QuantenInstitut

Hier veröffentlichen wir vor allem aus den diversen Fach-Gruppen des QuantenInstituts. Inzwischen wird in immer mehr Wissenschaftsbereichen erkannt, dass "Forschung und Lehre" ohne Einbeziehung der Quantenphysik recht oberflächlich bleiben, manchmal sogar fehlerhaft sind. Beim QuantenInstitut geht es neben der Forschung, vorrangig um praxisbezogene Impulse, AnwendungsWissen für Entscheidungsträger. In Fragen der WirtschaftsCooperation sind für uns der Bundesverband MMWCoopGo e.V. (für Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft) und dessen "ThinkTank" das SCFI (SmartCoop ForschungsInstitut) Partner. Hinweis: Unsere CoopGo-Dialoge (per Mail, Telefon- o. Video) sind kostenfrei, sofern uns die Möglichkeit eingeräumt wird, diese Informationen zur Förderung des Kooperativen Wandels einzusetzen („Hilfen zur Selbsthilfe“). Ausschließlich, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, können die Fragen (stilistisch) geringfügig angepasst werden. Danke für euere Hilfe zur Gestaltung einer Kooperations-Gesellschaft. Koordination: Dr. Adoy Allisei, Gerd K. Schaumann
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2020-07-28

Nicht jede Genossenschaft fördert den „Kooperativen Wandel“ …

 

Man kann – vereinfacht – sagen: Zunehmendes Bewusstsein fördert die Bereitschaft und Fähigkeit zu mehr Kooperation. Bewusstsein ist eine „Schwingungs-Energie“, die man „messen“ kann. Der „Coop-Impulse-Test“ gibt Auskunft, über das „Kooperative Wandlungs-Potenzial“, das man auch als „Cooperative Intelligenz (CJ) bezeichnen kann. Man kann z.B. die „Felder“ von Institutionen (Unternehmen, Genossenschaften, etc.) insgesamt „testen“ oder auch „partiell“, wie z.B. einzelne Aktionen und Situationen. Das „Gesamt-Betriebsklima“ ist z.B. ein „Teil-Feld“ mit recht großer Wirkung auf das „Unternehmens-Gesamt-Feld“. Aber auch die Beziehungen zu Kunden, Lieferanten, Art und Form von Werbung und Marketing, etc. gehen in die Beurteilung ein. Letztlich kann auch recht genau ermittelt werden, ob z.B. eine Genossenschaft eher einen Beitrag zur „Konkurrenz-Stabilisierung“ oder eher einen Beitrag zum „Kooperativen Wandel“ leistet. Gleiches gilt wohl auch für Genossenschafts-Verbände oder Verbände für Genossenschaftsmitglieder, wie z.B. die „Igenos-Organisation“. …          

Testen Sie einfach selbst!

Selbst-Tests – Wege zu mehr eigener Souveränität

Frage:

Danke zunächst für eure Hinweise, dass „Genossenschaft nicht gleich Genossenschaft“ ist. Wir haben uns viele Genossenschaften näher angesehen und konnten nicht unbedingt eine „Faszination“ für einen „Kooperativen Wandel“ daran erkennen. Ihr habt durchaus Recht, dass Genossenschaften „zwei Herren“ dienen können: Alibi-Funktion für das schwächelnde Konkurrenz-System oder Grundlage für eine neue Kooperations-Gesellschaft. Man muss genau hinschauen. Genossenschaftsverbände scheint das irgendwie egal zu sein. … Nicht egal ist es den Mitgliedern in Genossenschaften. … Aber für die gibt es wohl keinen Verband?...

Kann man mit euren Tests (Coop-Impulse oder Vital-Impulse) die Unterschiede erkennen? …

Warum „testet“ ihr nicht einfach alle Genossenschaften und veröffentlicht dann diese Werte? Wir sind sicher, das würde viel Lebendigkeit in die „Landschaft“ der Genossenschaften und deren Verbände bringen. …

Wenn ihr uns das „Testen“ beibringt, wollen wir uns gern daran beteiligen.

Und eine Frage in eigener Sache:

Könnten wir auch den Beitrag unserer Business-School „ertesten“, z.B. wie hoch deren Anteil für „Konkurrenz-Stabilisierung“ oder „Kooperations-Entwicklung“ ist?

Vielleicht erläutert ihr auch noch kurz die Bedeutung des „Klarheits-Tests“ – für wen „Klarheit“ und warum? Reicht der Coop-Impulse-Test dazu nicht aus?

FragestellerIn:  Studenten einer Business-School

Antwort: – Auszug -

Wir wissen, dass wir uns nicht bei allen Genossenschaften Sympathien einholen. Aber darum sollte es jetzt auch nicht gehen. Genossenschaften sind derzeit die einzige (vorhandene) Struktur, in der bereits jetzt gute Schritte in Richtung „Kooperativer Wandel“ zu gehen sind. …

Dennoch bedarf es vermutlich weiterer, neuer Strukturen. Die Idee einer „Kooperations-Gesellschaft (KoopG)“ hat es bereits gegeben. Sie ist jedoch (noch) nicht realisiert worden. Wer im Internet „googlet“ wird sicherlich noch „fündig“ werden. …

Hier nur zur Erinnerung:

Gern verdrängt wird, dass Genossenschaften in ihrer Ursprungsphase vor ca. 200 Jahren in Deutschland, durchaus „politischen Rückenwind“ aus der damaligen (konservativen) Politik bekamen. Die aufstrebende Arbeiterbewegung zu „bremsen“ spielt dabei keine untergeordnete Rolle. Das hat man inzwischen gern vergessen. ….

Auch die Phase der NS-Zeit hatte ihren besonderen „Geno-Charme“, vor allem die „Anbiederung“ der Verbände. Es lohnt sich das Buch „Die Überwältigung“ von Herrn Kaltenborn zu  lesen. Irgendwie hat man den Eindruck, dass – zumindest im Westen – keine wirkliche Aufarbeitung dieser dunklen Epoche erfolgte. „Verdrängung“ und „Anpassung“ wären wohl die aussagekräftigeren Begriffe. …

Wir wollen das nicht kritisieren, lediglich feststellen, dass „Genossenschaftspolitik“ selten als „Besonderheit“, sozusagen als ein „besonderer“ oder „eigenständiger“  Weg – im Interesse der Kooperation - gesehen wurde. Anpassung und Einpassung in das jeweils bestehende System, kann – zumindest in Deutschland – recht deutlich nachvollzogen werden. Das gilt auch für die Verbände. Das staatlich „gelenkte“ Prüfungssystem sorgt auch heute noch elegant dafür, dass wenig „Grenzüberschreitung“ z.B. in Richtung eines „kooperativen Systemwandels“ erfolgen konnte bzw. bis heute erfolgt ist. …

Auch die „Genossenschaftsforschung“ in Form von „Genossenschafts-Instituten“ verfolgte eher „Anpassungs-Optimierung“. Eine wirkliche Öffnung in Richtung einer Kooperations-Gesellschaft ist bisher nicht zu erkennen. …

Aus dieser Sicht ist es durchaus nicht von der Hand zu weisen, Genossenschaften eher als „konkurrenzbezogene Systemstabilisierung“ zu sehen. …

Die  „Coop-Impulse-Tests“ bestätigen diese Annahme ganz überwiegend. …

Seit etwa 10 Jahren scheint sich diese „Anpassungs-Strategie“ jedoch aufzulockern. Besonders junge Menschen „experimentieren“ mittels genossenschaftlicher Strukturen, einen kooperativen Wandel anzubahnen. Sie denken und lernen international, sind offen für neue Experimente, denken und handeln beweglich und ganzheitlich, verbinden vor allem Strukturen mit Werten. Selbstverantwortung, Selbstverwaltung, Vernetzung, Nachhaltigkeit u.ä. sind für diese jungen Menschen keine „Floskeln“, sondern feste innere Überzeugung, sozusagen „Lebensprogramm“. …

Sie nutzen die Digitalisierung und verkörpern nach innen und außen eine respektable (kooperative) Lebenskonformität. …

Die Coop-Impulse-Tests bestätigen das mittels – konstant - recht hoher „Schwingungswerte“. …

Es lässt sich durchaus erkennen, dass der eigentliche „Kooperative Wandel“ aus eben dieser Neuen Generation erfolgen wird. ….

Auch hier gilt:

·       Die „Corona-Folge-Effekte“ haben dazu beigetragen, dass eher von einem „genossenschaftlichen Neu-Start“ statt „Re-Start“ zu sprechen wäre.

Werden das die (alten) Verbände nachvollziehen wollen bzw. können oder bedarf auch hierfür neuer Überlegungen und Entscheidungen?

Euren Hinweis, mittels dem „Coop-Impulse-Tests“ sozusagen alle Genossenschaften im Hinblick auf ihre „Kooperations-Gesellschafts-Fähigkeiten“ zu „testen“ und diese Werte öffentlich zugänglich zu machen, halten wir inzwischen für durchaus überlegenswert. Bisher haben wir uns entschieden, lediglich solche Genossenschaften – bei Bedarf – mitzuteilen, die positive „Coop-Impulse“ testeten, also solche Impulse, die für einen „Kooperativen Wandel“ interessant (bedeutsam) sind. …

Die Zeit scheint gekommen, diese Position – Stück für Stück – aufzugeben, um eine öffentliche Diskussion über die „Funktion von Genossenschaften“ für einen „Kooperativen (Gesellschafts-) Wandel“ zu beginnen. …

Nehmen wir zur Verdeutlichung zwei Beispiele:

·       Die Gründung einer Genossenschaft, um Vermögen zu sichern oder Steuern zu sparen (sofern das überhaupt förderwirtschaftlich möglich ist), testet eher „konkurrenz-konform“.

Der Grund: Die „Vital-Impulse“ basieren auf niedrigen „Schwingungs-Werten“, wie z.B. „Angst“, „Kritik“ oder ähnlich. Ihnen fehlt ganz einfach das notwendige „Bewusstsein“ für „Gemeinschafts-Vorteile“.

·       Die Gründung einer Genossenschaft, um z.B. ein Netzwerk aufzubauen, das Menschen oder kleinere Unternehmen verbindet, um „lebensförderliche“ Produkte besser zu verkaufen, testet „kooperations-konform“.

Der Grund: Die „Vital-Impulse“ sind getragen von Werten wie z.B. „Freude“, „Gemeinsinn“, „lebenskonform“, etc..

An solchen Beispielen erkennt man recht deutlich den Zusammenhang zwischen „Vital-Impulse-Werten“ und „Coop-Impulse-Werten“. Man kann durchaus sagen, dass:

·       „Höhere Vital-Schwingungen“ auch zu besseren „Coop-Impulse-Werten“ führen.

Und ja, solche „Tests“ sind für Mitglieder von Genossenschaften oder „Neu-Gründer“ durchaus wichtige Indikatoren, um ihre eigenen (persönlichen) „Schwingungen“ im Auge zu behalten. Wer sich z.B. in einer „Struktur“ bewegt, wird zwangsläufig davon ausgehen müssen, dass dieses „Gruppen-Schwingungs-Feld“ auch die persönliche „Grundschwingung“ mehr befördert oder eben belastet, als man das bisher annahm.

Der „Klarheits-Test“ macht auch solche „unbewussten“ Einflüsse sichtbar. …

Eine „Wirtschaftsgemeinschaft“ mit einem „niedrigen Schwingungs-Level“ kann einfach nicht dazu dienen, „förderzweckkonform“ zu sein, sofern man bereit ist, z.B. Gesundheit, Betriebsklima, Arbeitsfreude oder ähnliche Werte als „Förderzwecke“ anzuerkennen. …

·       Geht es beim „Coop-Vital-Level“ auch um „Bewusstsein“?

Ja, natürlich, denn die menschlichen (Energie- ) „Schwingungen“ sind sozusagen das Bindeglied für mehr oder weniger „Bewusstheit“. …

Verkürzt kann man sagen:

·       Je höher der „Vital-Level“, umso mehr sind wir bewusst, führen wir ein Leben sozusagen auf „höherem Niveau“. …

Eine wichtiger Vorteil davon ist:

·       Wir nehmen einfach mehr bewusst wahr. Das Tages-Bewusstsein erhöht sich. Was bisher „unbemerkt“ ins „Unterbewusstsein“ rutschte, steht uns jetzt „bewusst“ zur Verfügung.

Eine wichtige Folge davon:

·       Unsere Entscheidungen haben eine „höhere Qualität“ – für uns selbst und das Ganze. …

Bei der Konzeption eines neuen Studienganges kann es sicherlich förderlich sein, sowohl das Konzept, wie auch die curricularen und didaktischen Grundlagen – zumindest grob – auszutesten. Auch bei geeigneten „Stellenbestzungen“ macht es Sinn, die „Vital-Impulse“ der Bewerber (vorab) zu kennen. …

Wenn ihr mögt, machen wir euch gern mit dem „Selbst-Testen“ – zumindest in den Grundlagen – vertraut. …

 

PS:

Auf einer „Tabelle“ mit den Werten „K1 – bis K11“ testen bisher nur wenige Genossenschaften oberhalb eines Wertes von „K5/K6“. Erst ab „K6“ haben Genossenschaften einen positiven Einfluss auf einen „Kooperativen Wandel“ oder verfügen über hinreichend „Cooperative Intelligenz“, um die erwünschten Vorteile aus „Gemeinschaftshandeln“ zu erfahren und „auszustrahlen“. ….

Die Quantenphysik würde von einem „Kooperativen Feld“ sprechen. Solche „Felder“ sind sozusagen eine Art „Sammelbecken“ für diejenigen Menschen, die ähnlich „schwingen“. Man kann sich mit solchen „Feldern“ bewusst verbinden und sich quasi aus dem „Mainstream-Konkurrenz-Feld“ lösen, um stabiler. ganzheitlich  „Kurs auf Kooperation“ zu halten. …

„Klare“ (kooperative) Gedanken/Absichten werden jetzt benötigt. …

Aber noch ist das „Konkurrenz-Feld“ recht stabil ….

Wir haben Zweifel, ob „Gedanken“ wirklich so eigenständig sind, wie wir annehmen. …

Es lohnt sich wirklich, mal etwas intensiver eure Gedanken zu beobachten. Dann werdet ihr überrascht sein, was sich so alles „ungefragt“ einschleicht und vorgibt, euer „Eigen“ zu sein.. …

Die Bedeutung des „Mainstream-Bewusstseins“ sollte nicht unterschätzt werden, vor allem wenn man anerkennt, dass unser Gehirn nicht „denkt“, sondern lediglich „Software“ verarbeitet. …

Und genau um diese „Software“ geht es. …

Wo steht der „Sender“, wer/was erstellt diese Software, warum „docken“ wir dort und nicht woanders an?

Solche und ähnliche Fragen haben viel mit den jetzt benötigten „Coop-Impulsen“ zu tun. …

·       Je höher unsere „Grund-Schwingung“, umso geringer ist der Einfluss der (Mainstream) „Konkurrenz-Denke“!      

Testet einfach selbst! Dann könnt ihr gut erkennen:

·       Ob die menschliche Souveränität steigt oder fällt.

 

Mehr Cooperative Intelligenz (CI) bedeutet stets auch:                       Mehr Souveränität (für alle)!

Information:

Wer über „Corna-Hintergründe“ (und deren Folgen) mehr erfahren möchte,    der sollte sich z.B. über die Initiative „Außerparlamentarischer Untersuchungsausschuss“ informieren (www.acu2020.de)

 

Vital-Impulse-Tests – Coop-Impulse-Tests - Klarheits-Test:

Wege zu mehr Souveränität jedes Menschen!

 

Redaktion: Fachgruppen  Vital-Impulse-Test – Coop-Impulse-Test -  Klarheits-Test im IWC QuantenInstitut (Internationale Wissenschafts- Cooperation für angewandte Quantenphysik)

Im Bereich Coop-Impulse-Test kooperieren wir mit dem MMWCoopGo Bundesverband der Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft e.V.

2019-11-02

Genossenschaften – nur „Stabilisatoren“ für ein todkrankes System?


Oder: Wenn es noch keine Genossenschaften gäbe, müsste man sie jetzt erfinden (wie der Raiffeisen), um die damals erstarkende Arbeiterschaft „abzulenken“. Nur wenn man den Kritikern eine „scheinbare Alternative“ im System anbietet, kann man den Widerstand gegen den abknickenden Kapitalismus noch eine Weile kanalisieren …    

DuoThinko – Denken „trifft“ Wahrnehmen

Wir könnten mehr wissen, wie wir denken zu wissen –
Viele Menschen zeigen das bereits, besonders die junge Generation



Frage:
Unsere Hochschul-Gruppe verfolgt das „Spielchen“ mit den Genossenschaften schon eine ganze Weile intensiv und grinsend. Wir haben uns deshalb auch mit der Funktion der Genossenschaften in einem kapitalistischen System beschäftigt. Schon vor 200 Jahren erkannte ein Herr Raiffeisen – der übrigens auch antisemitische Thesen verbreitet hat – gut, dass man die Arbeiterklasse dadurch schwächen könnte, indem man ihnen sogenannte Selbsthilfeorganisationen ermöglichte. Das Genossenschaftsrecht wurde also nicht geschaffen, um etwas zu verändern, sondern um etwas (altes) zu stabilisieren. Auch die Faschisten haben das schnell erkannt und sich der Genossenschaften bedient. Interessant ist, dass die bestehenden Genossenschaftsverbände sich geradezu „anbiederten“, dabei den Nazis zu Diensten zu sein. Damals wurden dann auch die „Prüfungsverbände“ geschaffen, die bis heute dem System „zu Diensten“ sind; nur mit einem „neuen Auftrag“. Ein wirklich intelligentes Konstrukt wurde damals geschaffen, um „indirekt“ Genossenschaften kontrollieren zu können …
Heute lautet der Auftrag wohl anders: Sichere das Bestehen eines stark schwächelnden, wahrscheinlich bereits todkranken Systems mit Namen Kapitalismus; manche sagen auch – verschönernd – Konkurrenz dazu. …
Alle Rechtsbereiche, gleich ob AG, GmbH oder in welcher Form auch immer können sich frei entfalten. Klar doch, sie sind Teil des bestehenden Systems. Nur bei Genossenschaften wird ein „Verband“ gefordert, dem jede Genossenschaft angehören muss. Dieser (Über-) Prüfungsverband wird staatlich kontrolliert. Er ist abhängig vom Wohlwollen des Staates (Aufsichtsbehörden). Dessen Aufgabe wiederum ist es, die Genossenschaften zu (über-) prüfen. …
Irgendwie top gelöst, um Genossenschaften in einem engen Korridor des bestehenden Systems zu halten. …
Macht doch mal den „Selbst-Test“: Schreibt in eine Genossenschaftssatzung rein, dass der Förderzweck der Mitglieder ist, aus dem bestehenden Wirtschaftssystem auszutreten und ein wirklich kooperatives neues Wirtschaften anzustreben. Und dass ihr untereinander „tauschen“ wollt und deshalb kein „Geld“ fließt, sondern Wert gegen Wert verrechnet wird. …
Dann sucht ihr euch dazu einen „Prüfungsverband“ in Deutschland. Viel Spaß bei dieser „Nummer“. …
Also für uns sind Genossenschaften einfach nur „Systemstabilisierer“, solange, bis man uns vom Gegenteil überzeugt. Aber sie werden dem maroden System auch nicht helfen, zu gesunden. Der Virus „jeder bekämpft jeden“ macht entweder die Menschen kaputt oder die gesamte Existenz. … Alles nur eine Frage von nur noch recht wenig Zeit …     
Na klar, müssen wir auch in einer „nachkapitalistischen“ Welt tätig sein. Dann könnten Genossenschaften durchaus gute Dienste tun. Sie sind halt anpassungsfähig; kommt nur darauf an, wer sich ihrer bedient. …  

Antwort:
Bitte seid nicht überrascht, wenn wir uns nicht intensiver auf eure – durchaus interessante – Analyse nicht weiter einlassen wollen.
Das hat mehrere Gründe, die auch für euch interessant sein könnten, wenn ihr kooperativen Wandel wirklich wollt.
Zunächst ist es für uns nicht so wichtig, was gewesen ist. Unser aller Leben ist „JETZT“. Und nur aus diesem JETZT heraus können sich Kräfte einer Neugestaltung entwickeln. Aus diesem JETZT entstehen auch die neuen Bilder, entsteht eine neue Welt. …
Es macht wirklich keinen Sinn, historische Abläufe zu nutzen, um daraus „Zukunft“ zu bauen. Wir können nicht wirklich wissen, was und warum sich damals wirklich „abgespielt“ hat. Es sind eher Vermutungen. Auch historische Dokumente erschließen sich heute nur aus der Sicht von heute. Selbst Zeitzeugen „bezeugen“ nur das, was ihr Verstand ihnen zur Verfügung stellt. Heute wissen wir jedoch, dass der Verstand nur 3-5 % (wenn überhaupt so viel) aufnimmt, was sich wirklich ereignet. Das war damals nicht anders! ….

Das Gestalten von Gegenwart und Zukunft quasi „per Rückspiegel“, ist nicht nur das Problem der Menschen, die sich mit „Geschichtswissenschaft“ beschäftigen, sondern sogar das Problem der meisten Eltern und wohl auch der Lehrer. …
Außerdem fällt uns auf, dass ihr „der“ Politik, „den“ Verbänden, „den“ Umständen, usw. mehr „Kraft“ zubilligt, wie ihnen eigentlich zusteht. Und muss nicht irgendjemand „seine“ Kraft zunächst abgegeben haben, damit Situation entstehen können, die ihr jetzt bemängelt? Nicht die „Institutionen“ sind das Thema. Es sind die Menschen, die solche Situationen erst ermöglichen. …

Wir bitten euch dringen euere „Positionen“ zu überprüfen, denn ihr beteiligt euch – bewusst oder unbewusst – daran, dass sich die Menschen ihrer Potenziale nicht bewusst werden – oder bewusst provokant ausgedrückt – endlich „aufwachen“ und sich ihrer wahren Kraft und Möglichkeiten bedienen. …

Alle Systeme, die bisher in der Menschheitsgeschichte in Erscheinung getreten sind, funktionierten irgendwie nach dem gleichen Grundsatz mit dem Namen: „Wir machen das FÜR EUCH“. Mögen die diversen „ismen“ (Systeme) auch noch so nett propagiert sein, sie ALLE haben nicht darauf gebaut, den Menschen sich ihrer wahren Potenziale bewusst werden zu lassen. Selbst Systeme der Neuzeit vergessen das gern. …

„Die“ Regierung, Parteien, Verbände, …. auch viele Genossenschaften, basieren genau auf diesem „Vergessen“. Dann ist der Schritt naheliegend, dass „Führer“, „Geführte“ und letztlich „Verführte“ entstehen. Und dann kommt dazu der „Irrglaube“, dass irgendjemand von denen es „neutral“ macht, sogar wisse, was für die „anderen“ gut oder richtig sei. So jemand weiß immer nur genau, was für „ihn“ oder „sie“ selbst vorteilhaft ist und überträgt diese Sicht auf „Die Anderen“.
So war und ist LEBEN eigentlich nicht gemeint.

Diese Sichtweise wird niemand gern eingestehen. Würde es trotzdem geschehen, wäre die Ära „Wir machen das FÜR EUCH“ zu Ende – in allen Lebensbereichen! …
Würde z.B. die Kirche ihre eigenen Texte wirklich zum Wohle der Menschen interpretieren, würde sie z.B. einige „Jesus-Zitate“ (Bibel) ganz obenan stellen. Er soll z.B. gesagt haben:

·       „Das, was ich kann, das könnt ihr auch und noch viel mehr“.
·       Und weiter: „Euer Glaube versetzt Berge“. …

Was ist damit gemeint?
Vereinfacht gesagt liegt darin die Sicht, dass JEDER Mensch die Fähigkeit hat, sein Leben – bestmöglich und sinnerfüllt - selbst zu gestalten. …

Wir vermuten, dass ihr nicht glauben könnt, dass das so ist, dass sich z.B. Menschen sogar selbst heilen könnten, dass Menschen grandiose Erfinder sein könnten, auch ohne akademische Titel, dass Menschen in Orchestern hervorragend spielen können, ohne Noten zu kennen, dass Menschen ohne Handy und andere Hilfsmittel sich – über alle Sprachdifferenzen und Entfernungen hinweg – bestens verständigen können (Telepathie) …

Könnt oder wollt ihr so etwas wirklich glauben? Wollt ihr es überhaupt wirklich wissen? Wenn ja, dann beginnt damit, euch nur noch auf das zu konzentrieren, was „gehen soll“ und nicht auf das, was (noch) „nicht geht“. …
Wir wollen euch noch einige Hinweise für „Mutmachen“ geben. Zunächst einige für die Aktualität und dann einige zur Perspektive.

Nehmen wir an, ihr wollt gemeinsam eine Firma gründen. Das Umfeld habt ihr erkannt, ist derzeit „kapitalistisch“ und läuft im „Konkurrenz-Modus“. Wir vermuten, ihr seid im Lande nicht die Einzigen, die das so erkannt haben und anders möchten. …
Nun, zur Veränderung bedarf es Menschen, die bereit und befähigt sind etwas ändern zu wollen. …
Dafür bedarf es des Willens und der Ziele.
Was also wären genau euere Ziele?
Kennt ihr bereits die Bilder, nach denen euere neu formierte Gesellschaft funktionieren könnte?
Wie sollte „regiert“ werden, wie produziert, wie verteilt, wie bezahlt, wie versorgt, wie ausgebildet, wie Konflikte geklärt werden? …
Solche und viel mehr Fragen müssten beantwortet werden, um einen (kooperativen) Wandel wirklich in Gang zu bringen. …

Wir wollen damit sagen, dass es nicht dabei bleiben kann, etwas abzulehnen, sondern vielmehr darum geht, etwas – wahrscheinlich völlig - Neues hervorzubringen. …
Die „Systemhalter“ (die, die keine Veränderung mögen) könnten sich eigentlich über jeden freuen, der sie „kritisiert“. Warum? Nun die Aufmerksamkeit ist dann auf das gerichtet, was nicht gewollt ist. Und wohin die Aufmerksamkeit fließt, dahin fließt auch die Energie. In diese „Wandlungs-Falle“ treten viele Menschen ein und stabilisieren damit – unbewusst – das, was sie eigentlich anders haben wollen. …
Bitte lenkt eure Aufmerksamkeit darauf, was ihr wirklich wollt und vergesst das beliebte „Spiel“ von kritisieren und urteilen.
Viel wirksamer ist, die neuen Bilder zu „malen“ und so zu tun, „als ob“ ihr bereits diese Ziele (Absichten) erreicht hättet. …  
Vielleicht könnte man so beginnen:
Wie wäre es z.B. ein „Netzwerk des Gleichklangs“ zu bilden?
Ihr definiert, was ihr wirklich wollt, z.B. etwas (allgemein) Nützliches herzustellen und anderen Menschen verfügbar zu machen. Ihr wollt dies gemeinschaftlich tun und verbindet euch mit denen, die diese Vorgehensweise teilen. …
Nun, ihr seid noch Teilnehmer innerhalb eines Systems, das ihr eigentlich überwinden wollt. Na und? Jetzt definiert ihr, wie genau eure Beziehungen nach innen und außen aussehen sollen. Ihr legt z.B. fest, was, womit, wozu, wie, warum, etc. erstellt und angeboten werden soll. …

Daraus entstehen die ersten „Bilder“ von einer Gesellschaft, von der ihr meint, dass sie der Zukunft entsprechen könnte. Ähnlich wie „Übungsfirmen“, „spielt“ ihr die Abläufe (theoretisch) durch.  Dabei „fühlt“ ihr hinein in die entstehenden Potenziale. Wir sagen bewusst „fühlen“, weil wir über den Verstand hinausgehen wollen. Der Verstand ist wenig geeignet, um wirklich Neues entstehen zu lassen. Er nutzt nur das Bekannte und „bearbeitet“ dies anders. …
Ihr benötigt jedoch etwas, was es bisher (noch) nicht gab!
Wirkliche Kreativität, Innovation oder „Genialität“ entsteht nicht aus bereits „Bekanntem“. Dieses Wissen – das ihr benötigt - nennen wir Intuition oder Inspiration. Es ist die Art, wie „Erfindungen“ in die Welt kamen und kommen. Wenn nach langen intensiven Diskussionen der Verstand völlig „übermüdet“ war, machte – Albert Einstein -  oft allein einen Spaziergang. Und genau dabei kamen ihm die besten Ideen. …
Was kann uns das Lehren? Nicht der Verstand machte ihn zum „Genie“, sondern etwas anderes. …
Wir sprechen ganz allgemein davon, sich den Zugriff zum „Quantenfeld“ zu eröffnen. Man glaubt es kaum, aber unser Verstand ist der „Zensor“ zwischen „Normalität“ und „Genialität“.
Gern werden wir – falls Interesse besteht – dazu mehr sagen. …

Wir wollen noch auf euere Kritik an der möglichen Unternehmensform „Genossenschaft“ eingehen, denn mit Vereinen ist wirtschaftliches Handeln nur sehr bedingt möglich. …

Eure Skepsis gegenüber Genossenschaften vermögen wir nicht unbedingt zu teilen. Dennoch finden wir es richtig und wichtig, sich darüber klar zu werden, dass Genossenschaften in der Vergangenheit durchaus eher zur Stabilisierung von Konkurrenzsystemen diensten und nicht zu deren „Überwindung“. …
Ob Herr Raiffeisen ein „Antisemit“ war, ist auch Vergangenheit, nützt uns jetzt wenig. Auch ohne Herrn Raiffeisen gäbe es wohl heute so etwas wie Genossenschaften, denn irgendwie muss es ja eine (gemeinschaftsbezogene) Rechtform – auch in einem Konkurrenzsystem geben. …

Aber wozu dient sie oder wem dient sie und warum?

Ganz allgemein gesagt, soll sie wohl einerseits (kooperative) Alternativen ermöglichen, andererseits aber auch verhindern, dass dies zu einer grundlegenden „Systemveränderung“ führt. Das wäre die Funktion „System-Stabilisator“. …
Aber wir sehen auch durchaus, dass mittels Genossenschaften ein „Systemwandel“ möglich wäre. Dafür müsste jedoch das Umfeld, in dem Genossenschaften wirken verändert werden.
Nehmen wir beispielhaft die Pflichtmitgliedschaft in Prüfungsverbänden.
Die Frage ist berechtigt, ob solche Verbände eher dem Staatswillen, eher dem Willen ihrer Mitglieder oder gleichzeitig beiden „Vorgaben“ genügen (müssen).
Zulassung und Aberkennung der Zulassung obliegt dem Staat. Angenommen, die Verbandsmitglieder würden wirklich von ihrer Souveränität Gebrauch machen und in ihrer Satzung so etwas wie eine „Systemkorrektur“ einfügen. Was geschähe dann? Ihr ahnt die Antwort. Insoweit geben wir euch durchaus Recht, dass Genossenschaften – zumindest indirekt – systemkonform wirken müssen.
Dennoch glauben wir nicht, dass irgendein Verband es bereits einmal gewagt haben könnte, das „auszutesten“. Eher ist eine Art vorauseilender „Gehorsam“ wahrscheinlich …
Es spricht einiges dafür – sofern es bei einer staatlich verordneten Pflichtmitgliedschaft für Genossenschaften bliebe – darüber nachzudenken, dass Genossenschaftsinitiativen, die wirklich kooperativen Wandel anstreben, auch Einfluss in einem solchen Verband nehmen müssen. Sofern das nicht möglich ist, könnte man auch an eine Neugründung denken. …

Aus der Perspektive „verbandliche Systemstabilisierung“ könnten auch Initiativen Sinn machen, die konsequent eine Pflichtmitgliedschaft von Genossenschaften in „staatlich beaufsichtigten Verbänden“ ablehnen und darauf verweisen, dass dies „Relikt“ von 1934 nicht EU-konform ist. Bis auf Österreich hat nur noch Deutschland diese Form „indirekter Staatskontrolle“ von Genossenschaften. Deshalb sind auch die genossenschaftlichen Verbände solcher Länder wesentlich mutiger bezüglich ihrer politischen Forderungen. Dies wiederum spiegelt sich auch in den deutlich höheren Neugründungen von Genossenschaften wider.

Da es zur Genossenschaft derzeit vermutlich keine wirkliche Alternative gibt, um gemeinsam und gemeinwirtschaftlich handeln zu können, also quasi kooperativ Wirtschaft zu tätigen, würden wir derzeit das „kleinere Übel“ anbieten wollen, sich sehr genau solche Verbände anzusehen, vor allem deren „Staatsnähe“ genauer zu beurteilen. Im Rahmen der innerverbandlichen Willensbildung sollte aktiv Einfluss genommen werden, z.B. durch Gründung einer Fachgruppe „kooperativer Wandel“. …
Wir verweisen auch auf eine interessante Initiative des MMWCoopGo Bundesverbandes hin, Artikel 20 des Grundgesetzes (Staatszielbestimmung) in Richtung Kooperation zu konkretisieren, durch Einfügung nur eines einzigen Wortes („kooperativer“). Allein die Diskussion – wahrscheinlich im Rahmen eines Volksbegehrens – würde zeigen, welche Partei wirklich an einem kooperativen Wandel interessiert ist oder nur eben an etwas intelligenter Systemstabilisierung mittels eines „Feigenblattes“ namens Genossenschaft. ...

Fazit:
Intelligente Lösungen ergeben sich niemals durch „urteilen“, „verurteilen“ oder „kritisieren“. Denn all das sind eigentlich „System-Stabilisierer“. Intelligent ist vielmehr, neue Konzeptionen zu entwickeln und „Sog-Kraft“ (durch wahre WirKraft“) zu erzeugen. Und all das sollte im „Mit-Stil“ („wir machen das MIT euch“) und nicht im (alten) „Für-Stil“ („wir machen das FÜR euch“) erfolgen. …
Und bitte bemüht euch um die Entwicklung des Bewusstseins, nicht so sehr des Verstandes. Gerade Menschen, die ab dem Jahre 2000 geboren wurden, sind sehr daran interessiert, bereit und fähig, wirklich kooperative Strukturen und lebenskonforme Inhalte, in Erscheinung zu bringen. Sie erkennen auch sehr genau, ob ein „Wir“ tatsächlich gemeint ist, oder nur eben „taktisch“. …
Viel Spaß beim Mitwirken auf dem Weg zu einer kooperativen Gesellschaft in unserem Lande. …
             
erfolgen

FragestellerIn: Hochschulgruppe „Alternative Wirtschaft“


Redaktion: FG DuoThinkO im IWC QuantenInstitut
(Internationale Wissenschafts- Cooperation für angewandte Quantenphysik) info@quanteninstut.de


Irrt „Herr Raiffeisen“ – oder interpretieren wir ihn nur „falsch“?

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