2015-11-29

Terrorismus – Argumente zwischen Erscheinung und Wirklichkeit



Bereich:
Neue Politik
Perspektive:
Souveräne Menschen
Werkzeug:
QuantEssenz – Den KERN des Themas berühren

Frage:

Ich habe Angst, dass der Terrorismus der ISIS auch nach Deutschland übergreift. Das könnte wohl passieren, wenn unser Land sich an einem militärischen Kampf beteiligt. …
Eigentlich bin ich gegen solche Einsätze, aber ganz ohne Kampf wird es hierbei wohl nicht gehen …
Diese Terroristen sind Wahnsinnige, völlig unberechenbar; sie töten sinnlos Menschen, machen keine Unterschiede, kennen kein Gut oder Böse, nur ihre Religion. …
Ich habe meine Kinder bereits immer wieder ermahnt, nicht dahin zu gehen, wo sich viele Menschen aufhalten – beim Fußball oder in Diskos.
Ganz wohl ist mir auch nicht wegen der vielen Asylanten, denn bei diesen Massen ist es leicht, auch Terroristen einzuschleusen …
Was kann man tun, um sich und vor allem die Kinder zu schützen?
Ich habe einfach große Angst und fühle mich als Mutter so völlig hilflos …      

 Anmerkung: „QuantEssenz“ nennen wir Antworten, die einerseits „quantenphysikalisch“  optimiert wurden, jedoch andererseits  ohne erläuternde Ableitungen/Begründungen auskommen. LeserInnen sind „herausgefordert“ selbst in die Situation „hinein zu spüren“. Unmöglich? Nur wenn Sie meinen, dass das so sei. Gern zeigen wir, wieviel Sie wirklich jetzt selbst vermögen…            
(Fragesteller –  Lehrerin, Mutter von 4 Kindern)

Hinweise zur Zielklarheit der Frage

Das Grundthema ist Angst, deren Ursache und – unbewusst auch deren (Aus-) Wirkung.
Es ist nur zu verständlich, wenn bei der intensiven Berichterstattung der Tage nach dem Attentat in Paris, Hilflosigkeit, Ratlosigkeit und eine Art Wut aufkommt, die auch Menschen erfasst, die sonst eher sanftmütig reagieren. Schaut man sich die veröffentlichte bzw. offizielle Berichterstattung von Regierung und Politik an, vermag man wenig Orientierung zu erkennen, was den Menschen wirklich nützlich und hilfreich sein könnte. Man lässt sozusagen die Menschen in einer Art „Opferrolle“ verharren… Nicht hilfreich für die Menschen, aber eine geschickte Form von Kontrolle des „Massenbewusstsein“. In einer solchen Position sind nur wenige Menschen bereit und fähig, sich aus dem Massenbewusstsein zu lösen und sich eine eigenständige Meinung zu bilden.
Alles ist auf das Bild der „Erscheinung“ ausgerichtet, als ob es sozusagen quantenphysikalische Verschränkungen (Verbindungen) nicht gäbe und die Welt wie eine einzige „Aktions-Reaktions-Maschine“ funktioniere, das Prinzip „Zufall“ die Welt „regiere“ und die „Motive“ der Terroristen keinen Zusammenhang mit ihrer Handlung nebst „Selbsttötungsbereitschaft“ hätten. Auch scheint es keine Rolle (mehr) zu spielen, sich mit der Frage zu beschäftigen, weshalb gerade jetzt (zumindest erst in jüngster Vergangenheit beginnend), diese besondere Form von Terrorismus in Erscheinung tritt.
Wichtiger als wirkliche Zusammenhänge zu vermitteln, die Menschen zum „Mitdenken“ zu befähigen, werden die alten Methoden der – unergiebigen - Problemlösung fortgesetzt: Mit Gewalt wird auf Gewalt reagiert. Ein Mechanismus, der noch nie wirklich erfolgreich war. …
Es geht auch anders und es gibt auch durchaus andere „Wirklichkeiten“ als uns angeboten wird. Man muss dies nicht glauben, aber man sollte selbst prüfen und sich fragen: „Und wenn es doch anders wäre, wie es unsere Politiker darstellen ….?“
 
QuantEssenz

Als Mutter und Lehrerin sind Sie in einer besonders interessanten Situation, die Sie nutzen sollten: Fragen Sie „Ihre“ Kinder, sowohl die in der Schule, wie auch Ihre eigenen.
Zu kompliziert, zu überfordernd, zu schrecklich … zu … zu … ? – könnten Sie antworten und Sie würden dazu wahrscheinlich viel Unterstützung bekommen.
Lassen Sie uns weiter fragen:
Wenn Sie sich Sorgen um Ihre (und andere) Kinder machen, gleichzeitig aber eingestehen, dass Sie selbst Angst haben und keine Idee zur Bannung der Gefahr erkennen, könnte das doch „Herausforderung“ genug sein, von einer „Opferrolle“ in eine Gestalter-Rolle wechseln zu wollen.
Sie wissen sehr gut, dass es unmöglich für Sie sein wird, Kinder wirklich vor Gefahren zu schützen. Fragen Sie die Mütter und Väter der „Kriegsgeneration“ und Sie werden erkennen, was wir meinen. …
Wir möchten die Fragen fortsetzen und Sie bitten, sich in die Lage der Mütter der Kinder z.B. zu versetzen, die:

·         Ihre Kinder – wie in Afrika in der Jetztzeit – verhungern oder erkranken und im Kindesalter sterben sehen.
·         In Kriegen hilflos zusehen mussten, wie ihre Kinder getötet wurden, verhungert sind oder Waisen wurden. Gleich ob in den Kreuzzügen, den vielen Kriegen im Mittelalter, den Weltkriegen oder den Kriegen der Neuzeit, meist waren unsere Regionen (Länder Europas) daran beteiligt, die in fremden Ländern solches Leid verursachten.

Den betroffenen Kindern und Müttern war es letztlich gleich, welches die Motive der Besetzer oder vermeintlichen Beschützer waren; für sie zählte das ausgelöste Leid, ihre toten Kinder.

·         Was mögen die Ängste der Mütter in Vietnam, Afghanistan, Irak oder Syrien gewesen sein und wer hat sich deren Klagen und Verzweiflung wirklich angehört oder wenigstens versucht, sich in deren Lage zu versetzen?

Was könnten die Mütter ihren Kindern gesagt haben oder noch immer sagen, weshalb eine Tat gerechtfertigt sein könnte, die ihre Kinder – aus ISIS-Sicht – in anderen Ländern verursachen.
Sicher ist, die Terroristen von heute, hatten ebenfalls Mütter, wie die amerikanischen Soldaten in Vietnam oder Irak welche hatten.
Was mögen die Mütter in Amerika gedacht haben, als sie erfuhren, dass ihre Söhne zuhauf Kinder in Vienam, Laos oder Kambodscha töteten oder zu Waisen machten?
Und was mögen die Mütter der Terroristen von heute über ihre Kinder denken, die mit Sprengsätzen zugleich sich und andere Menschen und Kinder töteten oder schwer verletzten?

Wurden die Mütter der Söhne Amerikas gelobt, gefeiert, oder gar geehrt?
Für was, warum, mit welchem Sinn oder mit welchem Motiv?
Werden die Mütter der Kinder der Terroristen oder sog. Freiheitskämpfer heute anders handeln, wie die Mütter in Amerika damals oder im Irak jüngst oder weltweit aktuell?

Sollten Sie bisher gemeint haben, die Sache mit dem Terrorismus könnte zu kompliziert für Ihre eigenen und die Kinder in der Schule sein, dann wählen Sie vielleicht - ganz allgemein - das Verhältnis von Müttern zu ihren Kindern und zeigen Sie daran einen Teil der Lösung oder „Nicht-Lösung“ auf. Das verstehen die Kinder – bereits in der Grundschule - ganz sicher, denn diese wissen ebenfalls, dass Sie irgendwann selbst Kinder haben werden …
Was würden diese Mütter dann diesen Kindern, in 5 oder 10 oder 20 Jahren sagen wollen?

Lassen Sie uns fortsetzen mit der Frage, was die Beweggründe sein mögen, dass amerikanische Kinder (auch Soldaten sind Kinder) in Vietnam bereit waren, vietnamesische Kinder zu töten? Was mögen die Beweggründe gewesen sein, weshalb deutsche Kinder im 2. Weltkrieg versuchten viele Länder zu besetzen bzw. zu besiegen, Russland. Polen, usw. Was waren die Beweggründe, die türkische Kinder zu Feldzügen bis vor Wien veranlassten, römische Kinder fast ganz Europa mit Krieg überzogen, russische Kinder die Krim besetzen, jüdische Kinder Palästina besetzen, usw.
Armeen oder Terroristen müssen bereit sein zum Töten von anderen Kindern (nicht nur in anderen Ländern), sie müssen – sozusagen – motiviert sein und werden, diese Tötungs-Bereitschaft zu haben, sonst funktioniert keine Armee und auch kein Terrorismus. …

Menschen von „Natur aus“ als aggressiv, als tötungsbereit zu bezeichnen, ist eine unbewiesene These der Soziologie. Das mag – in gewissen Grenzen – gelten für Verteidigung, aber kaum für Angriff oder gezieltem Tod (wie bei Terroristen).

Es bedarf wohl eines besonders „bedeutenden“ Motivs, um so etwas kollektiv (Armee) hinzubekommen, gleich ob als Armee, als „Kampf-Gruppe“ oder als „Einzel-Terrorist“.

Was mögen solche überragenden Motive sein, um als Eltern oder Kinder das Töten zu unterstützen, mindestens billigend in Kauf zu nehmen?

Die amerikanischen Kinder sollten wohl in Vietnam die „Freiheit der (christlichen) Welt“ verteidigen.
Die Kinder der Kreuzzüge sollten wohl das Christentum bringen oder absichern.
Die Kinder des Terrorismus der ISIS sollen wahrscheinlich den wahren Islam in die Welt bringen.

Und was sollen die Kinder Russlands tun,  was die Kinder der Kurden, die Kinder Israels, die Kinder Palästinas, usw.?

Und die Kinder Deutschlands, Frankreichs, Polens, Amerikas, usw. sollen jetzt was genau irgendwo in Syrien oder Irak oder wo auch immer ISIS vermutet wird, was und warum genau, tun …?

Fragen wir die Eltern, die Kinder, die Menschen, ob das denn alles Sinn macht, ob das wirklich ihre eigenen Interessen betrifft oder ob ihnen das lediglich anempfohlen wird, von denen, die sich als sogenannte Führer oder Eliten von Staaten oder Gruppen fühlen.
Ließe man die Menschen, die Mütter, die Väter, die Kinder wirklich zu Wort kommen, wäre es wohl längst klar, dass die „unendliche Spirale“ von Töten zu Töten zu Töten … einfach keinen Sinn macht. …

Und würde man die „Sinn-Frage“ noch ausweiten, könnte man meinen, es gehe eigentlich immer irgendwie um das Gleiche, wie z.B.:

A.   Wir haben das richtiger, bessere Verständnis von Freiheit
B.   Wir haben den besseren, richtigeren Gott für Alle
C.   Wir haben Anspruch auf das was ihr habt und was wir meinen zu brauchen, wie Rohstoffe, Absatzgebiete, oder was auch immer.
D.  Unser Einfluss ist der richtigere, unser Staats- oder Regierungssystem das Bessere und das wollen wir, dass ihr das auch so seht und wenn ihr nicht selbst darauf kommt, dann wird euch das klar, wenn ihr davon „probieren“ könnt …

Was heißt solches aber eigentlich?

·         Wir sehen eine Welt von Mangel und deshalb müssen wir uns von anderen holen, was wir selbst nicht haben.
·         Unser Gott ist der einzige Gott, der richtige, beste - und was auch immer für ein – Gott

Mit diesen zwei „Spiel-Annahmen“ kann man eigentlich die meisten Kriege und Konflikte auf unserem Planeten erklären.

Damit sie wirklich auch funktionieren, bedarf es einiger weiterer Annahmen, wie z.B.:

·         Das, was wie feste Materie aussieht, muss auch fest sein.
·         Das, was wie Zeit aussieht, muss auch Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft - sein.
·         Das, was wie Raum aussieht, muss auch Entfernung sein.
·         Materie muss den Geist gestalten, nicht der Geist die Materie
·         Der Mensch muss vom Ursprung getrennt sein, nicht Teil des Ursprungs.
·         Der Mensch ist dem „Zufall“ unterworfen (Opferrolle) – statt der Mensch gestaltet seine Umstände selbst (Gestalter-Rolle)
·         Usw.

Verkürzt gesagt heißt das zu entscheiden zwischen:

Variante A:

Der Mensch fühlt sich irgendwie in einer Art „Überlebens-Modus“ gefangen; alles scheint ihn irgendwie zu „bedrohen“, sein großes Bedürfnis nach Sicherheit ist umfassend und vielschichtig zentrales Thema. Mit der „enttäuschenden“ Erkenntnis, dass es im „Überlebens-Modus“ keine Sicherheit geben kann, weil alles dem Prinzip der „Dualität“ unterstellt ist.
Das Thema „Gott“ ist virulent und irgendwo und irgendwie „rätselhaft“ und diffus allgegenwärtig. „Gott“ entscheidet, „Gott“ belohnt, „Gott straft“. Im „Überlebens-Modus“ ist dort der „Allmächtige Gott“ und hier der „ohnmächtige Mensch“. Das Bild im „Überlebens-Modus“ ist das des „Schöpfers“ getrennt von den „Opfern“.

Variante B:

Der Mensch wird sich seiner „Kraft“ und „Möglichkeiten“ bewusst. Er tritt in den „Gestaltungs-Modus“ ein. Kein Zufall, keine „Strafe Gottes“, keine „Belohnung durch Gott“, der Mensch hat einen komplett freien Willen und übernimmt die komplette Verantwortung für sein Leben. Es gibt keinen Zufall, alles ist – bewusste oder unbewusste – Absicht. Wir sind umfassend verantwortlich für das, wie unsere eigenes Leben verläuft. …

Beide Varianten beinhalten völlig andere Überzeugungen von dem, wie die „Zeit“ zwischen „Geburt“ und „Tod“ und „Tod“ und „Geburt“ beurteilt wird: „Ewiger Daseinskreislauf oder eben „Auftauchen“ und danach totale „Vergänglichkeit“. ….

Könnte es letztlich bei dem, was „Terroristen“ antreibt, letztendlich um einen „Kampf um den (einzig) richtigen Gott“ gehen?

Wenn dem so wäre – oder auch wenn dem nur wahrscheinlich so wäre – diese „Zuspitzung“ lässt sich nicht ausschließen.
Was aber wäre dann dieser „Terrorismus“, was wären dann die (tieferen und sehr wahrscheinlich unbewussten) Antriebselemente?
Wäre es von der Hand zu weisen, dass man dies als eine Art „Rivalität um Gott“ bezeichnen könnte?
Bei den „ISIS-Kämpfern“ spricht Vieles dafür, dass die der bedeutendste Beweggrund sein könnte….

Anders war es bei Ereignissen um Vietnam, Irak, Syrien, usw.. Dort wird erst bei „Tiefsicht“ mehr „Klarsicht“ eintreten.
Amerika in Vietnam und Irak, Deutschland in Russland, Juden in Palästina, Kreuzzüge ins Heilige Land, usw. – alles scheint irgendwie in letzter Konsequenz – eine „Spiel-Variante um  d e n  Gott“ zu implizieren, wenn auch unterschiedlich deutlich erkennbar.

Gleich, ob dem so ist oder nicht, wir wollten und wollen keine Festlegungen treffen, wir wollen und wollten lediglich „Denk-Begrenzungen“ hinausschieben bzw. erweitern.

Und was wäre, wenn es einen „personifizierten“ Gott überhaupt nicht gäbe, wenn Gott nichts anderes wäre, so etwas was renommierte Quantenphysiker schon immer irgendwie (insgeheim) angenommen haben:
Ein Grundprinzip des gesamten Lebens, sozusagen das „Gefäß“, in dem die gesamte „Quantensuppe“ sich befindet, von der wir ein (winzig kleiner) Teil sind, aber ein nicht unbedeutender. Wir alle, die Christen, die Islamisten, die Buddhisten, die Juden, die Atheisten, oder wie sie auch immer heißen mögen – sozusagen – so etwas wie „unterschiedliche Zutaten dieser gleichen Quanten-Suppe“?

Beurteilen wir - ab hier - die Situation der Terroristen, die Kriege und „Gewaltscharmützel“ mal anders …

Was macht jetzt Terror, Krieg, Gewalt und Gegengewalt noch für einen Sinn?

Wo wäre gerade die Rechtfertigung der Terroristen geblieben, wo die Legitimation, gegen sie mit Waffengewalt vorzugehen, wo der Sinn auch nur einen Menschen zu töten, ob durch Waffen oder fehlende Medizin oder fehlende Nahrung ?…

Die Zeit scheint gekommen, dort zu beginnen, wo das Fundament von allem zu liegen scheint, bei der Frage:

Was ist Gott – Was ist der Mensch?

Wäre es nicht schön, wenn sich nunmehr diejenigen (endlich) zu Wort meldeten, die sich als „sachverständig“ zum Thema „Gott“ verstehen.

Irgendwie wird man den Eindruck nicht los, dass eine Menge an Konflikten und Kriegen auf unserer Erde genau mit diesem Thema zu tun hatten, haben und weiterhin haben könnten …

Der ISIS-Terror hat genau darin seine Grundlagen und die Terroristen ziehen daraus ihre Motivation. Sie „kämpfen“ für „ihren“ Gott gegen diejenigen Menschen eines anderen Gottes …

Wer da meint, dies wäre durch Waffengewalt zu klären, beteiligt sich eigentlich nur an dem „Spiel“, das wir schon seit Jahrhunderten – in den unterschiedlichsten Facetten – hatten:

„Stellvertreter-Kriege“ für den besseren, richtigeren „Gott“. Die Terroristen zumindest verstehen sich als „Gottes-Krieger“.

Eigentlich eine komische – zumindest sehr vermenschlichte Form – in dieser Art (s)einen Gott zu sehen. …

Was könnte jetzt wirklich zum Frieden führen, den wir alle förmlich herbeisehnen?

Die einen plädieren dafür, dass nunmehr die „Religionsführer“ oder die „weltlichen Gottes-Vertreter“ – im Rahmen der UN – sich aufmachen und über alles Trennende hinweg,  Wege zur Befriedung, wenn schon nicht zur Klärung, vorzuschlagen.
Der Papst wäre wohl eher gefordert, wie die Suche von Allianzen für kriegerische „Vernichtungs-Schläge“ …             
  
Und würde man – themenbezogen – parallel dazu die Exponenten (Wissenschaftler) einer modernen Quantenphysik zum Thema „Gott“ hören, könnte wahrlich Überraschendes dabei herauskommen …

Dort würde man z.B. so argumentieren:

·         Das, was wir für Wirklichkeit halten, ist gar nicht so wirklich, wie es erscheint. Es ist eher die Illusion von Wirklichkeit, so etwas wie Raum und Zeit nehmen wir nur an, gibt es aber eigentlich nicht …
·         Wenn aber eine Wirklichkeit nur so erscheint „als ob“, hätte das zur Konsequenz, dass unser „Gottes-Bild“ auch nur so etwas wie eine „Illusion“ ist …

Warum und mit welcher Konsequenz?

·         Wir hätten dann einen „Gott“, der sich um eine „Nicht-Wirklichkeit“ kümmert …
·         Das würde aber bedeuten, dass entweder dieser „Gott“ – der ja eine unveränderbare Wirklichkeit repräsentieren sollte – ebenfalls „unwirklich“ wäre …

Eine wirklich spannende Zeit, in der so etwas anstehen könnte, wie zu einem gänzlich neuem „Gottesverständnis“ zu kommen, und dabei die „alten Schriften“ neu zu interpretieren …

Die noch offenen Fragen wollen wir gern nachfolgend intensiver erörtern.

Hier – sozusagen – nur eine Kurfassung:

·         Nehmen Sie – besonders gegenüber Ihren Kindern – das Thema Angst und Sorge möglichst heraus. Im Gegensatz zur Meinung von Nachrichtensendern und Politik, sind wir der Meinung, dass damit die Ereignisse, die man  n i c h t  will, sich sogar verstärken. Das entspricht den Erkenntnissen der Quantenphysik und deckt sich mit dem, was wir bereits an anderen Stellen mit dem Begriff „Gesetz der Anziehung“ oder auch Resonanzgesetz genannt, meinen. („Die Energie fließt dort hin, wohin sich die Aufmerksamkeit richtet“)
·         Sicherlich kann das Asylthema für Terroristen zur vereinfachten Umsetzung ihrer Absichten dienen. Aber die Asylsuchenden sind nicht die Ursache der Attentate, sie dienen lediglich als „Vereinfacher“. Wir sollten das genau auseinanderhalten wollen …

Willkommen in der „Klärungsperiode um Gott oder Götter. Die Zeit scheint reif dafür, das Thema nicht mehr nur in „Gotteshäusern“ zu halten, sondern – ganz unabhängig von Konfessionen und Religionen – offen, umfassend und unbefangen zu diskutieren …

Die Attentate stoßen auch weitere Themen an, die schwerwiegend sind, aber gern verdrängt werden, wie z.B.:

·         Tod und Sterben
·         Leben vor und nach dem Tod
·         Sinn des Lebens
·         Was ist der Mensch – Was könnte/sollte er sein
·         Freier Wille – Vorbestimmung – göttliche Fügung, usw.

Die Antworten – die Beweise, werden Sie zu Recht fragen.
Solche wird es vermutlich nicht geben, aber Sie können es dennoch wissen, indem Sie auf Ihre Gefühle (Intuition)achten:

Vielleicht so:
Atmen Sie mehrere Male tief ein. Werden Sie dann einen Moment still – und achten Sie dabei auf Ihre Gefühle …

Willkommen im Land der „Opfer“
oder
Willkommen im Land der „Gestalter“

Bei welcher Vorstellung haben Sie bessere, leichtere Gefühle?


Für Fragen / Rückfragen / Mail-Coaching: info@quantinstitut.de






  

2015-11-08

Konkurrenz oder Kooperation – Wohin führt der Weg?

 


Bereich:
Neue Wirtschaft
Perspektive:
Souveräne Menschen
Werkzeug:
QuantEssenz – Den KERN des Themas berühren

Frage:

Ich halte Konkurrenz für die beste Form, mit der sich unsere Wirtschaft gut entwickeln kann. In letzter Zeit wird immer öfter von den Vorteilen einer Kooperation geredet. Wo das hinführt, haben doch die überholten sozialistischen Ideen gezeigt. Alles ist letztlich zusammengebrochen und hat sich danach unserer Marktwirtschaft angeschlossen …     

 Anmerkung: „QuantEssenz“ nennen wir Antworten, die einerseits „quantenphysikalisch“  optimiert wurden, jedoch andererseits  ohne erläuternde Ableitungen/Begründungen auskommen. LeserInnen sind „herausgefordert“ selbst in die Situation „hinein zu spüren“. Unmöglich? Nur wenn Sie meinen, dass das so sei. Gern zeigen wir, wieviel Sie wirklich jetzt selbst vermögen…            
(Fragesteller –  Geschäftsführer, Handelsunternehmen, 46)

Hinweise zur Zielklarheit der Frage

Konkurrenz beinhaltet stets die Idee dass Rivalität und „Kampf“,  also Gegeneinander ein für Menschen angemessene Umgangsweise sei. Im Extrem heißt das sogar „Krieg“, in der Wirtschaft spricht man z.B. vom „Handelskrieg“. Kooperation setzt auf schaffen von Synergien, auf Zusammenführen statt Trennung. Aus Konfrontation wird Miteinander.
Eigentlich leicht nachzuvollziehen, dass hier zwei recht verschiedene Konzepte von „Menschenbildern“ im Hintergrund stehen. …
Wir wollen das etwas in Bezug auf Wirtschaft differenzieren.
Es kommt zunächst wohl darauf an, auf welcher Ebene man die Perspektive von Gegeneinander und Miteinander anschaut. Zunächst wird innerhalb eines Unternehmens kaum jemand auf die Idee kommen, z.B. zwei Forschungsabteilungen einzurichten, diese in einen Wettbewerb zu stellen, um zu erwarten, dass daraus bessere Ergebnisse entstehen, von denen man dann das „beste“ auswählt. Wir erleben also, dass innerbetrieblich sehr wohl Miteinander besteht. Ähnlich wird es auch mit Unternehmen sein, die innerhalb des gleichen Konzerns nach außen „Konkurrenz“ signalisieren, aber nach innen alles tun, um kooperativ die vorteilhaftesten Ergebnisse zu erzielen. Auch wirtschaftliche „Konzentration“, bedeutet meist nichts anderes, als den (offenen) Wettbewerb auszuschließen. Was nach außen wie Konkurrenz scheint, ist „hinter den Kulissen“ längst zusammengefasst. „Wer gehört zu wem?“ Es lohnt sich nachzuschauen, wie sehr man an der „obersten Spitze“ letztlich doch Kooperation praktiziert, auch wenn diese Art von Kooperation kaum im  Interesse der „Kunden“ gesehen wird …
Sozialismus als „Beispiel“ zu nutzen, um Kooperation als „ineffizient“ darstellen zu können, erscheint recht oberflächlich. Aber dennoch ist das ein recht nützliches Beispiel, um – meist unbewusst bestehende – Vorurteile anzuschauen.
Durchaus richtig gesehen ist, dass so etwas wie Kooperation zwischen den politischen und wirtschaftlichen Strukturen der Wirtschaft bestand, was letztlich über eine Vielzahl von „Plänen“ von oben nach unten verbindlich (vertraglich oder gesetzlich) festgeschrieben wurde. Verkürzt gesagt fehlten jedoch einige Prämissen, die für eine (wirkliche) Kooperation notwendig sind:
A. Setzt Kooperation einen recht hohen Grad von Freiwilligkeit, d.h. Einsichtsfähigkeit voraus, und
B. Bedarf es zwischen und innerhalb der Kooperationselement einer Möglichkeit situativer Anpassung auf innere und äußere Entwicklungen.
Kooperation ist „evolutionskonform“ und wichtige Grundlage von Evolution ist ständige Veränderung. Dies waren – neben anderen Elementen – Gründe dafür, dass die „Planwirtschaft“ der „Marktwirtschaft“ quasi „nachhinken“ musste. Es geht also nicht um „Sozialismus“, sondern um den Vergleich wirtschaftlicher Gestaltungs- und Verteilungsformen, also um „Plan versus Markt“ …         
Daraus eine Aussage über das Funktionieren von Kooperation in der Wirtschaft zu treffen,  ist kaum angezeigt. …

QuantEssenz:

Aus quantenphysikalischer Sicht ist letztlich „alles mit allem“ in dauerhafter Verbindung. Man nennt es „Verschränkung“.
Unser Körper ist ein beeindruckendes System für eine solche „Verschränkung“, denn jede der Zellen in unserem Körper – man nimmt an, dass es ca. 10-100 Billionen davon gibt – ist in „Gleichzeit“ (!) über alle anderen Zellen informiert. Eine solche „Koordinationsleistung“ kann – auch wenn wir das immer noch gern annehmen, niemals durch unser Gehirn koordiniert werden.
Im Verhältnis dazu, ist die Koordinationsleistung unserer Wirtschaft eigentlich eher bescheiden. …
Wollten wir so etwas wie eine „bedeutsame“ Frage stellen, könnte man z.B. fragen, ob wir es „riskieren“ wollten, dass unser Körper nach „Konkurrenz-Spielregeln“ funktionieren sollte? …
Ähnlich sieht es aus, wenn wir uns das „Zusammenspiel“ der Natur anschauen. Auch dort ist Kooperation angesagt, selbst dann, wenn es manchmal uns nicht so erscheinen mag, wie z.B. bei Naturkatastrophen.

Was Körper und Natur steuert, bezeichnet die Wissenschaft heute als „intelligentes Design“, was wohl nichts anderes heißt, wie:
·         Wir sind beeindruckt, wie phänomenal effektiv Leben und Natur funktionieren (ja die gesamte Galaxie), aber wir wissen einfach nicht, WIE das Ganze „gesteuert“ wird.
Belassen wir es mal dabei zu sagen, dass dies – und da ist sich die gesamte Wissenschaft einig – nicht durch unseren Verstand oder unser Gehirn geschieht. Es gibt eine Intelligenz und Kraft, die weit über das hinausgeht, was unser Verstand leisten bzw. lediglich verstehen könnte.

Wäre die These „falsch“, anzunehmen, dass (wahre) Kooperation – wie komplex sie auch immer aufgebaut und eingesetzt wird – etwas sein könnte, das über unseren „Verstand“ hinausgeht?

Wir hören förmlich den Widerspruch vehement werden, vor allem von denen, die sich bisher darin „gesonnt“ haben, Wirtschaft mittels Kooperation zu betreiben. Manche nutzen diese Sicht sogar dazu, die „Kooperierer“ und die „Konkurrierer“ in unterschiedliche „Boxen“ zu stecken. Die einen machen es „richtig“, die anderen machen es „falsch“. Das eine ist „gut“, das andere von „Übel“ …
Wer so denkt, dem sei gesagt, dass es quantenphysikalisch so etwas wie „richtig“ oder „falsch“ nicht gibt, denn alles ist einfach nur Energie, mehr oder weniger verdichtet bzw. geformt.
Und was bewirkt, erschafft die „Form“?
Es sind unsere Gedanken und Gefühle, die Energie in Form bringen. Das Wort „In-Formation“ deutet bereits an, wie es (quantenphysikalisch) funktioniert, auch wenn (erst) die wenigsten Menschen mit diesem Konzept vertraut sind.
Und weil es der Energie völlig einerlei, wie diese „Form“ aussieht, sind es auch lediglich die menschlichen Vorstellungen bzw. die die Muster von „gut“ und „schlecht“ erschaffen. …

Es ist also egal, ob wir „kooperieren“ oder „konkurrieren“? Quantenphysikalisch lautet die Antwort eindeutig  „JA“.
Wenn wir jedoch beginnen, die Quantenphysik für uns nutzbar zu machen, sieht es anders aus, denn nun geht es um so etwas wie die „Wirk-Kraft“.

Wir fragen:
Ist die „Wirk-Kraft“ von Konkurrenz oder Kooperation gleich, leicht unterschiedlich oder erheblich differenziert?

Wenn in einer konkurrierenden Struktur mehr „POWER“ ist, weil dort mehr Energie zustande kommt, vor allem „resourcevolle“ Energie, wie sie Freude, Offenheit, Wertschätzung, etc. repräsentieren, dann kann eine „Konkurrenz-Struktur“ durchaus einer „Kooperations-Struktur“ überlegen sein. Man könnte es sogar „messen“. Nennen wir es hier vereinfach „Betriebsklima“.

Wer eine Kooperations-Struktur – z.B. eine Genossenschaft – einer Konkurrenz-Struktur – kraftmäßig – gleichstellen oder gar überlegen machen will, muss die dafür notwendigen „klimatischen“ Wirk-Potenziale in Aktion bringen. Menschen, die mit einer Kooperations-Struktur nachhaltig erfolgreich sein wollen, sollten wissen, wie man „Wirk-Kraft-Potenziale“ erzeugt, ständig erneuert und sogar ausdehnt. Dies gilt sowohl nach innen, wie nach außen, also z.B. kundenbezogen.

Fragen wir weiter:
Warum bzw. wann könnte man annehmen, dass – gesamtgesellschaftlich bezogen – ein kooperatives Wirtschaften mehr Sinn machen könnte, als ein konkurrierendes Wirtschaften?

Bedeutsam dafür wäre z.B. die Verbindung von Struktur und Funktion. Wenn eine Kooperation sich z.B. umweltkonform oder der Verbesserung von Lebensqualität verpflichtet fühlt und das auch so meint und handelnd zum Ausdruck bringt, stärkt das natürlich nachhaltig – quantenphysikalisch gesehen – das Wirk- und damit das Erfolgs-Potenzial.

Um dies nachvollziehen zu können, sollte man wissen, dass Gedanken und Gefühle ihre „Kraft“ aus dem beziehen, was wir – vereinfach ausgedrückt – eher als positiv oder eher als negativ, bezeichnen würden. Angst und Sorgen sind eher „lähmend“, während Freude, Hoffnung, Wertschätzung erheblich die Ziele unterstützen, sofern wirklich Zielklarheit besteht und diese auch – zwischen den handelnden Menschen kommuniziert werden.

Wir kommen auf den oben gemachten Hinweis zurück, die beeindruckende Synchronizität und Effizienz unserer Zellen, die ganz ohne „Führung“ auszukommen scheinen. Welche Einsicht, besser welche Intelligenz lässt sie dies vollbringen? Nennen wir es hier einfach – abstrakt – „Zell-Bewusstsein“, für das unsere DNA sorgt. Jetzt wäre es sicherlich angebracht, sich mit der quantenphysikalischen Verschränkung zu befassen, denn die scheint nicht „erdgebunden“ zu sein, nicht linear und nicht eindimensional, ist an die uns bekannte „Raum-Zeit-Vorstellung“ nicht gebunden. Wir wollen es dabei belassen, was inzwischen auch von einigen Wissenschaftlern vermutet wird, nämlich, dass 95% der DNA eben kein „Müll“ sind, wohl eher das Gegenteil.
Quantenphysiker wissen genau, dass wohl so etwas wie „ Multidimensionalität“ in uns stecken muss, auch wenn wir derzeit (noch) nicht bereit sind, das zu akzeptieren …

So, wie Zellen ein „Aktions-Bewusstsein“ haben, das sie diese großartigen Koordinations-Leistungen vollbringen lässt, von denen unser Körper funktionsfähig getragen wird, scheint es auch in Strukturen – also auch in Wirtschafts-Strukturen – so etwas wie ein „Bewusstsein“ zu geben.

Das bringt uns zur nächsten Frage:
Gibt es so etwas wie ein „Konkurrenz-Bewusstsein“ oder ein „Kooperations-Bewusstsein“ und wenn ja, was wären die Einfluss-Faktoren, was die „Erfolgs-oder Misserfolgs-Faktoren“?

Zu nennen wäre da zunächst das, was man als „Massen-Bewusstsein“ bezeichnet. Das ist – quantenphysikalisch gesehen – das „Feld“, auf das wir mit unserem Gehirn (Verstand) immer wieder zurückgreifen, sofern wir uns nicht davon – absichtsvoll – lösen. Die Grundlage dafür ist die Wirkung des sog. Resonanz-Gesetzes, was einige auch als „Gesetz der Anziehung“ bezeichnen. Wir wollen das nicht weiter vertiefen.
Hier dazu nur so viel:

·         Unsere Gedanken sind Energie-Schwingungen und diese ziehen – ähnlich wie ein Magnet – immer nur Energie-Schwingungen an, die gleich sind.

Wenn also die Teilnehmer oder das Management einer Wirtschafts-Struktur (gleich ob konkurrierend oder kooperierend) – durchschnittlich - eher negativ denken, werden sie auch nur „negative“ Gedanken anziehen können. Wird eher „positiv“ gedacht, stellen sich auch „positive“ Ergebnisse ein. Man ahnt an dieser Stelle, wieso Unternehmen in „Krisen-Situationen“ eher tiefer in die Krise kommen, statt eine „Trendumkehr“ zu schaffen. In solchen Situationen ist die Gesamt-Stimmung des Unternehmens einfach „negativ“ und Angst und Sorgen in der „Mannschaft“ verstärken das nur noch.

Wir wollen nun noch kurz die Wirkung des „Feldes“ Massen-Bewusstsein betrachten.
Hier ist z.B. zu erkennen, dass immer mehr Menschen – gefühlsmäßig oder bewusst, was hier zunächst keine Rolle spielt – sich eher von Werten angesprochen fühlen, die im kooperativen Kontext stehen. Wir sehen, dass z.B. der Versicherungs- und Finanzbranche, Pharmazieindustrie und – recht neu – der Automobilbranche, immer weniger gelingt, VERTRAUEN kommunizieren zu können. Gewaltige Werbemittel werden aufgewandt, um den Trend zu korrigieren. Aber wie will man überzeugen, wenn nur die Werbung besser wird?

Ein Blick in das „Feld“ zeigt auch, dass die „Kooperierer“ in der Tat die „Konkurrierer“ beginnen zu „überholen“.
Das hängt wohl (noch) weniger damit zusammen, dass die „Kooperierer“ stetig „besser“ geworden sind. Eher ist es wohl dem geschuldet, dass „Kooperierer“ (noch) nicht auf den großen oder ganz großen „Wirtschafts-Spielfeldern“ tätig waren oder sind, in denen die „Krise“ sichtbar offenkundig wurde. Der „Run“ zu den „Kooperations-Banken“ könnte dafür ein Beispiel sein. …

Schon vor Jahren hat Prof. Kreibich (Weltzukunftsrat) davon gesprochen, dass es einen Trend in Richtung „Kooperation“ in Deutschland gibt. Dieser sei (damals) nur gering, habe aber eine kontinuierlich steigende Tendenz und sei lang anhaltend. Aus heutiger Sicht wäre zu bilanzieren: Prof. Kreibich lag und liegt „goldrichtig“!

Wenn Prof. Kreibich weiterhin Recht behält, müssen wir uns darauf einstellen, „Kooperation“ auch im großen Stil aufbauen und umsetzen zu können.

In diese Richtung weist z.B. das „Nachdenken“ vieler Fonds-Initiatoren und Fonds-Manager, ernsthaft zu planen, „Finanzaufbau“ großvolumig in Kooperationen, vor allem Genossenschaften umzusetzen. Das hat nicht nur etwas mit den Entwicklungen im Verbraucherschutz zu tun, obwohl dies (zunächst) so erscheinen mag. Auch Fonds-Manager sind schließlich Teil des Massen-Bewusstseins und manchmal recht sensibel, Trendveränderungen frühzeitig „aufzuspüren“.

Wir hören viele „Dauer-Skeptiker“ und kreativ überforderte Politiker stöhnen über so viel „kooperative Naivität“, wie wir sie hier „ausstrahlen“.

Wir hören sie z.B. sagen:

·         Unfug, einen Konzern, einen Automobil- oder Bankkonzern kooperativ zu strukturieren, zu führen und am Weltmarkt auf Kurs zu halten.

Ja, liebe Skeptiker, liebe Politiker, das wäre in der Tat naiv, sofern man nicht dazu die geeigneten Instrumente entwickeln wollte. Aber zunächst müsste man damit beginnen, einen solchen Weg überhaupt als „denkbar“ zu signalisieren. Denn wo ein „Wille“ ist, gibt es auch einen oder mehrere Weg/e.

Um das Bewusstsein von Politikern mehr in Richtung „Kooperations-Wirtschaft“ zum inspirieren, wäre es gut zu wissen, dass das Experiment vom „Fonds-Investment zum Geno-Investment“ gelingt. Es mag zwar nur ein kleinerer Ausschnitt aus dem Gesamt-Finanz-Volumen sein, was derzeit über „wechselbereite“ Fonds bewegt wird, aber dieser „Umstieg“ könnte „Signalwirkung“ haben für weitere Fonds und sogar für andere Branchen.

Dabei spielt das VERTRAUEN (oder der Vertrauens-Bonus) eine große Rolle. Das Massenbewusstsein gibt sozusagen dem kooperativen Trend einen „Vorschuss“, aber auch nur das ...

Abschließend noch ein Hinweis.
Konkurrierende Strukturen haben bisher erst wenig Verantwortung für das Ganze übernehmen können. Ihnen fehlt Erfahrung und es fehlen Auswertungen zum Funktionieren.  Das macht es für sie nicht einfacher, denn die Kritiker werden jeden „Fehltritt“ lautstark kommentieren …

Die „Umdenker“ in Fonds sollten besonders berücksichtigen, dass ihre „Neu-Strukturen“ ihre Angebote - mit denen sie Geld verdienen -  in Bezug auf Nachhaltigkeit oder Ganzheitlich „punkten“, weil da viel „Wirk-Kraft-Potenzial“ sitzt. Bisher waren sie eher einseitig „rendite-fokussiert“, der gesamtgesellschaftliche Nutzen blieb nachrangig. Auch wurden die „Abnehmer“ ihrer Angebote wurden weniger als Menschen, eher „nur“ als geldbringende „Kunden“ gesehen. Der Trend, die „Kundenbetreuung“ an „Call-Center“ zu übertragen, passt in dieses Denken.
Um als „kooperative Struktur“ erfolgreich zu sein, gar einen „Kooperations-Markt“ zu gestalten, müssen sich gerade solche Qualitäten entwickeln, die die „kooperative Struktur“ den „Konkurrenz-Strukturen“ überlegen macht (Wirk-Kraft). Es wird z.B. nicht ausreichen, lediglich damit zu „werben“, dass man „transparent“ oder „demokratisch“ aufgestellt sei, das Unternehmen sozusagen keinem „gehöre“, sondern allen. Das mag nach innen wirken, hat aber nach „außen, also kundenbezogen (zunächst) wenig Bedeutung. Ein „Kunde“ ist derzeit wenig damit zu beeindrucken, dass er von einer „Kooperation“ beliefert wird. Was ihn interessiert, ist dass diese Kooperation ganzheitlich für ihn vorteilhafter ist.
Er oder Sie (Kunde) muss den Unterschied  zwischen einem Konkurrenzunternehmen zu einem Kooperationsunternehmen sozusagen nachvollziehbar und umfassend „spüren“. Das kann nur gelingen, wenn die Kommunikation eine stetige ist und das zugesagte Ergebnis stimmig.
Lediglich die „Hülle“ (Rechtsform) zu wechseln und sonst alles machen, wie bisher, wird weder dem Kooperations-Sektor nützen, noch den bisherigen Fonds, denn der Gesetzgeber wird den „Kooperations-Vorteil“ des Kleinanlegerschutzes nur dann bestehen lassen, wenn sich die Entscheider in den „Growth-Genossenschaften“ ihrer (durchaus großen) Verantwortung bewusst sind.

Wir befinden uns sozusagen durchaus an einem historischen Punkt, weil der ursprüngliche „Selbsthilfe-Gedanke“, der zur Entstehung von Genossenschaften führte,  jetzt auf eine in eine neue Stufe geht. Ging es vorher – selbsthelfend - um den Umgang mit „Armut“, geht es jetzt – wiederum selbsthelfend – durchaus um den Umgang mit „Lebens-Qualität“.
Das Konkurrenz-Prinzip hat zweifellos Entwicklungen beschleunigt, oft sehr dynamisch und stringent. Das war das Denken in „Quantitäten“. Es scheint jedoch wenig geeignet zu sein, den notwendigen Paradigmen-Wechsel in Richtung „Qualitäten“ zu vollziehen. 
Das ist die Herausforderung, vor der eine Kooperations-Wirtschaft steht.
Wiederum scheint es um so etwas wie „Selbsthilfe“ zu gehen, und wiederum sind die Prinzipien der Kooperation gefragt.
Nennen wir es – vereinfacht ausgedrückt – vielleicht Geno 2.0.
 

Zusammengefasst könnte man sagen:

·         Kooperation ist per se – weder nach innen noch nach außen „besser“ oder „schlechter“ als Konkurrenz.
·         Kooperation hat jedoch viele gute Grundlagen um stetig sich im Massenbewusstsein festzusetzen und auszudehnen.
·         Kooperation bietet auch gegenüber den Menschen - im Innen- und Außenverhältnis – einen „Start-Vorteil“, man ist sich der Kooperations-Vorteile vielleicht nicht umfänglich bewusst, hat aber einen Grundstock gelegt, auf dem sich „kooperative Ausdehnung“ einfacher gestalten lässt.
·         Kooperation ist ohne die Elemente VERTRAUEN-PARTIZIPATION-TEAMGEIST-TRANSPARENZ, etc. kaum zu gestalten. Und das sind genau solche Werte, die für Menschen immer bedeutsamer werden.

Wer bereit ist, in größeren Zusammenhängen zu denken, wird unschwer erkennen, dass die Welt insgesamt eher in Richtung „Kooperation“ als Konkurrenz und Konfrontation geht. Die EU mag – formal gesehen – für viele Menschen noch wenig kooperativen Nutzen zu entfalten. Aber sie hat bereits eines gelöst, was nicht zu unterschätzen ist: Konflikte für diesen Staaten werden diplomatisch und nicht mittels Militär gelöst …

Wir wollten in diesem Beitrag bewusst darauf hinweisen, sich nicht der Illusion hinzugeben, sich darauf auszuruhen, eine Kooperation mitzugestalten oder an ihr teilzunehmen. Eine Genossenschaft ist zwar ein Unternehmen mit kooperativer Struktur, aber auch das funktioniert nur mit – oder besser gesagt – mit und für Menschen zugleich.

Und quantenphysikalisch gesehen, sollte man nie unterschätzen, dass „alles mit allem“ verschränkt ist. Und bewusstseinsbezogen sollte man nie unterschätzen, dass die Wahrnehmungsfähigkeit der Menschen immer besser wird. Auch wenn viele Menschen dies nicht bewusst erkennen, dennoch „spüren“ sie es, ihre Intuition scheint wirksamer zu werden …

Wer also von „innen nach außen“ nur scheinbar stimmig „sendet“ wird intuitiv von den Menschen, an die man sich wendet, erkannt. Auch die beste Werbung wird das immer weniger „kaschieren“ können.

Kurzum:

·         Kooperation ist immer ganzheitlich auf wahre Kooperation auszulegen. Nur dann kann sie ihre „Wirk-Vorteile“ entfalten. Ein „Touch“ von Kooperation wird dauerhaft nicht die erwarteten Kräfte freisetzen. Das heißt, z.B. dass auch so etwas wie ein „Förderzweck“ einer Genossenschaft nur so funktioniert: „Wir fördern mich, uns und euch“, angemessen, offen und fair“! Und wer daraus noch bereit ist, so etwas wie eine „Förder-Bilanz“ zu veröffentlichen, wird gut Chancen haben, sich zu einem nachhaltigen Erfolg-Konzept zu entwickeln, das sozusagen eine Art „Leuchtturm“ für noch mehr Kooperation ist. Das sind die Grundlagen, damit sich der Wirtschafts- und Finanzbereich – langsam aber stetig - nachhaltig neu orientieren kann.

Welcome in Coop-Land
     
Für Fragen / Rückfragen / Mail-Coaching: info@quantinstitut.de







        

Intelligenz – Was ist das, woher kommt sie?

Frage: In unserer „Lebensberatungs-Gruppe“ wurde kürzlich intensiv die Frage diskutiert, was denn eigentlich Intelligenz ist und w...

Beliebte Beiträge