QuantenInstitut

Inzwischen wird in immer mehr Wissenschaftsbereichen erkannt, dass "Forschung und Lehre" ohne Einbeziehung der Quantenphysik recht oberflächlich bleiben, manchmal sogar fehlerhaft sind. Beim QuantenInstitut geht es neben der Forschung, vorrangig um die Veröffentlichung - praxisnaher - Umsetzungen mittels der Quantenphysik, also um das "AnwendungsWissen".
In Fragen der anwendungsbezogenen Kooperation ist unser Partner der MMWCoopGo Bundesverband der Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft e.V..
Redaktion: Gerd K. Schaumann

2020-11-06

Jugend in Genossenschaft

 


Wir wollen mehr als nur ein bisschen mit Recht, Steuern und Betriebswirtschaft „jonglieren“!  

Genossenschaft-Online: Zunächst aufrichtigen Dank. Genau diese Lebendigkeit benötigt der Genossenschafts-Sektor jetzt – zumindest in Deutschland. Und wir hatten schon gedacht, die Jugend sei über ihren Handys eingeschlafen oder „Whats App‘t“ gerade mal wieder von einer „Sprachredundanz“ zur nächsten.  …

Ja, ihr habt Recht, der Genossenschafts-Sektor ist (mental) völlig überaltert. Nicht Geburtsdaten sind wichtig, sondern die jeweiligen „Denk- oder Geisteshaltungen“. …

Es muss für Junge Menschen langweilig und irritierend sein, wenn man nicht über die eigentlichen „Menschlichen Chancen und Geistigen Potenziale“ in und mit Genossenschaft redet, sondern vorrangig Genossenschaften als Modelle für  „Vergangenheitsbewältigung“, „Reichtumsabsicherung“ oder zum Steuern sparen nutzt. …

Das mögen Themen tatsächlich für das (fortgeschrittene) Alter sein, also für Menschen, die sich längst mit dem Konkurrenz-System arrangiert haben. Aber eben nicht für Menschen, die am Anfang ihrer Lebensplanung stehen.

Diese junge Generation hat auch nicht vor:

·       Das „Deutschtum in Genossenschaft“ zu überhöhen oder mittels Genossenschaften so etwas wie „Sippen-Territorien“ in „Selbstverwaltung“ zu generieren. Russland ist eben nicht Deutschland, so schön wie es auch in den „Anastasia-Bänden“ klingen mag. …

Was aber die Junge Generation wirklich will, wird auch (noch) nicht so recht klar. Es ist sicherlich einfacher zu wissen, wo man nicht hin will. Aber es ist unentbehrlich, die Bilder der Zukunft jetzt entstehen zu lassen. Wer das nicht berücksichtigt, könnte sich irgendwann in einer Gesellschaft befinden, die man ebenfalls eigentlich nicht wollte, z.B. eine Gesellschaft der „künstlichen Intelligenz“.

Wir wollen bewusst provozieren, aber so etwas wie „Coop-Eden“ sieht anders aus. …

·       Wie genau sehen also euere Bilder der Zukunft aus, die Bilder einer Gesellschaft, in der z.B. ein Kooperativer Wandel bereits stattgefunden haben könnte?

·       Die Bilder der Zeit nach der Konkurrenz …

Wer nicht weiß, wo er/sie wirklich hin will, nicht so etwas wie einen „Coop-Routen-Planer“ hat, wird auch nicht erfahren, ob und wie genau diese Welt aussieht. Menschen haben im Laufe der Generationen bereits viele Konzepte  erprobt. Sozialismus war eine davon. Auch wenn solche Konzepte sich nicht wirklich entfalten konnten, die Sehnsucht nach:

·       „Leben geht anders“

 – vor allem auch ohne „Gegeneinander“, ohne Krieg, ohne Armut, ohne Privilegien, etc. -  hat es immer wieder gegeben. …

Derzeit scheint jedoch so etwas wie „Stillstand“ eingetreten zu sein, es gibt keine wirklichen Entwürfe für eine „Sehnsucht nach Veränderung“.

Stattdessen scheint Lethargie und Unsicherheit sich auszubreiten:

 „Wir wissen, was wir jetzt haben und wir sind froh, wenn es so bleibt“.

Wer solchen Sätzen der „Anpassung“ folgt, sollte wissen, dass dies nicht im Interesse der Mehrheit ist. Das ist das Konzept einer (privilegierten) Minderheit, die davon lebt, dass  sich Menschen mit dem zufrieden geben, wie es gerade ist.      

·       Man nennt das „Opferrollen-Mentalität“.

Das will die Junge Generation sicherlich nicht fortsetzen, denn es wird letztlich auch nicht funktionieren, weil die „Grenzbelastung“ für unsere gesamten Lebensgrundlagen erkennbar wird.

 Ohne Diskurs, ohne Kommunikation, auch wenn das manchmal nicht leicht wird, kann die  erwünschte (kooperative) Veränderung kaum (zeitnah) stattfinden.

Es wäre eher naiv zu glauben, dass an die  Junge Generation die Bitte der Älteren erginge, ihnen zu zeigen, wie alles einfacher, leichter und lebenskonformer wäre.

Naiv hin oder her, irgendwie „lustig“ daran ist allerdings, dass das für die Alten eher eine Chance als ein Problem sein könnte. Aber sie sehen das (noch) nicht so.

·       Sie sind anders „konditioniert“.

 So ist das auch bei (Genossenschafts-) Verbänden, zumal es dort – im Vergleich zu Parteien – auch keine „Jugendorganisationen“ gibt.

Es muss irgendwie eine Art „Schock“ für Vertreter der Jungen Generation sein, erstmals auf einer Versammlung eines Genossenschaftsverbandes teilzunehmen und zu erleben, dass dort eigentlich nicht ernsthaft über Fragen des Genossenschaftswesens diskutiert wird, schon gar nicht zukunftsgerichtet. Auch sonst etwas Anregendes oder für die Zukunft der eigenen Genossenschafts-Entwicklung Wichtiges bzw. Innovatives ist nicht erfahrbar. …

Wir wollen durchaus noch etwas herausfordernder sein. Wie wäre es mit dieser (provokativen) Frage:

·       Welchen Stellenwert in euren (eigenen) Überlegungen zur Entwicklung des Genossenschaftswesens hat der MENSCH, jeder Mensch z.B. in einer kooperativen Wirtschaftsgemeinschaft?

Wir meinen nicht nur die Menschen, die direkt an eurer Genossenschaft mitwirken (Teilhaber). Lasst uns auch die vielen Außenkontakte“, z.B. Lieferanten, Kunden und andere Dienstleister, einbeziehen.. Auch in diesem Wechselspiel spielen „generationsübergreifende“ Momente eine wichtige Rolle. Wir erkennen deutlich:

·       Nicht alle Kontakte vollziehen sich zwischen „Gleich-Generationierten“.

Auch Steuerberater, Rechtsanwälte, Banker oder „Beamte“ (in vielfältiger Art) sind eher der „Älteren Generation“ zuzurechnen.

·       Es scheint, ihr benötigt eine Menge von „Ambiguitäts-Toleranz“ (vereinfacht ausgedrückt: „Ertragens-Bereitschaft“)

An der „Nahtstelle“ des Überganges von Konkurrenz-Wirtschaft zu Kooperations-Wirtschaft, wird man um solche „generationsübergreifende“ Kontakte kaum herumkommen. …

Wie wäre es, statt die „Alt-Generation“ zu „ignorieren“, mit und durch sie  „Erfahrungen“ zu sammeln, sich sozusagen  „fit für die (Übergangs-)Zukunft“  machen zu lassen..

Das (erfahrene) Alter zu „Ignorieren“ oder gar mit Ablehnung zu reagieren, scheint nicht unbedingt „intelligent“ zu sein.

Könnte „Verstehen“ und „Verständigung“ nicht sogar der Jungen Generation eher Vorteile bringen?

Man lernt zumindest dabei, aus „Fehlern zu lernen“, sofern man den Unterschied zwischen „früher-heute-später“ stets vor Augen hat. Nichts ist eigentlich direkt vergleichbar, die Zeiten wandeln sich immer schneller….

 Außerdem werden wir nie diskursiv erfahren können, wie die Situation „damals“ war. Selbst der Vertreter der „Älteren Generation“ wird nicht genau reflektieren könne, was „damals“ wirklich geschah. Wir erfahren lediglich, wie man das von „damals“ aus „damaliger Sicht“ erlebt und dann interpretiert hat.

Wir erkennen:

·       Es gibt nicht „die Wahrheit“, es gibt viele „Wahrheiten“, und eine von den (unendlich vielen Wahrheiten) ist, die man uns gerade erzählt. ….

Die „Lernsituation“ liegt durchaus darin, zu erkennen, „wie“ diese „Generation“ wahrnimmt und welche Schlüsse sie jetzt daraus zieht.

So – oder ähnlich – entsteht aus etwas, was man für „überflüssig“ oder „uninteressant“ hält, eine Art „generationsbergreifendes“ (kostenloses) Coaching, um z.B. besser zu verstehen, wie man auf Kunden, Lieferanten, etc. aus der (alten) „Generation“ zugeht. …

Wer offen ist, Erfahrung und Erkenntnis zu „sammeln“, ignoriert solche Mitgliedertagungen der (Genossenschafts-) Verbände nicht, sondern sucht nach „Erfahrungen ist zu Chancen“ werden könnten. …              

Derzeit erleben wir eher „Sprachlosigkeit“ zwischen den Generationen, die dazu führt, wechselseitig sich „Des-Interesse“ vorzuwerfen.

Intelligenter wäre es, jedoch aktiv zu signalisieren:

·       Wir wollen eigentlich alle das Gleiche – z.B. das „Konkurrenz-System“ zu wandeln. Auch wenn wir dafür andere Wege sehen und gehen, weil unsere „Einsichten“ andere sind, ist es sinnvoll, eure „WIR-Sicht“ zu erfahren“ …

Soviel zunächst zur  Einstimmung, auf welche Hürden man stoßen wird, wenn man vom „idealisierte“ Gründungs-Stadium in das überwechselt, was gemeinhin als die „Praxis“ bezeichnet wird.

Wir erwähnen dies nicht, um euch zu entmutigen. Eher wollen wir das Gegenteil auslösen:

·      


Wir wollen euch ermuntern diese Herausforderungen anzunehmen, nicht weil es sein muss, sondern weil es Sinn macht, für euch und dem was wir insgesamt den „Kooperativen Wandel“ nennen.

Kommen wir noch kurz auf den „Kooperativen Wandel“ zu sprechen.

Dieser „Übergang" (Wandel) ist nicht einer von denen, den man in historischen Lehr- und Lernbücher „nachschlagen“ kann. Dieser Übergang ist völlig anders, ohne jegliche Vorerfahrung:

·       Es ist ein Bewusstseins-Wandel.

Verändertes Bewusstsein beinhaltet auch die Einsicht, dass „Miteinander“ die Grundlage unserer Zukunft ist. Das „Gegeneinander“ ist bis an seine Grenzen gestoßen, ist sozusagen ausgereizt. …

Die Quantenphysik weiß seit langem, dass es nur „Miteinander“ gibt. Alle Teilchen sind „verschränkt“ (verbunden) und wir Menschen bestehen aus unendlich vielen dieser (verschränkten) „Teilchen“.

Es hat lange gedauert, bis sich diese Erkenntnis (Einstein u.a.) im Wissenschaftsbereich (zumindest partiell) durchsetzt. Man ahnt auch warum es dagegen enormen Widerstand gab und gibt, denn damit würde die „Theorie des Gegeneinanders“ in sich zusammenfallen.

Man sieht, es steht viel auf dem Spiel, für die, die gut davon gelebt haben, immer wieder neue Varianten des „Gegeneinanders“ den Menschen zu präsentieren. Die Begriffe Wettbewerb, Markt, Konkurrenz, etc. sind eigentlich nur Varianten des gleichen „Irrtums“, mittels der:

·       „Über- und Unterordnung“ in allen Bereichen legitimieren sollte.

Das aber scheint nicht hinreichend zu gelingen.

Wer sich näher mit der Funktion seines ( eigenen) Körpers befasst oder sich in der Natur umsieht, muss einfach an diesem „Gegeneinander-System“ zweifeln.

·       Genau das Gegenteil von „Konkurrenz“ ist das Grundprinzip unseres Körpers. Er ist eine Genialität der Kooperation! Folglich kann man sagen: Der MENSCH, jeder MENSCH ist  ein kooperatives Wesen.

 Wer sich ein wenig intensiver mit den Themen:

·       Glaubensmuster und Veränderungsbereitschaft von Menschen

befasst, wird erkennen, warum es so schwer ist und lange dauert, bis Menschen bereit sind, sich wirklich zu verändern bzw. „umzuglauben“.

Trotz zahlreichster Belge zum sogenannten „Placebo-Effekts“ (der Glaube heilt), beginnt sich diese Erkenntnis nur langsam durchzusetzen. Leicht einsehbar, dass der Wirtschaftsbereich „Medizin“ an solcher Erkenntnis kein Interesse haben kann. …

Nun, auch an „Kooperation“ besteht eigentlich kein wirkliches Interesse derer, die ihr Geld mit „Konkurrenz“ verdienen.

In diesem Zusammenhang wollen wir gern mit einer einfachen, aber höchst „problematischen“ Frage, überraschen:

 ·       An was glauben Rechtsanwälte, Staatsanwälte oder Richter- eher an Konkurrenz oder eher an Kooperation??

In einer Kooperativen Gesellschaft wären auch solche Berufe genauer anzusehen. …

Es ist offensichtlich leichter, Kooperation zu meinen, aber wesentlich schwieriger, „als Kooperation“ zu handeln. Wir kennen die „Ja-Aber“ … zur Genüge.

Das ist keine Kritik, denn die wäre kontraproduktiv. Es ist lediglich ein Hinweis darauf, wie

·       schwierig ein sich „real vollziehender“ Umbau von „Alt“ zu „Neu“ vollziehen wird. ..

Wir haben diesen – etwas umfangreicheren - „Vorspann“ einzig dafür geschrieben, um der Jungen Generation nahezubringen, mehr Verständnis für die Situation der „älteren Generation“ zu haben. …

Die „diskursive Nähe“, wie wir bewusste Begegnungen in Parteien und Verbänden zwischen „Jung und Alt“ bezeichnen würden, ist gerade in Zeiten des „Wandels“ enorm wichtig. Dabei geht es nicht um die Frage „ob“ der Wandel erfolgt, sondern „Wie“ und „Wann“ dieser vonstattengehen wird.

 Warum sind gerade Genossenschaften und Genossenschafts-verbände jetzt besonders geforderte?

A.   Weil Genossenschaften eine Rechtsform sind, die potenziell den Gemeinschaftsgedanken verkörpert.

B.   Weil Genossenschaftsverbände – aus langer Tradition – allerdings eher konservativ denkend und handelnd, besonders aber gern eine Nähe zur aktuellen Politik pflegen. Das gilt besonders für Deutschland und Österreich, die einzigen Länder in der EU, die „Kooperation gern in Konformität zur staatlichen Akzeptanz“ sehen. Ihnen fehlt irgendwie die Bereitschaft, innovativ zu sein, ohne sich dafür vorab die staatliche Akzeptanz eingeholt zu haben. …

C.   Weil Genossenschaften die einzige Rechtsform sind, in der die Mitgliederförderung nicht einfach „übersehen“ (ignoriert) werden kann.

D.   Weil Genossenschaften derzeit selten bereit sind, ihr tatsächlich bereits vorhandenes „Kooperations-Potenzial“ auszuschöpfen.

Ein Sektor, der per se die Grenzlinie zwischen „Konkurrenz und Kooperation“ sukzessive und nachhaltig in Richtung Kooperation verschieben könnte und damit auch auf die öffentliche Diskussion einwirken würde, scheint diese „historische“ Herausforderung – zumindest bisher – nicht ergreifen zu wollen.

·       Man könnte das schon, aber man „traut“ sich nicht

 Und genau das könnte sich ändern:

·       Wenn sich die Junge Generation engagiert in die „Politik“ der Genossenschaftsverbände einmischen würde….

 Soweit wir es überblicken, verfügen viele Menschen dieser Jungen Generation bereits über (besondere) Fähigkeiten, die wichtig sind, sie Menschen der Älteren Generation nahezubringen. Wir wollen das mit dem Hinweis auf eine „erweiterte DNA“ bewenden lassen. Viele Jugendliche wissen, was wir meinen, den anderen empfehlen wir, sich mit dem Thema „Bewusstseinsveränderungen“ näher zu befassen. Es lohnt sich wirklich, die gesamte Bandbreite der (informativen) Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung mittels Internet auszuschöpfen. Die traditionellen Medien, halten sich hierzu – nachvollziehbar – (noch) sehr bedeckt. …

Wenn ihr daran interessiert seid, könnt ihr gern auch dazu eure Fragen stellen. …

Fassen wir zusammen:

·       Der „Kooperative Wandel“ ist Teil einer größeren Sicht, dem „Bewusstseins-Wandel“.

Dieser „Bewusstseins-Wandel“ ist aus unserer Sicht kein „Zufall“ oder eine „Spinnerei“ von „Wirrköpfen“. Er hat manifeste Grundlagen, die auf den Planeten einwirken. Die Veränderung des „Erd-Magnet-Gitters“ ist davon eine Auswirkung.

Auch hierzu lohnen sich intensivere Selbst-Recherchen. …

Man muss nicht alles – oder uns – glauben, man sollte jedoch selbst beginnen, „suchend“ zu werden. …

 Nichts anderes ist bzw. tut Wissenschaft:

·       Gute Wissenschaftler, egal welcher Bereiche hören nie auf zu forschen!

Das heißt doch eigentlich nichts anderes als:

·       Ich glaube, dass es mehr gibt, als ich bisher kenne.

Man könnte es auch so ausdrücken:

·       Wissenschaftler arbeiten sozusagen stets an der Grenze ihres (eigenen) letzten Irrtums!

 Derzeit wundert man sich, warum die Junge Generation immer weniger nach dem strebt, was für die Ältere Generation noch sehr wichtig war, wie z.B.:

·       Spitzenpositionen in Industrie, Gesellschaft und Politik.

Auch die Parteien klagen über „Nachwuchs. …

Es lohnt sich wirklich, diesen Entwicklungen nachzugehen. Selbst Eltern und Lehrer sprechen davon, dass die Kinder heute ganz anders „ticken“, als „vormals“, zu ihrer Zeit.

Gern würde man das auf den „medialen Wandel“ zurückführen, aber das scheint zu kurz gegriffen zu sein …

Viele Kinder der Jungen Generation scheinen tatsächlich über erstaunlich neue „Lebens-Werkzeuge“ zu verfügen. Es gibt genug – leicht nachprüfbare – Berichte und „YouTube-Filme“ die über solche besonderen Fähigkeiten vermehrt berichten. Viele dieser Kinder scheinen z.B. „telephatisch“ begabt zu sein oder können „Gedanken lesen“. …

Ob das wirklich so ist und was das für Wirtschaft und Gesellschaft der Zukunft bedeutet, sollte – jede/r Person -  durchaus mal selbst „bildhaft durchspielen“.

Wie funktioniert z.B. eine Genossenschaft, wenn ihre Mitglieder mit solchen – oder ähnliche Zusatzfähigkeiten ausgestattet wären?

Noch weigern sich Politik – und sicherlich auch Genossenschaftsverbände – sich überhaupt mit solchen „absurden“ Fragen zu beschäftigen.

Mal ehrlich:

·       Was hätte „Vertraulichkeit“ oder „Verschwiegenheit“ der Gremien einer Genossenschaft „Vorstand-Aufsichtsrat“-General-versammlung“ dann für eine (neue) Bedeutung?

Kann es dann diese – gewillkürte – Trennung, die oft eine Trennung im Sinne von Selektion der Informationen ist,  überhaupt noch wirklich geben?

Schon ein einzig – solchermaßen befähigter Mensch – würde eine große Herausforderung für jede Genossenschaft darstellen. …

·       „Chance“ oder „Problem“?

Es kommt auf die Perspektive an …

Nehmen wir als Beispiel mal die Absicht/Idee zur Verschmelzung der Genossenschaft A mit der Genossenschaft B.

Es wäre lebensfremd anzunehmen, dass (derzeit)  in solchen Situationen alle (auch die „internen“) Informationen den Mitgliedern zugänglich sind?

Derzeit wohl nicht, aber zukünftig durchaus?! …

 Und das Erfreuliche bezüglich der Jungen Generation::

·       Sie scheint weitaus „gemeinschaftsorientierter“ als die Alte Generation zu sein.

 Nachteil oder Vorteil für Genossenschaften?

 Wir appellieren an die Bereitschaft, der Jungen Generation, mehr diskursive Verantwortung für den bevorstehenden  „kooperativen Übergang“ zu übernehmen.

Nur gemeinsam – Jung und Alt, Innovation trifft Erfahrung – wird man (kooperativ) auf den (bevorstehenden) Umbau von einem „Konkurrenz-System“ in ein „Kooperations-System“, Einfluss nehmen können, insbesondere bezüglich solcher (wichtigen) Fragen:

·       Wie schnell vollzieht sich der kooperative Wandel?

·       Wie genauer geschieht der Umbau in Genossenschaften?

·       Wie befreien sich Genossenschaften von der (ungewollten) Rolle, als Legitimation für „System-Stabilisierung“ zu dienen und kommen nunmehr in die wichtige Rolle eines engagierten „System-Wandlers“, werden sozusagen  aktiver Träger eines „Kooperativen Wandlungs-prozesses“?.

Genossenschaften werden an der „Sollbruchstelle“ zwischen neuer und alter Wirtschaft eine besondere Bedeutung haben (müssen). Ob sie in der bisherigen Form weiterbestehen können, wird auch davon abhängen, ob sie sich in ihrem „inneren“ Selbstverständnis wandeln wollen und können. …

·       Bisher gibt es dazu keine wirklich durchdachten Konzepte.

Nehmen wir nur – beispielhaft – den Begriff „Freiheit jedes Menschen“ und setzen den in Bezug auf das, was man heute „Struktur“ oder „Regierung“ (Vorstand/Aufsichtsrat) einer Genossenschaft nennt.

Interessant wäre es z.B. bereits jetzt auszuprobieren zu können, wie eine stimmige „Satzung“ für eine (moderne) Genossenschaft der Jungen Generation aussehen sollte/müsste und wieviel „Elastizität“ z.B. die Prüfungsverbände, Registergerichte oder die Staatsaufsicht bereit sind, dahingehend  zu tolerieren. …

Und weiter.

Müsste es jetzt nicht so etwas geben, was man längst in (technischen) „Forschungs- und Entwicklungsbereichen “ aktiv praktiziert:

·       Staatlich geförderte Innovations-Projekte.

Was für technische Innovationen längst gilt, könnte man durchaus auch auf Genossenschafts-Innovationen übertragen, sofern man Veränderung wirklich will.

Das könnte dann – beispielhaft -  etwa so aussehen:

·       Mutige Menschen der Jungen Coop-Generation konzipieren – unter Einbeziehung einer Hochschule/Universität z.B. ein Projekt „Genossenschaft 2025“

Auf vertraglicher Basis beteiligen sich daran u.a:

·       Ein Genossenschafts-/Prüfungsverband,

·       Ein oder mehrere Genossenschaften,

·       Eine oder mehrere Universitäten/Hochschule, etc.

Vereinfacht gesagt, es werden innovative (kooperative) Gestaltungs- und Realisationsprojekte – unter (wissenschaftlicher) Begleitung – erprobt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dabei könnten z.B. auch (notwendige) „Elastizitäten“ im Genossenschafts-Recht und dem (Satzungs-) Recht der (Genossenschafts-/ Prüfungs-)Verbände erprobt werden.

Aber zu so etwas „Wichtigen“ wird es wohl nur dann kommen, wenn die Junge Generation beginnt (endlich) aktiver zu werden, sozusagen das „Gesetz des Handelns“ anerkennt und beharrlich das Neue einfordert. …

Beginnen wir doch – zunächst - einfach mal mit der aktiven Erprobung bei einem Genossenschafts-/Prüfungsverband.

Das Ziel:

·        Junge und Alte Generation werden gemeinsam – projektbezogen und praxisorientiert – kooperativ!

Um nicht falsch verstanden zu werden, es geht nicht darum den „Alterskegel“ umzudrehen.

Es gibt jetzt bereits viele Menschen in Genossenschaften, Verbänden, Politik, etc. die zwar nicht mehr  zur Generation „Neue Junge“ gehören, die aber Verständnis, Verständigung und Erfahrung einbringen würden, die besonders in „Übergangssituationen“ vom Vorteil für Alle sind. Letztlich geht es nicht um (Lebens-) „Alter“, sondern um die ehrliche Bereitschaft zum Kooperativen Wandel. Und das hat eher weniger  mit „Alter“ zu tun, als man oftmals annimmt

Wir hoffen, dass wir etwas von dem zu euch „rüberbringen“ konnten, was ihr erhofft habt.

Lasst uns abschließend eine wichtige  Gegenfrage stellen:

·       Seid ihr bereit, eurerseits jetzt (endlich) vom „Reden und Kritisieren“ umzustellen auf konsequent (kooperatives)  „Handeln und Ausprobieren“?!

Wir hören gern von euch und freuen uns, auf eurer Antwort, möglichst mit einem:

·       JA – WIR sind kooperations-bereit – WIR sind aktiv dabei!  

  Hinweis:

 Bewusstseins-Wandel ist „Taktgeber“ für den Kooperativen Wandel...

Frage (Auszug)

In eurem Blog „GenoGenial“  haben wir gelesen, dass vor allem auch die Junge Generation zur Gründung von Genossenschaften angesprochen werden soll. Wie soll das funktionieren, wenn die Genossenschaftsverbände bisher überhaupt kein Interesse zeigen. Sie sind einfach auf der Ebene der vorherigen Generation stehengeblieben. Sie bekommen schon „feuchte“ Augen, wenn jemand nur erwägt, eine Genossenschaft zu gründen. Dabei ist das (bisher) ganz einfach ein „stinknormaler“ Akt. Die Satzungen kann man aus dem Internet „runterladen“, ebenso andere „Vordrucke“ wie z.B. Geschäftsordnungen. Alles reduziert sich irgendwie auf Recht, Steuerrecht und Betriebswirtschaft (wenn überhaupt). Da ist weder etwas originelles dran, noch ist so etwas „erfolgsorientiert“ und wir können auch nicht erkennen, dass man den Erfolgsfaktor „Mensch“ entdeckt hat. Ja, mag sein, dass man damit „Steuern sparen“ kann, dass  die Mitglieder gefördert werden müssen (sofern man das wirtschaftlich hinbekommt), aber originell oder gar innovativ ist das kaum. Sagen wir mal so: Die Genossenschaft steht nicht besser da, weil sie auch besser ist. Sie profitiert eher davon, dass die anderen Rechtsformen noch langweiliger sind. Nennt mir mal irgendeine Genossenschaft, die wirklich – kooperativ fortschrittlich – ist ….   

Wir wolle keine „diplomatischen Antworten“ „(der Gesetzgeber ist schuld, usw.“) – das kennen wir schon von anderen Verbänden. Wenn ihr nichts anderes zu sagen habt, dann spart euch die Antwort – wir sind das gewohnt    

FragestellerIn: Mitglieder einer Bürgergenossenschaft

 

Unsere Antwort (Auszug):

Vorstehend werden unsere Antworten an die Fragesteller – auszugsweise bzw. zusammengefasst – wiedergegeben.  

 

Hinweis:

Bewusstseins-Wandel ist „Taktgeber“ für den „Kooperativen-Wandel“!

Genossenschaft-Online ist eine Fachgruppe des MMWCoopGo Bundesverbandes. Unsere Berater sind: DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts-u. Prüfungsverband, IWMC QuantenInsitut Internationale Wissenschafts- u. MedienCooperation und  CoopGo Bund Freie Genossenschaften.

Wir behalten uns vor – ausschließlich zum Zwecke der besseren Lesbarkeit – Fragen geringfügig abzuändern.

Kontakt: info@menschen-machen-wirtschaft,de

 

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