QuantenInstitut

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Kooperation - auf den Punkt gebracht: Die geniale Erfindung des VORTEILS für ALLE.

2019-02-06



Das „Wichtigste“ für ein gutes Coop-Team …  


Bereich:
Allgemein


Frage:
Gibt es so etwas wie eine besondere „Grundregel“ auf die man achten sollte, um erfolgreich zu kooperieren?


Antwort
- Auszug -

Unsere Antwort könnte Sie überraschen. …

Es ist nicht die „Gruppe“, die „in Ordnung“ zu bringen ist, sondern es sind die MitWirkenden, die sich zunächst selbst – oder mit Unterstützung – „in Ordnung“ bringen müssen. …

Wir erleben oft genug, dass man meint, es würde ausreichen, wenn man zur „Gruppenbildung“ aufgerufen habe und nun käme es nur noch darauf an, dass alle den „Ruf“ hören und ihm – in der erwarteten Anzahl – auch folgen. …

Das gilt für alle Gruppen-Größen, egal ob der Coop nur 3 MitWirkende haben sollte oder mehr, vielleicht sogar mehrere Hundert. Wir nennen so etwas „kooperative Naivität“ oder den „organisierten potenziellen Coop-Flopp“    

Oberflächlich gesehen, macht es sicherlich Sinn, erst die Gruppe zu bilden und dann damit zu beginnen, eine Art „Coop-Training“ anzubieten, um den „TeamGeist“ zu erwecken und zu entfalten. Dann werden Seminare oder Workshops angeboten, um die „korrekte Anwendung von Rechtsregeln“ zu kennen und „Berater“ hinzugezogen, die „Spielregeln“ einführen, optimieren und korrigieren. …

Das Alles ist sicherlich nicht unwichtig, wird aber kaum dazu führen, die wahren „Erfolgs-Potentiale“ von Coop zu entfalten.

Nehmen wir dazu einen Vergleich aus dem Sport. Um ein gutes Team zu bilden, benötigt man Training, sogar vielmehr Trainings-Zeit, wie die eigentliche „Handlungszeit“ (Siel-Zeit).
Es lohnt sich dazu durchaus mal Kontakt zu einem Fußball-, Handball-,  Eishockey-Verein (etc.) aufzunehmen, möglichst einen Verein des „Spitzensports“. Dort wird man sofort erkennen, dass z.B. die „Trainings-Zeit“ die „Spielzeit“ (die Zeit, weshalb überhaupt trainiert wird), um ein Vielfaches überschreitet. …

Nicht vergleichbar, könnte man sagen, weil „wir“ ein „Wirtschaftsbetrieb“  sind, der kontinuierlich …. Ja, was bitte tut?

Es lohnt sich, diese „professionalisierte“ Coop-Art (Sport) durchaus mal näher zu betrachten, ggf. sogar – vorurteilfrei – Kontakt zu deren Management und Trainer-Crew zu halten und sich zugleich mit deren „Identitätsbildung“ mittels einer ausgeklügelten „Fan-Kultur“ zu befassen.

Dort kann man durchaus wichtige Impulse bekommen, wie man eine „WIR-Kultur“ systematisch aufbaut und „pflegt“. …

Wer einen solchen Trainer befragt, was für eine „Teambildung“ besonders wichtig sei, wird meist hören: „Der/die „SpielerIn“ muss zu uns „passen“ … Natürlich spielt das „Können“ ebenfalls eine Rolle. Wichtigste Voraussetzung ist jedoch die mit einem „Spielerkauf“ vermutete Verbesserung der „Team-Gesamtleistung“ …“

Das Vorstehende diente eher dazu, den Blick zu öffnen für „Felder“, in denen bereits „Coop-Erfahrung“ – bewusst oder unbewusst vorliegt – obwohl sie scheinbar – zunächst – nicht zu unserer konkreten Aufgabenstellung zu passen scheinen. „Coop“ ist keine Erfindung von „Adepten des Genossenschaftwesens“, Coop ist das „Natürlichste“ Verhalten von Menschen in einer Gesellschaft. Auch Konzerne nutzen „Coop“ professionell, auch wenn es nach außen nicht so aussieht und im Inneren die Menschen eher – durchaus nicht unabsichtlich – in Wettbewerb zu einander zu stehen scheinen. …

Wir haben verschiedene Trainer von Vereinen der höchsten deutschen Fußball-Liga befragt, was denn ihrer Meinung nach die wohl wichtigste „Grundlage“ eines Spielers sei, um die „Team-Gesamtleistung“ zu erhöhen? Wer jetzt meint, dies seien Werte wie „Talent“, „Wille zur Leistung“, „Anpassungsfähigkeit“ oder etwas Ähnliches, liegt nicht „auf Kurs“.

Quasi übereinstimmend wurde genannt, was man unter dem Begriff „SELBSTWERT“ zusammenfassen könnte.

Dazu gehören z.B. Begriffe wie Selbstvertrauen, Selbstorganisation, Selbstbewusstsein … alles „Werte“, die wir heute aus dem Bereich „Coop-Wirtschaft“ gut kennen.

Das ist eigentlich nicht neu oder überraschend. Was  meinten die „Bundesliga-Trainer“ aber wirklich damit?

Ein Trainer brachte es auf den Punkt:

·         „Nur ein Spieler, der einen hohen Selbstwert hat, von sich total überzeugt ist, kann auch ein guter „Team-Player“ werden. Es geht nicht um „Anpassung“, es geht um „Einpassung ohne sich selbst anzupassen“. Wir können hier keine „Sozialreparaturen“ leisten, dafür haben wir keine Zeit, auch wenn jemand noch so gut talentiert ist …

Wow, ein starker Satz oder? …
Der wirft Fragen auf – provokante und unbequeme Fragen zugleich.

Also erhöhen wir den „Adrenalinspiegel“, legen wir sozusagen die „Widerstandswerte“ offen, indem wir bewusst zugespitzt fragen:

·         Führt Coop-Bildung zu mehr persönlichem Selbstwert oder sollte der zunächst Voraussetzung sein, um dann an Coop teilnehmen zu können?
·         Macht es überhaupt Sinn, eine Coop-Struktur „formal“ aufzubauen, in der Hoffnung, es wird schon gutgehen, der „Coop“ wird es schon „richten“
·         Ist innerhalb von Coop die Chance größer, „Selbstwert-Menschen“ entstehen zu lassen oder müsste das zunächst „vorgelagert“ geschehen?
·         Sind alle wichtigen Themen der Menschen quasi gelöst, wenn überall Coop wäre, sozusagen eine „WeQ-Gesellschaft“ bestünde?
·         Wird „Selbstwert“ durch Coop erzeugt oder entsteht er unabhängig von Coop? …

Wir neigen eher dazu, das Thema „SELBSTWERT“ losgelöst von dem Thema „Coop“ zu sehen.

Der Grund dafür:

·         Wer wirklich SELBSTWERT besitzt, wird „intelligent“ genug sein, zu erkennen, dass „Miteinander“ intelligenter ist wie „Gegeneinander“. Umgekehrt vermögen wir diesen „Quasi-Automatismus“ nicht unbedingt zu erkennen.

·         „WeQ – better than IQ“ lautet der Titel eines durchaus interessanten Buches. Wir würden jedoch eher sagen: SelfQ ist anders als „WeQ“.

Der Grund dafür:

·         Erst wenn sich der Mensch seiner „SELBST“ wirklich bewusst ist, sich damit aus der – selbstdefinierten - „Opfer-Rolle“ befreit hat, trägt er zur zu einer offenen (weil latenten) „Coop-Gesellschafts-Entwicklung“ bei, er „mutiert“ dann zu einem „Lebensgestalter“, wird sozusagen „Co-Creator“ seiner eigenen Wirklichkeit … Dann erkennt er plötzlich, dass eigentlich diese Welt eher wie ein großes „Bühnenstück“ funktioniert, in dem er/sie zugleich Autor-Regisseur-Schauspieler-Publikum ist …

PS:

Genau solche „Spieler“ – so unsere Erfahrungen - stehen bei jedem guten (weil erfolgreichen) „Bundesliga-Spieler-Trainer“ ganz oben auf der „Wunschliste“ …

Redaktion:
Fachgruppe „CoopCreation“ im „QuantenInstitut“ (Eine internationale Wissenschafts- Cooperation für angewandte Quantenphysik)






        

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