QuantenInstitut

Inzwischen wird in immer mehr Wissenschaftsbereichen erkannt, dass "Forschung und Lehre" ohne Einbeziehung der Quantenphysik recht oberflächlich bleiben, manchmal sogar fehlerhaft sind. Beim QuantenInstitut geht es neben der Forschung, vorrangig um praxisbezogene Impulse (Konzepte, Projekte, Coachings für Einzelpersonen und Gruppen) also "AnwendungsWissen" für Entscheidungsträger.
In Fragen der WirschaftsCooperation ist für uns der Bundesverband MMW e.V. ( Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft) ein wichtiger Partner.
Koordination / Redaktion: Dr. Adoj Alisei / Gerd K. Schaumann

2021-02-03

WER kooperiert mit WEM? - Eine Frage mit enormen Folgen ...

 

 

 

Frage:

In unserer Uni-AG (Konkurrenz vs. Kooperation) hatten wir kürzlich eine spannende Diskussion zum Buch von Prof. Joachim Bauer („Prinzip Menschlichkeit – Warum wir von Natur aus kooperieren“).

Ein Teil der Gruppe fand Bauers Thesen hochspannend in Bezug auf wichtige Klärung von Hintergründen zur wissenschaftlichen „Legitimation von Konkurrenz-Verhalten“ und „genetische Determinationen“. Für einen anderen Teil der Gruppe gingen die Annahmen von Prof. Bauer jedoch nicht weit genug, weil Bauer das „alte lineare Weltbild“ eher stabilisiere. Er würde z.B. nicht Erkenntnisse der modernen Quanten- und Bewusstseinsforschung integrieren, wonach der Mensch z.B. durchaus über die Fähigkeit verfügt, seine genetischen Strukturen zu verändern oder Lebensereignisse bewusst zu gestalten, wie dies z.B. die Quantenforschung („Beobachter-Effekt“) oder der „Placebo-Effekt“ in der Medizin zeigen. Auch gibt es inzwischen interessante Veröffentlichungen, die zeigen, dass man bei der DNA-Forschung eher davon ausgehen müsse, dass multidimensionale Verbindungen bestehen. Einige Veröffentlichungen sprechen z.B. von einer „12-Strang-DNA“. …

Wenn wir also „Kooperations-Forschung“ sinnvoll und effektiv betreiben wollen – so die Meinung eines Gruppen-Teils – dann müssen wir bereit sein, unser „Menschen-Bild“ ganzheitlich, also auch „interdimensional“ zu sehen und zu denken. ….

Dann müssen wir einfach bereit sein, auch uns offensiv damit auseinanderzusetzen, WER oder WAS der Menschen (ebenfalls) sein könnte. …

Ohne solche Fragen zu stellen, werden wir sonst darin stecken bleiben, kooperative Entwicklungen auf die „Verstandesebene“ zu begrenzen und nicht zu erkennen, welche Bedeutung (und warum) ein Bewusstseinswandel hat und warum?

Das, was heute als „Kooperation“ ausgegeben wird, ist bei weitem nicht das, was „Kooperativer-Wandel“ eigentlich impliziert. …

Wie wäre dazu eure Meinung?        

Antwort

Der bekannte Physiker David Bohm soll – sinngemäß - gesagt haben:

·       Die Zukunft des Physik-Studiums wird ohne „Meditation“ zu Beginn jeder Vorlesung nicht auskommen.

Übertragt das auf andere Studienbereich, besonders die Wirtschaftswissenschaften und erlebt die „Folgen“.

Wie es bei Euch derzeit aussieht, seid ihr in eine Art „Diskussions-Falle“ geraten. Der „Top-Verstand“ von A läuft auf „Hochtouren“ und will „siegen“. Das fordert die anderen „Top-Verstande“ natürlich heraus. So etwas könnte man als „intellektuelle Selbstdarstellung“ bezeichnen. Am Ende der Diskussion gehen alle – sichtlich ermüdet und unzufrieden – wieder ihre Wege. So läuft es nun einmal mit dem „Ego-Verstand“. Er will irgendwie „siegen“, hat aber nicht erkannt, dass nichts „bewegt“ oder wirklich „verändert wurde. …

Der Grund:

·       Der Verstand hat eine wichtige Funktion: Er soll den „Eigentümer“ vor „Schaden“ bewahren.

Diese Funktion ist wichtig und richtig.

In eurer Diskussion kam es sozusagen zu einer Art „Kräftemessen“ auf hohem intellektuellem Niveau. …

Die einfache Frage:

·       Was hat sich – aufgrund der Diskussion - „verändert“(?),

würde das Ergebnis „null bis sehr wenig“ bringen. Wir halten das nicht für effektiv, aber darum geht es wohl (noch) nicht bei Wissenschaft. …

Das ist keine „Kritik“, denn die würden wir – aus anderen Gründen – nicht empfehlen. …

Diese Frage berührt ehr Euere „Essenz“, geht also über den „Verstand“ hinaus. …

Jeder Mensch ist kein „Neutrum“. Er nimmt viel mehr Informationen auf, als ihm der Verstand davon präsentiert. Der (große) Rest davon ist „unterbewusst“. Glaubenssätze und Glaubensmuster wirken und bewirken „unerkannt“.

Euere Diskussion könnte man auch als einen „Wettstreit der Phantome“ bezeichnen, denn keiner der Teilnehmer kennt den anderen wirklich. Und keiner der Teilnehmer kennt noch nicht einmal (wirklich) sich selbst. …

Wir wollen abkürzen, sind aber gern bereit, auf weitere Fragen zu antworten.

Beginnt damit, zu klären:

·       „Wer bin ich wirklich, der hier diskutiert oder agiert?“

Wenn wir uns – zunächst – darauf verständigen könnten zu sagen:

·       „Ich bin mehr als mein Verstand“,

hätten wir eine wichtige „Entwicklungs-Barriere“ beiseitegeschoben. ….

Jetzt beginnt damit, wie David Bohm (genial richtig) empfiehlt:

·       Stellt euch die Frage – „Als WER kooperiere ich“?

Schließt dann die Augen und beobachtet einfach nur (teilnahmslos) Eure Gedanken – und wartet auf „Informationen“. …

(Hinweis: Wenn wir sozusagen über den „Verstand“ hinausgehen, beginnen wir „wahrzunehmen“)

Wenn Ihr – bevor Ihr wieder mal diskutiert – zunächst mit den wichtigsten Fragen in eine Art „Gruppen-Meditation“ geht, könntet Ihr überrascht sein, über die gemachten Erfahrungen. …

Dann beginnt deutlicher zu werden, was gemeint ist, wenn wir sagen:

·       Als WER diskutiert Ihr, oder

·       Als WER kooperiert IHR oder

·       WER kooperiert mit WEM?

Nennen wir das mal - neutral - den Unterschied zwischen:

·       Kooperation und KOOPERATION.

   

Redaktion: AG Coop-FAQ und FB  CoopInstitut im QuantenInstitut IWMC                                               Kontakt: info@quanteninstitut.de  Hinweis: Fragen sind ggf. redaktionell gekürzt.

In Fragen der Kooperation werden wir beraten vom SmartCoop Forschungsinstitut (SVFI) des Bundesverbandes MMW e.V. (Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft)

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