zu hantieren ist. …
Das „Fachleute-Spiel“ hat den wundersamen Vorteil, dass stets so eine Art Lehrer-Schüler-Beziehung (manchmal auch Eltern-Kinder-Beziehung) entsteht, in der der eine wissend (Politiker) erscheint und der andere sich brav belehren lässt (Wähler).
Wenn man sich den Wust von – allein in Deutschland – über 10.000 Seiten Gesetzblätter pro Jahr ansieht, kann man in der Tat dazu neigen, dass das hochkompliziert mit der Politik sein muss ...
Irgendjemand hat einmal die Worte ausgezählt, mit der die amerikanische Unabhängigkeitserklärung auskam und diese vergleichen mit einer EU-Verordnung zur Herstellung von Caramelbonbons. Die Bonbons benötigten ein Mehrfaches der Worte, mit denen die sehr bedeutende  Unabhängigkeitserklärung auskommen musste. ...
Gilt etwa der Grundsatz: Je weniger bedeutsam, umso mehr der Worte?
Eigentlich ist Politik recht einfach, denn sie soll Wesentliches regeln, mit der Bürokratie mag es anders sein ...
Aber wir befinden uns auf der Ebene der Politik, und wir sollten das nicht verwischen lassen durch scheinbare Komplexität.

Wir sehen so etwas wie KERN-Fragen, die für alle Menschen wichtig sein könnten und zu denen sie gern Auskunft erhalten möchten.
Dies sind Fragen, die sich mit der Qualität ihres Lebens direkt verbinden lassen ... – und die Qualität des Lebens zu verbessern dürfte weder kompliziert sein, noch auf Dissens zwischen den Partei stoßen. …
Gehen wir also davon aus, dass alle Parteien, Politiker, jede Regierung im Konsens mit dem hohen (Staats-) Ziel „Stetige Verbesserung der Lebensqualität“ stehen.
Nun wird wahrscheinlich eingeworfen, dass „Lebens-Qualität“ für jeden Menschen wohl eine andere Bedeutung haben könnte.
Der eine findet es z.B. gut, endlich wieder in entlohnter Beschäftigung zu sein, nachdem er zuvor 6 Monate arbeitslos war, während die andere Person gerade an einer Berufskrankheit laboriert und keinen freudigen Bezug zur Arbeit erkennt. Auch eine schwangere Mutter denkt vielleicht eher an die Unterbrechung der Arbeit als an deren Fortsetzung ...
Lassen Sie uns anhand dieser verschiedenen Sichtweisen die Frage zur Lebens-Qualität anders stellen:
Was macht uns so sicher, dass Arbeit (zumindest die in der bekannten Form) etwas mit Lebens-Qualität zu tun haben könnte?
Wieso denn das, hören wir förmlich (fast) die komplette Garde der Parteien rufen. Die Menschen sollten doch eigentlich froh sein, Arbeit zu haben und damit ein Einkommen ... um sich dies oder das zu kaufen, in Urlaub fahren zu können, eine gute Rente zu haben ... und was noch so alles zur Begründung angeführt werden könnte. ...
Worüber die Menschen in der Tat froh sein wollen, sind die Ergebnisse, die sich über den „Umweg“ Arbeit realisieren lassen.
Das aber ist das Ergebnis von Arbeit, nicht die Arbeit als solche.
Auch wenn das gern vermengt wird, es ist etwas völlig anderes. …
Richtiger könnte man vielleicht formulieren:
Es ist uns noch keine andere Lösung eingefallen, als mittels der Arbeit den Menschen das zu geben, was sie benötigen, um ein Leben führen zu können, das für sie (zumindest eine bescheidene) Qualität bringt.
Wenn wir bewusst den Begriff „bescheiden“ wählen, dann deshalb, weil unsere Vorstellungen von einem wirklich lebenswerten LEBEN nicht sehr hoch aufgestellt sind und Politiker eher den Menschen so etwas wie Dankbarkeit zum Minimum gern abverlangen würden. …
Wir wollen es deutlicher aussprechen:
Warum haben Politiker eigentlich keine VISIONEN davon, wie es sein könnte, in einer Gesellschaft zu leben, in der Menschen z.B. nicht arbeiten um zu überleben, sondern arbeiten möchten, weil sie so etwas ausfüllt, sie sich damit vielleicht verwirklichen könnten?
Es ist schon merkwürdig, wenn über solch existenzielle Themen Abgeordnete keine Zeit zu finden scheinen, darüber zu debattieren, während sie stunden- und tagelang mit angeblich „hochkomplizierten“ Detail-Themen die Menschen sozusagen zu langweilen scheinen ...
Und dann wundern sich Politiker ernsthaft darüber, dass die Menschen keine Beziehung zur Politik finden.
Statt den Menschen dies vorzuwerfen, könnte es vielleicht angebracht sein, die Inhalte, Art und Form der Präsentation der Politik bei sich selbst zu prüfen …
Bitte beachten Sie, dass sofort – fast – jeder Politiker anfangen wird, Ihnen mit komplizierten Erläuterungen zu erklären versuchen wird, warum so etwas wie „Arbeit und Freude“ nicht funktionieren kann ...
Woher wollen die Politiker aber wissen, dass ARBEIT in der jetzigen Anschauung, als „Mittel um zu“ ein Teil von Lebens-Qualität ist?
Einige Menschen könnten antworten: Das könnte ihnen ihr Verstand gesagt haben, und der hat seine Sichtweise gerade mittels Gedanken aus dem „Massenbewusstsein“ sozusagen heruntergeladen. ...
Es handelt sich also wohl lediglich um ein festgefügtes Glaubensmuster, dass man über den „Umweg Arbeit“ zu mehr Lebens-Qualität finden könnte.
Und was ist ein Glaubensmuster?
Ein Glaubensmuster ist einfach nichts anderes, als die Ansammlung von Gedanken, die in dieser Form immer wieder gedacht wurden ...
Und bald ist daraus so etwas wie eine Art Denk-Gesetzmäßigkeit entstanden, was wir dann als Teil dessen wahrnehmen, was man Massenbewusstsein nennt. ...
Spätestens an diesem Punkt haben die Politiker es geschafft, den Menschen einzureden, dass „weniger ARBEIT auch weniger LEBENS-QUALITÄT und mehr Arbeit eben mehr Lebens-Qualität“ bedeuten würde.
Und alle nicken zustimmend, denn wenn das sogar die Kirchen, die Gewerkschaften, die Wissenschaftler .... oder wer auch immer sagt, dann muss das wohl so sein.
Anhand dieses kleinen Beispiels lässt sich auch recht gut aufzeigen, weshalb es eigentlich wenig ausmacht, welche Partei man letztlich wählt. Sie alle bewegen sich in den Grenzen des Massenbewusstseins, die einen in einem etwas engeren, die anderen in einem etwas weiteren Rahmen, aber letztlich sind alle drin, drin im gleichen Massenbewusstsein …
Prüfen Sie selbst ...
Hier unsere bekannte, provokanten Zwischenfragen:
„Glauben Sie, dass Engelwesen irgendetwas arbeiten?“
„Und wie glauben Sie, würden wir die Lebens-Qualität von Engelwesen bezeichnen können – eher besser oder eher weniger gut wie unsere eigene ihr auf diesem Planeten?“

Kommen wir zurück zum Thema LEBENS-Qualität, sozusagen so etwas wie ein KERN-THEMA für Menschen.
Wäre es wirklich vermessen, jemanden der vorgibt, uns zu „regieren“, zu bitten, uns Bürgern monatlich so etwas wie einen „Bericht zur Entwicklung der Lebens-Qualität in Deutschland“ zu geben?
Solche Berichte sind nicht neu, nur das Thema.
Vielleicht könnte man dafür so gar einen anderen Bericht einsparen, z.B. den den die „Bundesagentur für Arbeit“ gibt. …
Die Einrichtung einer „Bundesagentur für Lebens-Qualität“ würde doch auch nicht schlecht klingen – oder?
Und was wäre nun der Maßstab von Lebens-Qualität?
Bitte nicht wieder kompliziert werden, vielleicht mal die „Verstandes-Riesen“ (Wissenschaftler) zunächst davon abhalten, so etwas wie Lebens-Qualität zu analysieren oder zu definieren. …
Ganz einfach – auch wenn „einfach“ nicht gemocht wird:
Wir lassen die Menschen die Gefühle der Menschen zu Wort kommen …
An Methoden dürfte es nicht scheitern, denn es gibt genügend Befragungen über alle möglichen (oder unmöglichen) Themen …
Nur eine einzige Frage, eine ganz banale, ganz leichte …. Aber eine höchstbrisante Frage wäre zu stellen:
„Haben sie den Eindruck, dass im Vergleich zum vorherigen Monat für Sie die Lebens-Qualität: -eher gestiegen-eher gleichgeblieben-eher gesunken- ist?
Nicht die Lebens-Qualität von irgendetwas da „draußen“, sondern die von jedem Menschen höchst selbst bitte!
Die Verhinderer werden anführen, dass das zu verwirrend, zu ungewohnt, zu ungenau sei, jeder würde unter Lebens-Qualität etwas anderes verstehen, man bräuchte erst dazu eine intensive … und was auch immer ..
Und dann noch die GEFÜHLE sprechen lassen – was für ein Quatsch …
Wie kühn doch Politiker sein können, die mindestens in jeder Woche einmal über Lebens-Qualität reden und die Gesetze am laufenden Band beschließen, die mit dem Tenor „Lebens-Qualität“ begründet werden.
Sie scheinen irgendwie genau zu wissen, was die Menschen als Lebens-Qualität empfinden.
Ja, wir meinen Empfinden, denn wer Lebens-Qualität erdenken will, könnte in die Irre laufen.
Übrigens, nur Politiker selbst scheinen noch zu glauben, dass das gesprochene Wort eine große Bedeutung hat. Selbst die Werbeprofis setzen inzwischen klar auf die Botschaft der „Gefühle“
Auch wenn es letztlich nicht zu so etwas wie einen Regierungsbericht zur „Lage der Lebens-Qualität in Deutschland“ kommen sollte – was uns nicht überraschen würde; allein die Diskussion dazu wäre schon wertvoll genug…
Wertvoll deswegen, weil damit so etwas wie ein „Aufweichen des alten Massenbewusstseins“ in Gang käme ...
Viele Menschen werden sich mit dem Thema Lebens-Qualität befassen und werden z.B. darüber ins Gespräch eintreten, ob „ARBEIT überhaupt“, „wie viel ARBEIT“ und „welche Art von Arbeit“ … in Richtung von mehr oder weniger Lebens-Qualität führt ...
Neben dem Monatsbericht „Zur Lage der Lebens-Qualität in Deutschland“ würden wir noch einige weitere „Bericht“ anregen, die ebenfalls eher das Empfinden als den Verstand ansprechen sollten.
Denkbar wäre z.B.:
Der Monatsbericht „Zur Lage der FREIHEIT in Deutschland“ ...
Vielleicht könnte noch ein „Reichtums-Bericht“, ein „Gesundheits-Bericht“ und ein „Jugend-Bericht“ hinzukommen, die alle auf dem Grundlagenbericht zur „Lebens-Qualität“ fußen sollten ...
Man muss aufpassen, dass es nicht wieder kompliziert gemacht wird, denn Komplexität dient oft zur Ablenkung.
Wir würden es begrüßen, wenn sozusagen als zeitnahe „Start-Plattform“ für den Lebens-Qualitäts-Bericht ein einfacher Vorläufer in Erscheinung träte.
Hierbei würde lediglich berichtet, wie die Menschen Ihre FREIHEIT bewerten:
„Empfinden Sie in diesem Monat mehr oder weniger Freiheit als bisher?“
So einfach kann Politik sein, die den Menschen dient und den Kontakt zu den Menschen nicht scheut …
 


2013-09-03

Politik – Wen kann, wen sollte ich wählen? (A)


Bereich:

NEUE ENERGIE und Politik - Alte Energie und Politik


Frage:

Ich habe bei den beiden letzten Bundestagswahlen immer eine andere Partei gewählt, in der Hoffnung, dass sich etwas ändern würde….
Dieses Mal würde ich die FDP wählen wollen, weil ich glaube, dass Freiheit ein wichtiges Gut ist, gegenüber dem andere Themen irgendwie nachrangig sind.
Aber ich vermisse irgendwie in der FDP Personen, die wirklich für Freiheit eintreten …
Gäbe es zur FDP und dem Thema Freiheit noch andere Alternativen?...

(Geschäftsführer mittelständisches Unternehmen, 52, männlich)

(Aufgrund der Vielzahl ähnlicher Fragen zum gleichen Themenkomplex erscheint es uns angemessen, kurz und relativ abstrakt zu „quantworten“. Für tiefergehende Lösungen setzen Sie sich bitte separat mit uns in Verbindung. Wir danken für Ihr Verständnis)

Anmerkung: Bezüglich des allgemeinen Anliegens der Potential-Creation-Gruppe beachten Sie bitte die obige Beschreibung. Zu dem was QuAntworten“ sind, ergänzen wir: Bei QuantThink-Deutsches Denkzentrum -  nennen wir Antworten, die sozusagen „quantenphysikalisch“ optimiert wurden, QuAntworten. Diese Form von Antworten überschreitet oft unsere DENK-Gewohnheiten, stellt aber dennoch eine interessante Variante zu unserem „Alltags-Denken“ dar. Sie bringen uns heraus aus unseren oftmals zu leicht akzeptierten „Muster“, auf denen Medien und andere „Wisser“ gern aufbauen.
Wir veröffentlichen hier – mit Zustimmung der Betroffenen – kurze Auszüge aus unseren themenorientierten QuAntworten, E-Mail-Coachings, etc..          


QuAntwort

Was genau ist Ihre Erwartung zum Thema FREIHEIT?
Da uns hierzu keine Antwort vorliegt – was übrigens auch so bei fast allen Menschen war, die eine ähnliche Frage hatten – wollen wir auf bekannt, gängige Muster aufbauen.
Wir fragen z.B. gern wie folgt zurück:
Glauben Sie, dass der Mensch wirklich frei ist (oder frei sein will)?“
Diese rhetorische (Rück-) Frage erzeugt zunächst Verwirrung.
„Na, hören sie einmal, wer will nicht frei sein – jeder will das!“
Und genau davon sind wir nicht überzeugt – noch nicht. …
Dass jemand wählen kann, welchen Job er ausüben will, in welchem Land sie Urlaub machen will, aus vielen Zeitungen und Fernsehprogrammen auswählen, zwischen vielen Versicherungen und Automarken sich entscheiden zu können – oder so ähnlich .... –
Ist das Freiheit?
Das ist allenfalls ein „Krümel“ von dem, was wahre Freiheit wäre und was wahre Freiheit in der Neuen Energie sein wird – sofern die Menschen dies wirklich wählen wollen oder sich dafür konsequent entscheiden ....
Stellen Sie sich die Frage doch einmal, warum sich die Menschen mit ein paar „Krümel“ Freiheit zufrieden geben, obwohl ihnen eigentlich viel, viel mehr davon zustünde ...
Noch mehr Freiheit, hören wir vor allem Politiker sagen, wäre da nicht Chaos und Unregierbarkeit zu befürchten, vielleicht sogar so etwas wie Anarchie?
Fragen wir zurück:
Von welcher Sicht zum Menschen gehen Politiker aus, wenn sie so „genau“ zu wissen scheinen, wie viel Freiheit Menschen „vertragen“.
Ganz sicher ist solches nicht die die Sichtweise, bei der angenommen würde, dass Menschen mehr sind als „nur“ Menschen ...
Viele Politiker sehen sicherlich diejenigen, „für“ die sie meinen Politik organisieren zu müssen, aus der gleichen Sicht, wie sie sich selbst wahrnehmen ...
Sie haben ein Menschenbild eines Massenbewusstseins, was irgendwie so eine Art „Opferspiel“ beinhaltet.
Da gibt es Menschen, die sind „fähig“ mit etwas mehr Freiheit zu Recht zu kommen und andere, die nur ein wenig davon „vertragen“. ...
Und Politiker, Parteien oder Regierungen stellen dann diejenigen dar, die innerhalb der Grenzen von dieser schon „krümelhaft“ wenigen Freiheit noch weitere Einschränkungen vornehmen. ...
Schauen Sie sich die Äußerungen und Programme von Politikern und Parteien unter diesen Gesichtspunkten an und Sie werden wissen, was wir meinen...
Welches Menschenbild muss einer solchen Haltung zugrunde liegen?
Wollen solche Politiker das Leben der Menschen in Richtung mehr Souveränität befördern oder eher die Souveränität einschränken? ...

 
(Nach-)Frage

Meinen Sie im Ernst, dass Menschen mit einem Optimum an Freiheit überhaupt umgehen könnten? ...
Und was wäre mit den denen, die sozial schwächer sind, müssen die nicht geschützt werden? ...
Und was wäre mit dem Umweltschutz, würde der überhaupt ohne Gesetze und Sanktionen durchgeführt werden?...


QuAntwort

Was ist das verbindende Element, das hinter allen Ihren Fragen steht? Die Fragen mögen zwar recht unterschiedlich aussehen, aber sie scheinen alle irgendwie den gleichen Hintergrund haben:

·         Der Mensch ist ein „Opfer“ von irgendwas, von Genen, von sozialen Umfeldern, von Bakterien oder Viren, von Wirtschaftskrisen oder was auch immer.
·         Und weil er oder sie ein „Opfer“ sind, muss so etwas wie ein „Ausgleichs-Kollektiv“ (genannt Regierung oder Parlament) her, das steuernd und regulierend eingreift ... Und dieses Eingreifen ist selten etwas anderes als Kontrolle …

Schon mit einer kleinen Verschiebung der Perspektive könnte dies gesamte Bild Vom Menschen recht dramatisch durcheinander gebracht werden, mindestens jedoch „entgrenzt“ werden:
Angenommen – Politiker wären für kurze Zeit wenigstens „entgrenzt“ und könnte deshalb annehmen, dass der Mensch wesentlich mehr als nur dieser bescheidene Teil, den er oder sie auf diesem Planeten spielt?
Der Mensch wäre z.B. ein Engelwesen, dessen Bewusstsein sich in einem Körper fokussiert hat, um in der physischen Welt Erfahrungen zu machen, sozusagen der Seele Ausdruck zu verleihen ...
Wie gesagt, es geht lediglich um das kurzfristige Zulassen von Denk-Möglichkeiten, die nicht verlässlich auszuschließen sind …
Lassen wir einmal beiseite, dass an solchen Punkten meist die auf die „alten Glaubensminen“ getreten wird und man die Diskussion mit so etwas wie „esoterischer Scheiß“ gern rasch beenden  (oder umgehen) möchte.
Aber bringt es uns wirklich in unserer Entwicklung voran, auf Denk-Freiheit zu verzichten?
Wollen wir uns wirklich weiterhin mit dem Weg zufrieden geben, froh zu sein, wenn unser Leben auf etwas „weniger Leid“ hinausläuft oder wäre es nicht sinnvoller, stetig höhere Ansprüche an das Leben zu formulieren und diese anzustreben zu realisieren?
Wäre es nicht herausfordernd für einen Politiker, dafür zu wirken, die menschliche „Opferrolle“ tendenziell immer mehr aufzulösen und Wege dazu aufzuzeigen, wie das zu erreichen wäre. …
Vorstehende Herausforderung ist nicht unbewiesener, wie jene Herausforderungen, die uns manche Personen/Institutionen bezüglich eines Gottes stellen …
Also: Lieber einen Gott, um Freiheit zu begrenzen oder einen Gott,  um Freiheit zu erweitern? ….
Für Liberale könnte das eine spannende Frage sein, mit deren Brisanz man sogar in aussichtlosen Stimmungslagen enorm „punkten“ könnte …  
Ein erster Einstieg, um Menschen zu mehr Freiheit zu führen, könnte sein, dass Politiker dieses Neue (freiheitliche) Menschenbild zunächst selbst verkörpern, sozusagen authentisch sind, quasi ein strahlendes (freiheitliches) Vorbild für die, denen sie die „Spielregeln“ vorgeben ...
Und wie das konkreter möglich wäre, dazu wollen wir gern in weitere, ähnlich gelagerten Fragen eingehen – sozusagen in einem separaten Beitrag ...
Dazu lassen Sie uns mit einer – vielleicht noch provokativeren - Frage überleiten:
„Könnten Sie eher glauben, dass Engelwesen „fortgeschrittener“ sind als menschliche Wesen, oder dass menschliche Wesen „fortgeschrittener“ sind als Engelwesen?
Eine absurd klingende Frage – mag sein, dass einige so denken -  aber einer Frage, der es sich durchaus lohnt etwas Aufmerksamkeit zu schenken ...
Und weitergehend könnte man fragen:
Wie würden Engelwesen „Politik machen“ oder „Regierungen bilden“...  
  




Intelligenz – Was ist das, woher kommt sie?

Frage: In unserer „Lebensberatungs-Gruppe“ wurde kürzlich intensiv die Frage diskutiert, was denn eigentlich Intelligenz ist und w...

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