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Man kann –
vereinfacht – sagen: Zunehmendes Bewusstsein fördert die Bereitschaft und
Fähigkeit zu mehr Kooperation. Bewusstsein ist eine „Schwingungs-Energie“,
die man „messen“ kann. Der „Coop-Impulse-Test“ gibt Auskunft, über das
„Kooperative Wandlungs-Potenzial“, das man auch als „Cooperative Intelligenz
(CJ) bezeichnen kann. Man kann z.B. die „Felder“ von Institutionen
(Unternehmen, Genossenschaften, etc.) insgesamt „testen“ oder auch
„partiell“, wie z.B. einzelne Aktionen und Situationen. Das
„Gesamt-Betriebsklima“ ist z.B. ein „Teil-Feld“ mit recht großer Wirkung auf
das „Unternehmens-Gesamt-Feld“. Aber auch die Beziehungen zu Kunden,
Lieferanten, Art und Form von Werbung und Marketing, etc. gehen in die
Beurteilung ein. Letztlich kann auch recht genau ermittelt werden, ob z.B.
eine Genossenschaft eher einen Beitrag zur „Konkurrenz-Stabilisierung“ oder
eher einen Beitrag zum „Kooperativen Wandel“ leistet. Gleiches gilt wohl auch
für Genossenschafts-Verbände oder Verbände für Genossenschaftsmitglieder, wie
z.B. die „Igenos-Organisation“. … Testen Sie einfach
selbst! |
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Selbst-Tests –
Wege zu mehr eigener Souveränität |
|
Frage: Danke zunächst für eure Hinweise, dass „Genossenschaft nicht gleich
Genossenschaft“ ist. Wir haben uns viele Genossenschaften näher angesehen und
konnten nicht unbedingt eine „Faszination“ für einen „Kooperativen Wandel“
daran erkennen. Ihr habt durchaus Recht, dass Genossenschaften „zwei Herren“
dienen können: Alibi-Funktion für das schwächelnde Konkurrenz-System oder
Grundlage für eine neue Kooperations-Gesellschaft. Man muss genau hinschauen.
Genossenschaftsverbände scheint das irgendwie egal zu sein. … Nicht egal ist
es den Mitgliedern in Genossenschaften. … Aber für die gibt es wohl keinen
Verband?... Kann man mit euren Tests (Coop-Impulse oder Vital-Impulse) die
Unterschiede erkennen? … Warum „testet“ ihr nicht einfach alle Genossenschaften und
veröffentlicht dann diese Werte? Wir sind sicher, das würde viel Lebendigkeit
in die „Landschaft“ der Genossenschaften und deren Verbände bringen. … Wenn ihr uns das „Testen“ beibringt, wollen wir uns gern daran
beteiligen. Und eine Frage in eigener Sache: Könnten wir auch den Beitrag unserer Business-School „ertesten“, z.B.
wie hoch deren Anteil für „Konkurrenz-Stabilisierung“ oder
„Kooperations-Entwicklung“ ist? Vielleicht erläutert ihr auch noch kurz die Bedeutung des
„Klarheits-Tests“ – für wen „Klarheit“ und warum? Reicht der Coop-Impulse-Test
dazu nicht aus? |
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FragestellerIn:
Studenten einer Business-School |
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Antwort: – Auszug - Wir wissen, dass wir uns nicht bei allen Genossenschaften Sympathien
einholen. Aber darum sollte es jetzt auch nicht gehen. Genossenschaften sind
derzeit die einzige (vorhandene) Struktur, in der bereits jetzt gute Schritte
in Richtung „Kooperativer Wandel“ zu gehen sind. … Dennoch bedarf es vermutlich weiterer, neuer Strukturen. Die Idee einer „Kooperations-Gesellschaft
(KoopG)“ hat es bereits gegeben. Sie ist jedoch (noch) nicht realisiert
worden. Wer im Internet „googlet“ wird sicherlich noch „fündig“ werden. … Hier nur zur Erinnerung: Gern verdrängt wird, dass Genossenschaften in ihrer Ursprungsphase vor
ca. 200 Jahren in Deutschland, durchaus „politischen Rückenwind“ aus der
damaligen (konservativen) Politik bekamen. Die aufstrebende
Arbeiterbewegung zu „bremsen“ spielt dabei keine untergeordnete Rolle.
Das hat man inzwischen gern vergessen. …. Auch die Phase der NS-Zeit hatte ihren besonderen „Geno-Charme“,
vor allem die „Anbiederung“ der Verbände. Es lohnt sich das Buch „Die
Überwältigung“ von Herrn Kaltenborn zu
lesen. Irgendwie hat man den Eindruck, dass – zumindest im Westen –
keine wirkliche Aufarbeitung dieser dunklen Epoche erfolgte. „Verdrängung“
und „Anpassung“ wären wohl die aussagekräftigeren Begriffe. … Wir wollen das nicht kritisieren, lediglich feststellen, dass
„Genossenschaftspolitik“ selten als „Besonderheit“, sozusagen als ein
„besonderer“ oder „eigenständiger“ Weg
– im Interesse der Kooperation - gesehen wurde. Anpassung und Einpassung
in das jeweils bestehende System, kann – zumindest in Deutschland – recht
deutlich nachvollzogen werden. Das gilt auch für die Verbände. Das staatlich
„gelenkte“ Prüfungssystem sorgt auch heute noch elegant dafür, dass wenig
„Grenzüberschreitung“ z.B. in Richtung eines „kooperativen Systemwandels“
erfolgen konnte bzw. bis heute erfolgt ist. … Auch die „Genossenschaftsforschung“ in Form von „Genossenschafts-Instituten“
verfolgte eher „Anpassungs-Optimierung“. Eine wirkliche Öffnung in Richtung
einer Kooperations-Gesellschaft ist bisher nicht zu erkennen. … Aus dieser Sicht ist es durchaus nicht von der Hand zu weisen,
Genossenschaften eher als „konkurrenzbezogene Systemstabilisierung“ zu
sehen. … Die „Coop-Impulse-Tests“
bestätigen diese Annahme ganz überwiegend. … Seit etwa 10 Jahren scheint sich diese „Anpassungs-Strategie“ jedoch aufzulockern.
Besonders junge Menschen „experimentieren“ mittels genossenschaftlicher
Strukturen, einen kooperativen Wandel anzubahnen. Sie denken und
lernen international, sind offen für neue Experimente, denken und handeln
beweglich und ganzheitlich, verbinden vor allem Strukturen mit
Werten. Selbstverantwortung, Selbstverwaltung, Vernetzung, Nachhaltigkeit
u.ä. sind für diese jungen Menschen keine „Floskeln“, sondern feste innere
Überzeugung, sozusagen „Lebensprogramm“. … Sie nutzen die Digitalisierung und verkörpern nach innen und außen eine
respektable (kooperative) Lebenskonformität. … Die Coop-Impulse-Tests bestätigen das mittels – konstant - recht
hoher „Schwingungswerte“. … Es lässt sich durchaus erkennen, dass der eigentliche „Kooperative
Wandel“ aus eben dieser Neuen Generation erfolgen wird. …. Auch hier gilt: · Die „Corona-Folge-Effekte“ haben dazu beigetragen, dass eher von einem „genossenschaftlichen
Neu-Start“ statt „Re-Start“ zu sprechen wäre. Werden das die (alten) Verbände nachvollziehen wollen bzw. können
oder bedarf auch hierfür neuer Überlegungen und Entscheidungen? Euren Hinweis, mittels dem „Coop-Impulse-Tests“ sozusagen alle
Genossenschaften im Hinblick auf ihre „Kooperations-Gesellschafts-Fähigkeiten“
zu „testen“ und diese Werte öffentlich zugänglich zu machen, halten wir inzwischen
für durchaus überlegenswert. Bisher haben wir uns entschieden, lediglich
solche Genossenschaften – bei Bedarf – mitzuteilen, die positive
„Coop-Impulse“ testeten, also solche Impulse, die für einen „Kooperativen
Wandel“ interessant (bedeutsam) sind. … Die Zeit scheint gekommen, diese Position – Stück für Stück –
aufzugeben, um eine öffentliche Diskussion über die „Funktion von
Genossenschaften“ für einen „Kooperativen (Gesellschafts-) Wandel“ zu
beginnen. … Nehmen wir zur Verdeutlichung zwei Beispiele: ·
Die Gründung einer
Genossenschaft, um Vermögen zu sichern oder Steuern zu sparen (sofern
das überhaupt förderwirtschaftlich möglich ist), testet eher „konkurrenz-konform“.
Der Grund: Die
„Vital-Impulse“ basieren auf niedrigen „Schwingungs-Werten“, wie z.B.
„Angst“, „Kritik“ oder ähnlich. Ihnen fehlt ganz einfach das notwendige
„Bewusstsein“ für „Gemeinschafts-Vorteile“. ·
Die Gründung einer
Genossenschaft, um z.B. ein Netzwerk aufzubauen, das Menschen oder kleinere
Unternehmen verbindet, um „lebensförderliche“ Produkte besser zu
verkaufen, testet „kooperations-konform“. Der Grund: Die
„Vital-Impulse“ sind getragen von Werten wie z.B. „Freude“, „Gemeinsinn“,
„lebenskonform“, etc.. An solchen Beispielen erkennt man recht deutlich den Zusammenhang
zwischen „Vital-Impulse-Werten“ und „Coop-Impulse-Werten“. Man kann durchaus
sagen, dass: ·
„Höhere
Vital-Schwingungen“ auch zu besseren „Coop-Impulse-Werten“ führen. Und ja, solche „Tests“ sind für Mitglieder von Genossenschaften oder
„Neu-Gründer“ durchaus wichtige Indikatoren, um ihre eigenen
(persönlichen) „Schwingungen“ im Auge zu behalten. Wer sich z.B. in einer
„Struktur“ bewegt, wird zwangsläufig davon ausgehen müssen, dass dieses „Gruppen-Schwingungs-Feld“
auch die persönliche „Grundschwingung“ mehr befördert oder eben
belastet, als man das bisher annahm. Der „Klarheits-Test“ macht auch solche „unbewussten“ Einflüsse sichtbar.
… Eine „Wirtschaftsgemeinschaft“ mit einem „niedrigen Schwingungs-Level“
kann einfach nicht dazu dienen, „förderzweckkonform“ zu sein, sofern
man bereit ist, z.B. Gesundheit, Betriebsklima, Arbeitsfreude oder
ähnliche Werte als „Förderzwecke“ anzuerkennen. … ·
Geht es beim
„Coop-Vital-Level“ auch um „Bewusstsein“? Ja, natürlich, denn die menschlichen (Energie- ) „Schwingungen“ sind
sozusagen das Bindeglied für mehr oder weniger „Bewusstheit“. … Verkürzt kann man sagen: ·
Je höher der
„Vital-Level“, umso mehr sind wir bewusst, führen wir ein Leben sozusagen auf
„höherem Niveau“. … Eine wichtiger Vorteil davon ist: ·
Wir nehmen einfach
mehr bewusst wahr. Das Tages-Bewusstsein erhöht sich. Was bisher „unbemerkt“ ins
„Unterbewusstsein“ rutschte, steht uns jetzt „bewusst“ zur Verfügung. Eine wichtige Folge davon: ·
Unsere Entscheidungen
haben eine „höhere Qualität“ – für uns selbst und das Ganze. … Bei der Konzeption eines neuen Studienganges kann es sicherlich
förderlich sein, sowohl das Konzept, wie auch die curricularen und
didaktischen Grundlagen – zumindest grob – auszutesten. Auch bei
geeigneten „Stellenbestzungen“ macht es Sinn, die „Vital-Impulse“ der
Bewerber (vorab) zu kennen. … Wenn ihr mögt, machen wir euch gern mit dem „Selbst-Testen“ –
zumindest in den Grundlagen – vertraut. … PS: Auf einer „Tabelle“ mit den Werten „K1 – bis K11“ testen bisher nur
wenige Genossenschaften oberhalb eines Wertes von „K5/K6“. Erst ab „K6“
haben Genossenschaften einen positiven Einfluss auf einen „Kooperativen
Wandel“ oder verfügen über hinreichend „Cooperative Intelligenz“, um die
erwünschten Vorteile aus „Gemeinschaftshandeln“ zu erfahren und
„auszustrahlen“. …. Die Quantenphysik würde von einem „Kooperativen Feld“ sprechen.
Solche „Felder“ sind sozusagen eine Art „Sammelbecken“ für diejenigen
Menschen, die ähnlich „schwingen“. Man kann sich mit solchen „Feldern“ bewusst
verbinden und sich quasi aus dem „Mainstream-Konkurrenz-Feld“ lösen, um
stabiler. ganzheitlich „Kurs auf
Kooperation“ zu halten. … „Klare“ (kooperative) Gedanken/Absichten werden jetzt benötigt. … Aber noch ist das „Konkurrenz-Feld“ recht stabil …. Wir haben Zweifel, ob „Gedanken“ wirklich so eigenständig sind, wie wir
annehmen. … Es lohnt sich wirklich, mal etwas intensiver eure Gedanken zu
beobachten. Dann werdet ihr überrascht sein, was sich so alles
„ungefragt“ einschleicht und vorgibt, euer „Eigen“ zu sein.. … Die Bedeutung des „Mainstream-Bewusstseins“ sollte nicht
unterschätzt werden, vor allem wenn man anerkennt, dass unser Gehirn nicht
„denkt“, sondern lediglich „Software“ verarbeitet. … Und genau um diese „Software“ geht es. … Wo steht der „Sender“, wer/was erstellt diese Software, warum
„docken“ wir dort und nicht woanders an? Solche und ähnliche Fragen haben viel mit den jetzt benötigten
„Coop-Impulsen“ zu tun. … ·
Je höher unsere
„Grund-Schwingung“, umso geringer ist der Einfluss der (Mainstream)
„Konkurrenz-Denke“! Testet einfach selbst! Dann könnt ihr gut erkennen: ·
Ob die menschliche Souveränität
steigt oder fällt. Mehr Cooperative Intelligenz (CI) bedeutet stets
auch: Mehr
Souveränität (für alle)! Information: Wer über „Corna-Hintergründe“ (und deren Folgen) mehr erfahren möchte, der sollte sich z.B. über die Initiative
„Außerparlamentarischer Untersuchungsausschuss“ informieren (www.acu2020.de) Vital-Impulse-Tests – Coop-Impulse-Tests - Klarheits-Test: Wege zu mehr Souveränität jedes Menschen! |
|
Redaktion: Fachgruppen Vital-Impulse-Test – Coop-Impulse-Test
- Klarheits-Test im IWC QuantenInstitut (Internationale Wissenschafts-
Cooperation für angewandte Quantenphysik) |
|
Im Bereich Coop-Impulse-Test kooperieren wir
mit dem MMWCoopGo Bundesverband der Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft
e.V. |
QuantenInstitut ist die erste internationale Wissenschafts- und Medien-Cooperation für quantenoptimierte Intelligenz-, Bewusstseins- und Kooperationsforschung und deren Umsetzung in der Praxis. Im Zusammenwirken von Wissenschaftlern, Entscheidungsträgern, Journalisten, etc. werden Methoden und Konzepte - besonders zur Kooperationsentfaltung, erprobt. Hier veröffentlichen wir Auszüge der Antworten unserer diversen Arbeitsgruppen (FachBlogs) in Bezug auf praxisbezogene Fragestellungen.
QuantenInstitut
Hier veröffentlichen wir vor allem aus den diversen Fach-Gruppen des QuantenInstituts. Inzwischen wird in immer mehr Wissenschaftsbereichen erkannt, dass "Forschung und Lehre" ohne Einbeziehung der Quantenphysik recht oberflächlich bleiben, manchmal sogar fehlerhaft sind. Beim QuantenInstitut geht es neben der Forschung, vorrangig um praxisbezogene Impulse, AnwendungsWissen für Entscheidungsträger. In Fragen der WirtschaftsCooperation sind für uns der Bundesverband MMWCoopGo e.V. (für Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft) und dessen "ThinkTank" das SCFI (SmartCoop ForschungsInstitut) Partner.
Hinweis: Unsere CoopGo-Dialoge (per Mail, Telefon- o. Video) sind kostenfrei, sofern uns die Möglichkeit eingeräumt wird, diese Informationen zur Förderung des Kooperativen Wandels einzusetzen („Hilfen zur Selbsthilfe“). Ausschließlich, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, können die Fragen (stilistisch) geringfügig angepasst werden. Danke für euere Hilfe zur Gestaltung einer Kooperations-Gesellschaft.
Koordination: Dr. Adoy Allisei, Gerd K. Schaumann
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2020-07-28
Nicht jede Genossenschaft fördert den „Kooperativen Wandel“ …
2019-11-02
Genossenschaften – nur „Stabilisatoren“ für ein todkrankes System?
Oder: Wenn es
noch keine Genossenschaften gäbe, müsste man sie jetzt erfinden (wie der
Raiffeisen), um die damals erstarkende Arbeiterschaft „abzulenken“. Nur wenn
man den Kritikern eine „scheinbare Alternative“ im System anbietet, kann man den
Widerstand gegen den abknickenden Kapitalismus noch eine Weile kanalisieren …
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DuoThinko – Denken
„trifft“ Wahrnehmen
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Wir könnten mehr wissen, wie wir
denken zu wissen –
Viele Menschen zeigen das bereits,
besonders die junge Generation
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Frage:
Unsere Hochschul-Gruppe verfolgt das „Spielchen“ mit den
Genossenschaften schon eine ganze Weile intensiv und grinsend. Wir haben uns deshalb
auch mit der Funktion der Genossenschaften in einem kapitalistischen System
beschäftigt. Schon vor 200 Jahren erkannte ein Herr Raiffeisen – der übrigens
auch antisemitische Thesen verbreitet hat – gut, dass man die Arbeiterklasse
dadurch schwächen könnte, indem man ihnen sogenannte
Selbsthilfeorganisationen ermöglichte. Das Genossenschaftsrecht wurde also
nicht geschaffen, um etwas zu verändern, sondern um etwas (altes) zu
stabilisieren. Auch die Faschisten haben das schnell erkannt und sich der
Genossenschaften bedient. Interessant ist, dass die bestehenden
Genossenschaftsverbände sich geradezu „anbiederten“, dabei den Nazis zu
Diensten zu sein. Damals wurden dann auch die „Prüfungsverbände“ geschaffen,
die bis heute dem System „zu Diensten“ sind; nur mit einem „neuen Auftrag“.
Ein wirklich intelligentes Konstrukt wurde damals geschaffen, um „indirekt“ Genossenschaften
kontrollieren zu können …
Heute lautet der Auftrag wohl anders: Sichere das Bestehen eines stark
schwächelnden, wahrscheinlich bereits todkranken Systems mit Namen
Kapitalismus; manche sagen auch – verschönernd – Konkurrenz dazu. …
Alle Rechtsbereiche, gleich ob AG, GmbH oder in welcher Form auch immer
können sich frei entfalten. Klar doch, sie sind Teil des bestehenden Systems.
Nur bei Genossenschaften wird ein „Verband“ gefordert, dem jede
Genossenschaft angehören muss. Dieser (Über-) Prüfungsverband wird staatlich
kontrolliert. Er ist abhängig vom Wohlwollen des Staates (Aufsichtsbehörden).
Dessen Aufgabe wiederum ist es, die Genossenschaften zu (über-) prüfen. …
Irgendwie top gelöst, um Genossenschaften in einem engen Korridor des
bestehenden Systems zu halten. …
Macht doch mal den „Selbst-Test“: Schreibt in eine Genossenschaftssatzung
rein, dass der Förderzweck der Mitglieder ist, aus dem bestehenden
Wirtschaftssystem auszutreten und ein wirklich kooperatives neues
Wirtschaften anzustreben. Und dass ihr untereinander „tauschen“ wollt und
deshalb kein „Geld“ fließt, sondern Wert gegen Wert verrechnet wird. …
Dann sucht ihr euch dazu einen „Prüfungsverband“ in Deutschland. Viel
Spaß bei dieser „Nummer“. …
Also für uns sind Genossenschaften einfach nur „Systemstabilisierer“,
solange, bis man uns vom Gegenteil überzeugt. Aber sie werden dem maroden
System auch nicht helfen, zu gesunden. Der Virus „jeder bekämpft jeden“ macht
entweder die Menschen kaputt oder die gesamte Existenz. … Alles nur eine Frage
von nur noch recht wenig Zeit …
Na klar, müssen wir auch in einer „nachkapitalistischen“ Welt tätig
sein. Dann könnten Genossenschaften durchaus gute Dienste tun. Sie sind halt
anpassungsfähig; kommt nur darauf an, wer sich ihrer bedient. …
Antwort:
Bitte seid nicht überrascht, wenn wir uns nicht intensiver auf eure –
durchaus interessante – Analyse nicht weiter einlassen wollen.
Das hat mehrere Gründe, die auch für euch interessant sein könnten, wenn
ihr kooperativen Wandel wirklich wollt.
Zunächst ist es für uns nicht so wichtig, was gewesen ist. Unser
aller Leben ist „JETZT“. Und nur aus diesem JETZT heraus können sich Kräfte
einer Neugestaltung entwickeln. Aus diesem JETZT entstehen auch die neuen
Bilder, entsteht eine neue Welt. …
Es macht wirklich keinen Sinn, historische Abläufe zu nutzen, um daraus „Zukunft“
zu bauen. Wir können nicht wirklich wissen, was und warum sich damals
wirklich „abgespielt“ hat. Es sind eher Vermutungen. Auch historische
Dokumente erschließen sich heute nur aus der Sicht von heute. Selbst
Zeitzeugen „bezeugen“ nur das, was ihr Verstand ihnen zur Verfügung stellt.
Heute wissen wir jedoch, dass der Verstand nur 3-5 % (wenn überhaupt
so viel) aufnimmt, was sich wirklich ereignet. Das war damals nicht anders! ….
Das Gestalten von Gegenwart und Zukunft quasi „per Rückspiegel“, ist
nicht nur das Problem der Menschen, die sich mit „Geschichtswissenschaft“
beschäftigen, sondern sogar das Problem der meisten Eltern und wohl auch der
Lehrer. …
Außerdem fällt uns auf, dass ihr „der“ Politik, „den“ Verbänden, „den“
Umständen, usw. mehr „Kraft“ zubilligt, wie ihnen eigentlich zusteht. Und
muss nicht irgendjemand „seine“ Kraft zunächst abgegeben haben, damit Situation
entstehen können, die ihr jetzt bemängelt? Nicht die „Institutionen“ sind das
Thema. Es sind die Menschen, die solche Situationen erst ermöglichen. …
Wir bitten euch dringen euere „Positionen“ zu überprüfen, denn ihr
beteiligt euch – bewusst oder unbewusst – daran, dass sich die Menschen ihrer
Potenziale nicht bewusst werden – oder bewusst provokant ausgedrückt – endlich
„aufwachen“ und sich ihrer wahren Kraft und Möglichkeiten bedienen. …
Alle Systeme, die bisher in der Menschheitsgeschichte in Erscheinung getreten
sind, funktionierten irgendwie nach dem gleichen Grundsatz mit dem Namen: „Wir
machen das FÜR EUCH“. Mögen die diversen „ismen“ (Systeme) auch noch so
nett propagiert sein, sie ALLE haben nicht darauf gebaut, den Menschen
sich ihrer wahren Potenziale bewusst werden zu lassen. Selbst Systeme
der Neuzeit vergessen das gern. …
„Die“ Regierung, Parteien, Verbände, …. auch viele Genossenschaften,
basieren genau auf diesem „Vergessen“. Dann ist der Schritt naheliegend, dass
„Führer“, „Geführte“ und letztlich „Verführte“
entstehen. Und dann kommt dazu der „Irrglaube“, dass irgendjemand von denen
es „neutral“ macht, sogar wisse, was für die „anderen“ gut oder richtig sei.
So jemand weiß immer nur genau, was für „ihn“ oder „sie“ selbst vorteilhaft
ist und überträgt diese Sicht auf „Die Anderen“.
So war und ist LEBEN eigentlich nicht gemeint.
Diese Sichtweise wird niemand gern eingestehen. Würde es trotzdem
geschehen, wäre die Ära „Wir machen das FÜR EUCH“ zu Ende – in allen
Lebensbereichen! …
Würde z.B. die Kirche ihre eigenen Texte wirklich zum Wohle der Menschen
interpretieren, würde sie z.B. einige „Jesus-Zitate“ (Bibel) ganz obenan
stellen. Er soll z.B. gesagt haben:
·
„Das, was ich kann, das könnt ihr auch und noch viel mehr“.
·
Und weiter: „Euer Glaube versetzt Berge“. …
Was ist damit gemeint?
Vereinfacht gesagt liegt darin die Sicht, dass JEDER Mensch die
Fähigkeit hat, sein Leben – bestmöglich und sinnerfüllt - selbst zu
gestalten. …
Wir vermuten, dass ihr nicht glauben könnt, dass das so ist, dass sich
z.B. Menschen sogar selbst heilen könnten, dass Menschen grandiose Erfinder
sein könnten, auch ohne akademische Titel, dass Menschen in Orchestern
hervorragend spielen können, ohne Noten zu kennen, dass Menschen ohne Handy
und andere Hilfsmittel sich – über alle Sprachdifferenzen und Entfernungen
hinweg – bestens verständigen können (Telepathie) …
Könnt oder wollt ihr so etwas wirklich glauben? Wollt ihr es überhaupt
wirklich wissen? Wenn ja, dann beginnt damit, euch nur noch auf das zu konzentrieren,
was „gehen soll“ und nicht auf das, was (noch) „nicht geht“. …
Wir wollen euch noch einige Hinweise für „Mutmachen“ geben. Zunächst
einige für die Aktualität und dann einige zur Perspektive.
Nehmen wir an, ihr wollt gemeinsam eine Firma gründen. Das Umfeld habt
ihr erkannt, ist derzeit „kapitalistisch“ und läuft im „Konkurrenz-Modus“.
Wir vermuten, ihr seid im Lande nicht die Einzigen, die das so erkannt haben
und anders möchten. …
Nun, zur Veränderung bedarf es Menschen, die bereit und befähigt sind
etwas ändern zu wollen. …
Dafür bedarf es des Willens und der Ziele.
Was also wären genau euere Ziele?
Kennt ihr bereits die Bilder, nach denen euere neu formierte
Gesellschaft funktionieren könnte?
Wie sollte „regiert“ werden, wie produziert, wie verteilt, wie bezahlt,
wie versorgt, wie ausgebildet, wie Konflikte geklärt werden? …
Solche und viel mehr Fragen müssten beantwortet werden, um einen (kooperativen)
Wandel wirklich in Gang zu bringen. …
Wir wollen damit sagen, dass es nicht dabei bleiben kann, etwas abzulehnen,
sondern vielmehr darum geht, etwas – wahrscheinlich völlig - Neues
hervorzubringen. …
Die „Systemhalter“ (die, die keine Veränderung mögen) könnten sich eigentlich
über jeden freuen, der sie „kritisiert“. Warum? Nun die Aufmerksamkeit ist
dann auf das gerichtet, was nicht gewollt ist. Und wohin die Aufmerksamkeit
fließt, dahin fließt auch die Energie. In diese „Wandlungs-Falle“
treten viele Menschen ein und stabilisieren damit – unbewusst – das, was sie
eigentlich anders haben wollen. …
Bitte lenkt eure Aufmerksamkeit darauf, was ihr wirklich wollt
und vergesst das beliebte „Spiel“ von kritisieren und urteilen.
Viel wirksamer ist, die neuen Bilder zu „malen“ und so zu tun, „als
ob“ ihr bereits diese Ziele (Absichten) erreicht hättet. …
Vielleicht könnte man so beginnen:
Wie wäre es z.B. ein „Netzwerk des Gleichklangs“ zu bilden?
Ihr definiert, was ihr wirklich wollt, z.B. etwas (allgemein)
Nützliches herzustellen und anderen Menschen verfügbar zu machen. Ihr wollt
dies gemeinschaftlich tun und verbindet euch mit denen, die diese Vorgehensweise
teilen. …
Nun, ihr seid noch Teilnehmer innerhalb eines Systems, das ihr
eigentlich überwinden wollt. Na und? Jetzt definiert ihr, wie genau eure
Beziehungen nach innen und außen aussehen sollen. Ihr legt z.B. fest, was,
womit, wozu, wie, warum, etc. erstellt und angeboten werden soll. …
Daraus entstehen die ersten „Bilder“ von einer Gesellschaft, von
der ihr meint, dass sie der Zukunft entsprechen könnte. Ähnlich wie „Übungsfirmen“,
„spielt“ ihr die Abläufe (theoretisch) durch. Dabei „fühlt“ ihr hinein in die
entstehenden Potenziale. Wir sagen bewusst „fühlen“, weil wir über den Verstand
hinausgehen wollen. Der Verstand ist wenig geeignet, um wirklich Neues
entstehen zu lassen. Er nutzt nur das Bekannte und „bearbeitet“ dies
anders. …
Ihr benötigt jedoch etwas, was es bisher (noch) nicht gab!
Wirkliche Kreativität, Innovation oder „Genialität“ entsteht nicht aus
bereits „Bekanntem“. Dieses Wissen – das ihr benötigt - nennen wir Intuition
oder Inspiration. Es ist die Art, wie „Erfindungen“ in die Welt kamen
und kommen. Wenn nach langen intensiven Diskussionen der Verstand völlig „übermüdet“
war, machte – Albert Einstein - oft allein einen Spaziergang. Und genau
dabei kamen ihm die besten Ideen. …
Was kann uns das Lehren? Nicht der Verstand machte ihn zum „Genie“,
sondern etwas anderes. …
Wir sprechen ganz allgemein davon, sich den Zugriff zum „Quantenfeld“ zu
eröffnen. Man glaubt es kaum, aber unser Verstand ist der „Zensor“
zwischen „Normalität“ und „Genialität“.
Gern werden wir – falls Interesse besteht – dazu mehr sagen. …
Wir wollen noch auf euere Kritik an der möglichen Unternehmensform „Genossenschaft“
eingehen, denn mit Vereinen ist wirtschaftliches Handeln nur sehr bedingt
möglich. …
Eure Skepsis gegenüber Genossenschaften vermögen wir nicht unbedingt zu
teilen. Dennoch finden wir es richtig und wichtig, sich darüber klar zu
werden, dass Genossenschaften in der Vergangenheit durchaus eher zur
Stabilisierung von Konkurrenzsystemen diensten und nicht zu deren „Überwindung“.
…
Ob Herr Raiffeisen ein „Antisemit“ war, ist auch Vergangenheit, nützt
uns jetzt wenig. Auch ohne Herrn Raiffeisen gäbe es wohl heute so etwas wie
Genossenschaften, denn irgendwie muss es ja eine (gemeinschaftsbezogene)
Rechtform – auch in einem Konkurrenzsystem geben. …
Aber wozu dient sie oder wem dient sie und warum?
Ganz allgemein gesagt, soll sie wohl einerseits (kooperative)
Alternativen ermöglichen, andererseits aber auch verhindern, dass dies zu
einer grundlegenden „Systemveränderung“ führt. Das wäre die Funktion „System-Stabilisator“.
…
Aber wir sehen auch durchaus, dass mittels Genossenschaften ein „Systemwandel“
möglich wäre. Dafür müsste jedoch das Umfeld, in dem Genossenschaften wirken
verändert werden.
Nehmen wir beispielhaft die Pflichtmitgliedschaft in
Prüfungsverbänden.
Die Frage ist berechtigt, ob solche Verbände eher dem Staatswillen,
eher dem Willen ihrer Mitglieder oder gleichzeitig beiden „Vorgaben“
genügen (müssen).
Zulassung und Aberkennung der Zulassung obliegt dem Staat. Angenommen,
die Verbandsmitglieder würden wirklich von ihrer Souveränität Gebrauch
machen und in ihrer Satzung so etwas wie eine „Systemkorrektur“
einfügen. Was geschähe dann? Ihr ahnt die Antwort. Insoweit geben wir euch
durchaus Recht, dass Genossenschaften – zumindest indirekt –
systemkonform wirken müssen.
Dennoch glauben wir nicht, dass irgendein Verband es bereits einmal
gewagt haben könnte, das „auszutesten“. Eher ist eine Art vorauseilender „Gehorsam“
wahrscheinlich …
Es spricht einiges dafür – sofern es bei einer staatlich verordneten
Pflichtmitgliedschaft für Genossenschaften bliebe – darüber nachzudenken, dass
Genossenschaftsinitiativen, die wirklich kooperativen Wandel anstreben, auch
Einfluss in einem solchen Verband nehmen müssen. Sofern das nicht möglich
ist, könnte man auch an eine Neugründung denken. …
Aus der Perspektive „verbandliche Systemstabilisierung“ könnten auch
Initiativen Sinn machen, die konsequent eine Pflichtmitgliedschaft von
Genossenschaften in „staatlich beaufsichtigten Verbänden“ ablehnen und darauf
verweisen, dass dies „Relikt“ von 1934 nicht EU-konform ist. Bis auf
Österreich hat nur noch Deutschland diese Form „indirekter Staatskontrolle“
von Genossenschaften. Deshalb sind auch die genossenschaftlichen Verbände
solcher Länder wesentlich mutiger bezüglich ihrer politischen Forderungen.
Dies wiederum spiegelt sich auch in den deutlich höheren Neugründungen von
Genossenschaften wider.
Da es zur Genossenschaft derzeit vermutlich keine wirkliche Alternative gibt,
um gemeinsam und gemeinwirtschaftlich handeln zu können, also quasi
kooperativ Wirtschaft zu tätigen, würden wir derzeit das „kleinere Übel“
anbieten wollen, sich sehr genau solche Verbände anzusehen, vor allem deren „Staatsnähe“
genauer zu beurteilen. Im Rahmen der innerverbandlichen Willensbildung sollte
aktiv Einfluss genommen werden, z.B. durch Gründung einer Fachgruppe „kooperativer
Wandel“. …
Wir verweisen auch auf eine interessante Initiative des MMWCoopGo
Bundesverbandes hin, Artikel 20 des Grundgesetzes (Staatszielbestimmung) in Richtung
Kooperation zu konkretisieren, durch Einfügung nur eines einzigen Wortes („kooperativer“).
Allein die Diskussion – wahrscheinlich im Rahmen eines Volksbegehrens – würde
zeigen, welche Partei wirklich an einem kooperativen Wandel
interessiert ist oder nur eben an etwas intelligenter Systemstabilisierung
mittels eines „Feigenblattes“ namens Genossenschaft. ...
Fazit:
Intelligente Lösungen ergeben sich niemals durch „urteilen“, „verurteilen“
oder „kritisieren“. Denn all das sind eigentlich „System-Stabilisierer“.
Intelligent ist vielmehr, neue Konzeptionen zu entwickeln und „Sog-Kraft“
(durch wahre WirKraft“) zu erzeugen. Und all das sollte im „Mit-Stil“
(„wir machen das MIT euch“) und nicht im (alten) „Für-Stil“ („wir machen das
FÜR euch“) erfolgen. …
Und bitte bemüht euch um die Entwicklung des Bewusstseins, nicht
so sehr des Verstandes. Gerade Menschen, die ab dem Jahre 2000 geboren
wurden, sind sehr daran interessiert, bereit und fähig, wirklich kooperative
Strukturen und lebenskonforme Inhalte, in Erscheinung zu bringen. Sie
erkennen auch sehr genau, ob ein „Wir“ tatsächlich gemeint ist, oder nur
eben „taktisch“. …
Viel Spaß beim Mitwirken auf dem Weg zu einer kooperativen
Gesellschaft in unserem Lande. …
|
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erfolgen
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FragestellerIn:
Hochschulgruppe „Alternative Wirtschaft“
|
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Redaktion: FG DuoThinkO im IWC QuantenInstitut
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